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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 20.05.2013 |
Bezahlen per Handy: Mobile Payment in Deutschland ohne Erfolgmpass als Projekt der Netzbetreiber Telekom, Vodafone und o2![]() Mobile Payment: Bezahlen mit dem Handy Die Idee des "Mobile Payment", des Bezahlens per Handy, ist nicht neu: Anstatt viele verschiedene Karten mit jeweils einer eigenen PIN für den bargeldlosen Zahlungsverkehr mit sich zu führen oder ständig nach Kleingeld für Parktickets oder Busfahrkarten suchen zu müssen, soll es ausreichen, nur noch sein Handy dabei zu haben und damit bargeldlos einkaufen zu können. Das Bezahlen wäre dann denkbar einfach, doch in Deutschland ist es bisher nicht gelungen, auch nur ein halbwegs akzeptiertes System zu etablieren - egal, wie das Bezahlen im Detail organisiert wurde. Gescheitert sind hierzulande schon Dienste wie Paybox im Jahr 2003, dem durchaus Potenzial attestiert wurde, oder Luupay, der im März 2009 einstellt wurde und zuvor neben seinem Prepaid-Auflade-Service die Zahlung bei wenigen kleinen Händlern sowie das "Versenden" von Geld an angemeldete Freunde und Bekannte ermöglichte. mpass: Mobile Payment bei Vodafone und o2Damit bleibt im Markt der größeren Mobile-Payment-Dienste nicht mehr viel übrig. Mit mpass gibt es einen mobilen Bezahldienst von der Telekom, von Vodafone und o2, bei dem Handy-Nutzer (Kunden anderer Netzbetreiber oder Prepaid-Kunden müssen sich vorab mit Angabe ihrer Bankverbindung beim Anbieter registrieren) mit ihrem Handy mobil bezahlen können, wenn der entsprechende Händler die Zahlungsvariante unterstützt - und diese Unterstützer sind spärlich. Aktuell wird mittels Mobilfunknummer, PIN und anschließender Sicherheits-SMS die Zahlung bestätigt, der Betrag dann vom hinterlegten Bankkonto eingezogen. Die drei Netzbetreiber haben sich immerhin darauf verständigt, den Dienst mittels einer eigenen, gemeinsamen Firma vorantreiben zu wollen, die das System am Markt etablieren und neue Partner finden soll. Zudem soll für mpass perspektivisch auch NFC (Near Field Communication) zum Einsatz kommen. Bei dieser Technik erfolgt eine Identifikation des Handy-Nutzers durch das Zusammenspiel von NFC-Chip im Handy und einem passenden Terminal, sobald die Distanz nur noch wenige Zentimeter beträgt. Dazu müssen freilich auch die Handys NFC-fähig sein, und entsprechende Geräte sind noch rar gesät. Das könnte sich in Zukunft allerdings ändern, denn für manchen Experten könnte sich NFC zum Trendthema entwickeln. Bis es soweit ist, will mpass dem Problem der fehlenden Hardware zudem mit einem Trick begegnen: Handys sollen per Aufkleber NFC-fähig werden. NFC in Pilotprojekten
Bahn- und Lufthansa-Tickets sowie Briefmarken per HandyAuch wenn sich keine Branchen- bzw. Dienstleistungs-übergreifende Lösung durchgesetzt hat und NFC-Varianten noch in den Kinderschuhen stecken, gibt es verschiedene Einzellösungen, die das Bezahlen per Handy oder Smartphone in unterschiedlicher Form erlauben. Wir haben diverse Dienste für Sie zusammengestellt:
Handyparken schon in verschiedenen Großstädten möglichDas "Handyparken", also den Kauf eines Parkscheins für das Auto per Mobiltelefon, bieten mehrere auch überregional agierende Unternehmen in Deutschland an. Grundsätzlich funktioniert das mobile Parken überall auf die gleiche Weise: Nach einmaliger Registrierung sendet das Parkunternehmen dem Interessenten eine Vignette zu, die innen an die Windschutzscheibe geklebt werden muss. Über den Code auf dieser Vignette können Politessen später die Gültigkeit eines Parkvorgangs kontrollieren. Nur in wenigen Städten erfolgt die Überprüfung allein auf Basis des Kennzeichens. Wer nun in einer kostenpflichtigen Zone parkt, liest zunächst den vom Parkanbieter speziell angebrachten Code auf dem nächstgelegenen Parkscheinautomaten ab. Diesen übermittelt der Parkende dann via Hotline - das System weiß entsprechend, wo und zu welchem Tarif geparkt werden soll. Kehrt der Nutzer zu seinem Auto zurück, stoppt er den Parkvorgang per erneutem Anruf, wenn nicht eine feste Endzeit definiert wurde. Die Anbieter berechnen stets nur die Parkgebühren, die am entsprechenden Ort auch für "normale" Parker mit Münzeinwurf anfallen würden - hinzu kommen aber die Kosten für den Anruf bei der Hotline, die oft mittels klassischer Festnetznummer realisiert wird. Mobile Payment: Hierzulande kein InteresseMobile Payment hat er hierzulande schwer: Egal als wie gut ein System gilt, es wird einfach nicht angenommen. Das hat auch etwas mit Gewohnheit zu tun, denn Zahlen mit dem Handy - gerade auch für größere Beträge - ist den meisten Nutzern einfach fremd. Zudem gibt es in Deutschland mit der EC-Karte ein System für bargeldloses Bezahlen, das sich durchgesetzt hat - und das noch einfacher zu bedienen ist. Somit dürften es auch neuere Systeme schwer haben, auf dem Markt Fuß zu fassen - selbst wenn sie in puncto Sicherheit noch so gut sind. Ein Lichtblick sind möglicherweise NFC-Lösungen, die das ganze Procedere massiv vereinfachen - bis sich diese etablieren, dürfte aber noch einige Zeit vergehen. Meldungen zu Mobile Payment
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Tarife der Netzbetreiber
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Tarife der Provider
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Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Ratgeber: Falsche Rechnung Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Smartphones: Schutz vor Malware Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
Handy-Hersteller Datenbank
Handy richtig entsorgen
Übersicht: Alle neuen Handys
Aktuelle Handys im Test
Handyakkus: Tipps & Pflege Navigation mit dem Handy So funktioniert der Touchscreen |
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