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t-zones, live, active: Die Zeiten der Netzbetreiber-Portale sind vorbei

Viele Anbieter von Internet-Seiten stellen für die mobile Nutzung spezielle Varianten ihre Inhalte bereit - mit dem Vorteil, hier nicht nur eine an kleine Displays optimierte Darstellung zu bekommen, sondern auch eine Daten-sparende Variante zu erhalten.
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Andere Angebote führen zu Bedeutungsverlust der Portal-SeitenAndere Angebote führen zu Bedeutungsverlust der Portal-Seiten Viele Anbieter von Internet-Seiten stellen für die mobile Nutzung spezielle Varianten ihrer Inhalte bereit - mit dem Vorteil, hier nicht nur eine an kleine Displays optimierte Darstellung zu bekommen, sondern auch eine Daten-sparende Variante zu erhalten. Wer passende Seiten sucht, kann zum Beispiel auf die klassischen Suchmaschinen zurückgreifen: Die großen Anbieter Google, Bing und Yahoo bieten mobile Varianten Ihrer Dienste an, die dann auf Wunsch solche Handy-spezifischen Seiten finden.

Da aber manches Smartphone mittlerweile ebenfalls hohe Display-Auflösungen bietet und mancher Nutzer auch auf einen Datentarif mit hohem Inklusivvolumen setzt, werden klassische Webseiten auch mehr und mehr für mobile Nutzer interessant. Wer gar unterwegs ein Note- oder Netbook bzw. ein Tablet verwendet, braucht sich um eine optimierte Darstellung keine Gedanken zu machen - hier kommt auch das "echte" Internet voll zur Geltung.

Portale verlieren an Bedeutung

Früher indes hatten Portal-Seiten zur Orientierung im mobilen Internet eine große Bedeutung - und wurden auch direkt von den Netzbetreibern bereitgestellt, wobei manches Angebot nur von den jeweiligen Kunden, andere wiederum auch für Fremd-Kunden offenstanden. Natürlich existieren entsprechende Angebote weiterhin zum Beispiel als voreingestellte Startseiten der installierten Handy-Browser, wenn ein vom Netzbetreiber gebrandetes Gerät gekauft wird. Diese stellen dann Inhalte wie Nachrichten und (zum Teil standortbasierte) Freizeittipps, aber auch Unterhaltungsangebote wie Chats, Fotos, Videoclips oder auch Logos und Klingeltöne sowie Angebote externen Anbieter bereit.

Die Telekom schickte die t-zones an den Start, Vodafone das Live-Angebot, o2 das Active-Portal - alle WAP-basiert. E-Plus setzte indes auf i-Mode, bis der Dienst eingestellt wurde.

Zudem waren eine zeitlang bei manchem Angebot Tarife in Mode, bei denen die Nutzung des Portals im Gegensatz zum restlichen Internet kostenlos war - auf Grund der heutigen Datenpreise ein nicht mehr attraktives Konzept.

Auch Alternativ-Portale zu den Netzbetreiber-Angeboten verlieren an Bedeutung

Da die Netzbetreiber aber selten auch Links auf externe Quellen bieten, finden sich im Internet diverse Übersichtsseiten mit Linksammlungen zu speziell optimierten Handy-Seiten - auch diese sind aber weitgehend bedeutungslos geworden. Diese Verdrängung ist auch dem Konzept hinter solchen Angeboten geschuldet: Eine Linksammlung aktuell zu halten, ist eben auch nicht ganz trivial.

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