
Powerline-Technik für die Heimvernetzung
Wer in einer Wohnung, einem Büro, Haus oder Gebäude mehrere PCs zu einem
Netzwerk
zusammenschließen möchte hat die Qual der Wahl, welche Technologie für die speziellen
Bedürfnisse seines "Inhouse-Netzwerks" die geeignetste ist. Das klassische
Ethernet-Netzwerk, die drahtlose Vernetzung mit
WLAN
(Wireless Local Area Network) oder das Steckdosen-Netzwerk mit Powerline - jede
Variante hat ihre Vor- und Nachteile.
"Kein Bohren, kein Dreck und kein Kabelsalat" - so in etwa lautet der Werbeslogan
eines Anbieters von Powerline-Adaptern für hausinterne Netzwerke und weist damit
auf den entscheidenden Unterschied von Powerline- zu Ethernet-Systemen hin:
Bei Powerline-Netzwerken wird das hausinterne Stromnetz ohne die geringste handwerkliche
Verrenkung zum Datennetz und jede Steckdose zum potentiellen Interface zum Netzwerk,
wohingegen beim Ethernet zwischen den jeweiligen Anschlusspunkten eine Strippe gezogen
werden muss. Diesen Vorzug hat auch WLAN, die Funktechnologie versagt aber bei
Stahlbetonkonstruktionen in Wänden oder Decken, wie sie vor allem in Neubauten zu
finden sind.
Kompatibilität: Auf den richtigen Standard achten

Powerline-Adapter von Netgear mit integrierter Steckdose.
Während es bis vor einiger Zeit mehrere konkurrierende Standards für PLC im Heimbereich gab, hat sich die HomePlug Alliance mehr und mehr durchgesetzt. Beim Neukauf sollte der Kunde Geräte mit dem aktuellen Standard bevorzugen, denn diese bringen deutliche Vorteile, was die Datenrate, Sicherheit und mögliche Reichweite angeht. Wir helfen Ihnen bei der Wahl - auf
der nächsten Seite zeigen wir Ihnen, welche Standards es für Powerline gibt und was Sie beim Kauf der Geräte beachten sollten.
Unsere Ratgeber zu Powerline
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