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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 20.06.2013 |
Push to Talk: Das Walkie-Talkie im HandyIn den USA beliebte Funktion, in Deutschland von T-Mobile wieder eingestellt
In den USA ist folgendes Szenario alltäglich: Der Familienvater drückt auf
seinem Mobiltelefon auf einen Knopf und gleichzeitig bekommen alle Familienmitglieder
die Nachricht, dass er etwas später von der Arbeit nach Hause kommt. Ein Anruf ist
überflüssig und auch das hier zu Lande so beliebte SMS-Schreiben
entfällt. Man könnte fast meinen, der US-Bürger würde in ein Funkgerät sprechen. Doch
das würde bei einer Entfernung von mehreren Meilen nicht funktionieren. Das Zauberwort
heißt Push to Talk, kurz PTT. Alternativ wird auch der Name Push over Cellular (PoC)
verwendet. Dieser Sprechfunk-Dienst basiert auf bestehenden
Mobilfunknetzen.
In Deutschland hat sich als Bezeichnung PTT durchgesetzt. Mit "Drücken um zu Sprechen" bezeichnet der Name auch genau die Funktionalität. Als erster und einziger Netzbetreiber hat die Telekom diesen Dienst im November 2004 gestartet. Die Vermarktung erfolgte eher lieblos und nach der kostenlosen Einführungsphase wurde PTT kaum noch genutzt. So war es keine Überraschung, dass der Netzbetreiber den Service zum 1. Juli 2008 wieder eingestellt hat. Vodafone hat auf der CeBIT 2009 eine PTT-Lösung vorgestellt, die unter anderem mit Symbian- und Windows-Mobile-Handys funktionieren soll und auch GPS-Daten auswertet. Auch dieses Angebot wurde mittlerweile wieder eingestellt. PTT-Hardware oder Software? Es gibt zwei Technologien
Technisch gesehen ist Push to Talk eigentlich ein Datendienst, streng genommen auch Voice over IP (VoIP). Die Sprachnachricht, die der Kunde einspricht, wird umgewandelt in einen Datenstrom und per GPRS oder UMTS an den PTT-Server des Anbieters versendet. Dieser leitet diesen Stream dann an den oder die Empfänger weiter. Mit einer Nachricht können so gleichzeitig mehrere Empfänger erreicht werden. Push to Talk in der PraxisPush to Talk ist vor allem für geschlossene Benutzergruppen praktisch, die sich über eine größere Distanz abstimmen müssen. Das können Kurierfahrer sein, die Expressfracht über ganz Deutschland verteilt ausliefern müssen und der Zentrale kurz mitteilen wollen, wo sich gerade befinden. Auch die Frage der Zentrale, wer kurzfristig zu einem Kunden fahren kann, ist per PTT schnell geklärt. Push to Talk heuteAuf modernen Smartphones lassen sich Push-to-Talk-Dienste meist mit einer App nutzen. Apps stehen mindestens für Android und Apples iOS zum Download bereit. Allerdings können damit nur App-Nutzer untereinander spechen. Spezialisierte Anbieter entsprechender Dienste - abseits der Apps - gibt es heute nur noch wenige. Mobile Instant Messenger wie Instango, Palringo und der Agile Messenger sind in der Lage, solche Sprachmitteilungen zu verschicken und zu empfangen. Aktuelle Meldungen zum Thema Push to Talk
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| Betreff | Autor | Datum | |||||||
| Kein Thema | solbjezc | 28.06.09 11:22 | |||||||
| Neuer PTT Serviceanbieter | kwaldi | 15.10.08 12:31 | |||||||
| PTT | Charmer | 15.06.08 17:59 | |||||||
| RE: congstar und push to talk | Dre | 15.03.08 19:10 | |||||||
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