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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 17.05.2012 |
Mit lokalen Einwahlnummern beim Internet tricksenInternet-Surfen ohne Anmeldung und ohne Sondernummer
Lange Zeit erfreuten sich so genannte
lokale Einwahlnummern großer Beliebtheit.
Der Grund dafür: Mit dem Tarif xxl sunday
der
Telekom konnten sich Kunden
mit ihrem Modem oder ihrer ISDN-Karte kostenlos ins Internet
einwählen. Doch diese Möglichkeit gibt es nicht mehr. Wer jetzt die
Pauschaltarife der
Telekom zu Einwahl
ins Internet über die lokalen Einwahlnummern
nutzt, wird je nach Tarif mit bis zu
4,1 Cent pro Minute zur Kasse gebeten. Bei einer Stunde
Online-Zeit können so fast 2,50 Euro anfallen.
Doch nach wie vor gibt es Szenarien, in denen die lokalen Einwahlnummern sinnvoll sein können, wenngleich kostenloses Surfen nicht mehr möglich ist. Welche Szenarien es gibt und mit welchen Einwahlnummern Sie sich noch einloggen können, zeigen wir Ihnen auf dieser Seite. Einwahl aus dem HotelFür alle, die unterwegs sind, aber keine günstigen Datentarife für ihr Handy gebucht haben, kann es interessant sein, die Einwahlnummern zu nutzen. Denn viele Hotels sperren alle Sondernummern inklusive 0800 und 019xy für abgehende Telefonate. Damit werden aber auch die Wege ins Internet versperrt, wenn man sich mit Laptop und Modem vom Hotelzimmer aus einwählen will. Keine Probleme bereitet hingegen die Anwahl der lokalen Einwahlnummern. In Hotels ist das zwar meist kein billiges Vergnügen, aber immerhin funktioniert es. Backup für den DSL-Zugang beim VollanschlussanbieterViele Kunden haben ihren Festnetzanschluss mittlerweile bei alternativen Vollanschlussanbietern. Diese liefern in der Regel auch einen DSL-Anschluss mit. Problematisch wird es, wenn dieser Anschluss einmal nicht funktioniert. Denn dann steht der Kunde in aller Regel ohne Internet da. Schließlich sind klassische Internet-by-Call-Angebote genauso wie Call-by-Call-Nummern von alternativen Anbietern aus nicht nutzbar. Hier kann also die lokale Einwahlnummer eine Backup-Möglichkeit darstellen, um überhaupt noch ins Internet zu kommen und die wichtigsten Dinge zu erledigen. Aber Vorsicht: Wer eine Sprachflatrate hat, muss Einwahlen zu diesen Festnetznummern in der Regel trotzdem zahlen. Sparen vom Mobilfunk ausVom Mobilfunk kann man die angegebenen Nummern ebenfalls nutzen, um zum Beispiel mit dem Laptop mobil ins Internet zu gelangen oder preiswerter per WAP zu surfen. Insbesondere bei älteren Verträgen, die noch eine City-Option enthalten, kann gespart werden. Hier kostet die Einwahl je nach Betreiber im jeweils entsprechenden Ortsbereich 7 bis 9 Cent pro Minute. In diesen Verträgen sind zumeist auch noch die Gesprächspreise am Wochenende recht günstig. Auch mit den Discount-Anbietern lassen sich auf diesem Weg die teilweise sehr hohen GPRS-Kosten umgehen, wenn man nur kurz online muss. Allerdings: Die Geschwindigkeit dieser Handy-Onlineverbindungen sind mit 9,6 kBit/s sehr langsam. Auch funktionieren nicht alle Einwahlnummern von allen Handynetzen aus. Vor einem Regeleinsatz sollte die Einwahl also getestet werden. Keinesfalls kostenlos sind hingegen Verbindungen mit dem Handyflatrate Base. Da es sich um eine Datenverbindung handelt, berechnet der Netzbetreiber E-Plus hier Minutenpreise zwischen 10 und 20 Cent. Das gilt für alle Karten im E-Plus-Netz. Notzugang aus dem AuslandWie man am günstigen auch im Ausland ins Internet kommt, haben wir einem Ratgebertext zusammengefasst. Allerdings kann es auch hier zu unerwarteten Problemen kommen, so dass ein Backup-Zugang durchaus sinnvoll ist. Hier empfiehlt sich dann ebenfalls die Einwahl zu einer deutschen lokalen Einwahlnummer. Allerdings: Ganz billig ist der Spaß nicht. Denn es fallen die normalen Gesprächskosten nach Deutschland an. Im Roaming sind das zumeist Minutenpreise jenseits der 60 Cent, lediglich innerhalb der EU sind die Preise reguliert. Mit lokalen Prepaid-Karten kann der Minutenpreis allerdings günstiger sein. Auch hierzu haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt. Vorsicht: Sprachflatrates sind keine DatenflatratesViele Anbieter im Pre-Selection- und Vollanschlussbereich bieten mittlerweile Sprachflatrates an, mit denen alle Festnetznummern im Rahmen der Grundkosten kostenlos angerufen werden können. Allerdings handelt es sich dabei wirklich um Sprachflatrates, die Anbieter wollen also den Traffic zu den lokalen Einwahlnummern aus Kostengründen nicht zum Flatratepreis abrechnen. Daher wird bei den meisten Anbietern entweder die Verbindung zu den lokalen Einwahlnummern unterbunden oder trotz Flatrate berechnet. Vor einer Einwahl über die lokalen Einwahlnummern im Glauben, sie sei kostenlos, kann also nur gewarnt werden. Eine Auswahl der noch funktionierenden Einwahlnummern haben wir für Sie auf einer gesonderten Infoseite zusammengestellt. Anzeige:
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