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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
SMS in das Festnetz und aus dem Festnetz versendenWir zeigen, was es bei Empfang und Versand von SMS im Festnetz zu beachten gilt![]() SMS ins und aus dem Festnetz versenden SMS lassen sich nicht nur von Handy zu Handy austauschen - auch Festnetznutzer können die Kurzmitteilungen nutzen. Dabei lassen sich SMS-Nachrichten sowohl vom Handy ins Festnetz als auch, je nach Festnetz-Telefon, zum Handy senden. Wir zeigen Ihnen, wie die beiden Varianten funktionieren und was es dabei zu beachten gilt. SMS vom Handy zum FestnetzDer SMS-Versand von Mobiltelefonen zu Festnetzteilnehmern ist denkbar einfach: Der Nutzer tippt am Handy wie gewohnt den gewünschten Text ein und sendet diesen statt an eine Handynummer einfach an die gewünschte Festnetznummer inklusive Vorwahl. Die Nachrichten dürfen dabei - wie beim Versand in Handynetzen - bis zu 160 Zeichen lang sein. Generell gilt: Der SMS-Empfang im Festnetz ist kostenlos. Wie der Festnetznutzer diese SMS dann empfängt, hängt vom verwendeten Telefon ab. Kommt das Gerät mit speziellem SMS-Feature, werden die Mitteilungen wie auf dem Handy per Text auf dem Display dargestellt. Damit der SMS-Empfang im Festnetz per Display-Anzeige funktioniert, muss der Anschluss das Leistungsmerkmal "Rufnummernanzeige" (CLIP) unterstützen und dieses aktiviert sein. Unterstützt das Festnetztelefon die SMS-Funktion nicht oder ist CLIP deaktiviert, wird die Textnachricht von einem Computer in eine gesprochene Nachricht umgewandelt - der Service nennt sich SMS-to-Speech. Mittlerweile unterstützen alle Netzbetreiber auch die automatische Umwandlung von englischen und französischen Texten in die Originalsprache. Ist der Festnetzanschluss besetzt, der Empfänger gerade nicht erreichbar und auch kein Anrufbeantworter eingeschaltet, versuchen die Mobilfunk-Netzbetreiber in Intervallen von 30 Minuten in den ersten zwei Stunden und danach alle 60 Minuten, erneut die Nachricht zuzustellen. Gelingt auch dies nicht, wird die Nachricht je nach Netzbetreiber nach ein bis zwei Tagen gelöscht. Wer jedoch nachts SMS-Nachrichten ins Festnetz verschickt, muss mit einer verzögerten Auslieferung rechnen, da die Netzbetreiber naturgemäß nicht die Nachtruhe der Nachrichtenempfänger stören wollen. Die Telekom, Vodafone, E-Plus und o2 setzen dabei auf ähnliche Zeitfenster. SMS ins Festnetz könne bei der Telekom auch per SMS-Weiterleitung an andere Festnetz- oder FAX-Anschlüsse innerhalb Deutschlands, an Mobilfunknummern oder an E-Mailadressen weitergeleitet werden. Um die SMS-Weiterleitung an eine Mobiltelefonnummer einzurichten, wird eine SMS im Format "WZIEL MF Rufnummer" an die 8888 gesandt. Für die Weiterleitung an einen Festnetzanschluss, eine FAX-Nummer oder E-Mail wird anstelle von MF (Mobilfunk) TEL für das Festnetz, FAX für die Weiterleitung an eine FAX-Nummer oder MAIL für eine E-Mailadresse eingegeben. Weitere Informationen zur SMS im Festnetz gibt es auf der Homepage der Telekom. SMS aus dem FestnetzDoch Festnetz-Nutzer können SMS-Nachrichten nicht nur empfangen, sondern unter Umständen auch versenden - hierfür ist allerdings zwingend ein SMS-fähiges Telefon erforderlich. Bei SMS-tauglichen Geräten der Telekom ist das so genannte SMS-Zentrum bereits eingetragen - die Angabe ist in den Einstellungen des Gerätes erforderlich, damit Kurznachrichten überhaupt verschickt werden können. Bei Telefonen anderer Hersteller muss überprüft werden, ob als SMS-Zentrum 1 die Rufnummer 0193010 eingetragen ist. In puncto Kosten wird der Versand einer SMS aus dem Festnetz der Telekom oder aus deutschen Mobilfunknetzen an einen Festnetzanschluss nach dem jeweiligen Standardtarif berechnet.
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