Die "Privatkundentarife" wurden Mitte bis Ende der 1990er Jahre für Kunden auf den Markt
gebracht, die hauptsächlich in der Freizeit - also abends und am Wochenende -
telefonieren und nur gelegentlich zur damals teureren Geschäftszeit. Mittlerweile
hat sich diese Tarifstruktur durch das Aufkommen der
Prepaid-Discounter und die
zahlreichen Paket-Tarife verschiedener Anbieter überlebt - die Regel sind nun
einheitliche Minutenpreise rund um die Uhr. Eine Ausnahme dazu bilden lediglich
die verbreiteten Wochenend-Flatrates.
Unterm Strich gibt es heute weniger Gründe, sich für einen im Vergleich relativ
teuren Vertragstarif anstelle einer Prepaid-Karte zu entscheiden. Einer davon
ist für manche Kunden, dass man beim Abschluss eines solchen Vertrages ein Handy
gestellt bekommt. Allerdings ist man damit in der Regel für zwei Jahre an diesen
Vertrag gebunden. Oft fallen die Gerätesubventionen auch nicht
so großzügig aus wie für Geschäftskunden. Und dass sich längst nicht mehr alle
Nutzer für ein subventioniertes Handy begeistern lassen, sieht man daran, dass
selbst die 24-Monats-Verträge in der Regel nur noch auf Wunsch und gegen Aufpreis
ein solches beinhalten.
Da es sehr stark vom individuellen Telefonverhalten abhängt, mit welchem Vertrag
man am Ende wirklich günstiger telefoniert, lohnt es sich, die jeweiligen Tarife
genau unter die Lupe zu nehmen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über ausgewählte
aktuelle Tarife in den Netzen von E-Plus und o2.
Zuhause Option für 5,00 (bei Festnetz kostenfrei erhältlich)
Weitere
Auslandsoptionen
Minuten-Optionen
Stand: 23. Februar 2010, Preise in Euro
Neben T-Mobile und Vodafone bieten natürlich auch die Netzbetreiber E-Plus und o2
Tarife für Privatkunden an. Auf der folgenden Seite finden Sie
eine Tarif-Übersicht der E-Netz-Anbieter.