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Internet über Satellit als flächendeckende DSL-Alternative


Preise sinken auch für Zwei-Wege-Breitband-via-Satellit-Lösungen

Inhaltsverzeichnis:
1. Wie funktioniert DSL per Satellit?
2. Up- und Download-Geschwindigkeiten
3. Für wen lohnt sich DSL via Satellit?
4. Anbieter von Breitband via Satellit

Filiago DSL via Satellit
Seit mehreren Jahren ist das Problem der nicht mit DSL versorgten Gebiete ein Dauerthema, und genauso lange wird über Alternativen berichtet, mittels derer trotzdem ein Breitband-Zugang realisiert werden kann. So ist schnelles Internet zum Beispiel über Kabelanschluss oder Mobilfunk möglich. Das Problem all dieser Lösungen ist allerdings ebenfalls die eingeschränkte Verfügbarkeit: So können UMTS beziehungsweise HSDPA oft nicht in dünnbesiedelten Gebieten genutzt werden, der Kabelanschluss ist ebenfalls nicht flächendeckend verfügbar.
     Ist der Rückgriff auf diese Technologien nicht möglich, bietet sich als letzte Lösung Breitband-Internet per Satellit, denn im Gegensatz zu allen anderen Varianten hat diese einen entscheidenden Vorteil: Sie kann potenziell überall genutzt werden. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass eine "Schüssel" auf den jeweiligen Satelliten ausgerichtet werden kann, die Übertragung also nicht durch Hauswände, Bäume oder ähnliches behindert wird. Auch ist zu beachten, dass nicht bei allen Mietwohungen das Anbringen einer Satellitenanlage gestattet ist.

Wie wird Breitband per Satellit technisch umgesetzt?

Bild eines Satelliten
Quelle: www.ses-astra.com
Auch wenn diese Breitband-Lösungen von ihren Anbietern gerne als "DSL via Satellit" bezeichnet werden, hat die angewandte Technologie mit einem DSL-Anschluss technisch keine Gemeinsamkeiten. Der Begriff muss in diesem Zusammenhang lediglich als Synonym für hohe Übertragungsraten herhalten. Insofern wird in diesem Artikel die korrekte Bezeichnung Breitband verwendet.
     Die Angebote werden dabei je nach Provider über unterschiedliche Satelliten abgewickelt: So nutzen die meisten Unternehmen ASTRA oder Eutelsat, die durch die Übertragung deutscher Fernsehprogramme bekannt sind. Die Übermittlung zum PC ist dabei ohne großen technischen Aufwand umzusetzen: Als Hardware wird die für den Empfang obligatorische "Schüssel" mit digitalem LNB benötigt, zusätzlich ist lediglich ein DVB-S-Receiver erforderlich.

Das Problem des "Rückkanals"

Problematisch ist dagegen die Datenübertragung vom PC zurück ins Internet, um überhaupt erst Daten anfordern zu können: Während bei DSL wie auch klassischer Modem-Übertragung Upload und Download über eine einzige Leitung abgewickelt werden, ist die Realisierung eines Rückkanals bei Internet per Satellit komplizierter. Zwar sind auch diese in der Lage, Daten des Endnutzers zu empfangen, die dazu benötigte technische Ausstattung ist für den Kunden jedoch ziemlich kostspielig, da "herkömmliche" Satellitenschüsseln in der Regel keine Daten senden können.
     Mittlerweile sind jedoch diverse Zwei-Wege-Lösungen für Privatkunden auf dem Markt, bei denen die Kosten für die erforderliche Hardware zumindest in einem einigermaßen erschwinglichen Rahmen liegen. Zum Teil kann der einmalige Hardware-Preis auch auf die monatlichen Entgelte umgelegt bzw. die Hardware gemietet werden. Die beiden "großen" Systeme basieren auf Satelliten von Astra und Eutelsat und sind zueinander nicht kompatibel. Dies gilt auch für die weniger bekannte Lösung auf Basis von Avanti.
     Viele Anbieter umgehen aber das Rückkanal-Problem auch, indem sie diesen auf anderen Wegen realisieren. Gängigste Variante ist hierbei eine Lösung per Analog- oder ISDN-Modem über den klassischen Telefonanschluss, wobei die Unternehmen in der Regel eine eigene Einwahlnummer bereitstellen.
     Abweichend von der Einwahl über das Unternehmen, das den Download abwickelt, kann für den Upload meistens auch ein beliebiger anderer Internet-Provider gewählt werden, über den der Zugang dann bedeutend günstiger sein kann. Dafür bedarf es einer bestimmten Konfiguration, die über ein so genanntes Virtual Private Network (VPN) realisiert wird.
     Auf der folgenden Seite erfahren Sie, welche Geschwindigkeiten Sie bei Internet via Satellit erwarten können - und wo in Sachen Datenrate die Probleme zwischen Theorie und Praxis liegen.

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Ihre Meinungen und Erfahrungen:

Betreff Autor Datum
StarDSL atti272 02.04.09 21:37
Meine Erfahrung mit Filiago 998877 13.12.08 17:39
RE: Nutzung im Ausland? tokiox 28.07.08 14:10
RE: Nutzung im Ausland? lagoon 27.07.08 00:57
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2010-I, Erwachsene ab 14 Jahre