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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 27.05.2012 

DVB-T in den Wohnzimmern angekommen

Digitales terrestrisches Fernsehen verdrängt analoges TV

DVB-T - Digital Video Broadcasting-Terrestrial - ist seit 2002 auf dem Vormarsch. Dahinter verbirgt sich das digitale Fernsehen über die Hausantenne. Der Unterschied zur analogen Variante: Die Bild- und Tonqualität ist - je nach übertragener Datenrate - besser und es können deutlich mehr Fernsehsender empfangen werden. Während beim analogen Fernsehen je nach Region drei bis sieben Programme zu empfangen waren, sind es bei DVB-T bis zu 30 Fernsehsender, hinzu kommen beispielsweise in Berlin-Brandenburg noch einmal ebenso viele Hörfunkprogramme.

Ein so breites Angebot ist allerdings nicht überall Realität. Zwar können seit Ende 2008 bereits rund 90 Prozent der Bundesbürger DVB-T mobil empfangen
Draussen fernsehen, mit DVB-T möglich.
Fernsehen über DVB-T empfangen, doch das Bouquet umfasst in vielen Regionen lediglich rund 12 öffentlich-rechtliche Sender. Hintergrund ist die kritische Haltung der Privatsender, die unter Hinweis auf die durch DVB-T entstehenden Kosten mehr Einfluss für sich reklamieren und auf eine Verschlüsselung der digitalen Ausstrahlung drängen - mehr zu diesem Thema im Absatz "Free-TV und Pay-TV über DVB-T". Nicht zu verwechseln ist DVB-T mit dem Nachfolgestandard DVB-H, der das digitale Fernsehen auf mobile Endgeräte wie Handys bringen soll (das "H" steht für "Handheld").

DVB-T-Versorgung seit Ende 2008 Realität

Inzwischen wurden die bis dato parallel ausgestrahlten analogen Programm in ganz Deutschland abgeschaltet. Wer das terrestrische Fernsehen also nicht über Kabel und Satellit schauen möchte, muss mit DVB-T fernsehen.
Wo ist DVB-T zu empfangen?
In welcher Region DVB-T
empfangbar ist, sagt das Portal
www.ueberallfernsehen.de
Im Vergleich zum Analog-TV streben die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF jedoch keine Vollversorgung der Bevölkerung mit DVB-T an. Wurde das analoge Fernsehen auch über mehrere hundert Füllsender, sogenannte Umsetzer, ausgestrahlt, um auch das abgelegenste Tal mit Fernsehen zu versorgen, werden für die DVB-T-Versorgung vorrangig nur die starken Grundnetzsender verwendet. Das Resultat: in topographisch ungünstigen Lagen ist kein terrestrischer TV-Empfang mehr möglich. Der Empfang mit einer Zimmerantenne ist in der Regel nur dort möglich, wo freie Sicht zur Sendeanlage besteht.

Mobil Fernsehen mit DVB-T

Die zum Empfang benötigten speziellen DVB-T- Receiver sind empfindlicher, als es beim analogen Fernsehen üblich war. Eine genaue
Handy-TV
Welche Anwendungen sind empfangbar?
Lesen Sie: Sport-Events via Handy-TV
über UMTS oder DVB-T.
Ausrichtung der Antenne auf den Sendemast ist in der Regel nicht mehr erforderlich. "Geisterbilder" sind ausgeschlossen, befindet man sich innerhalb des Versorgungsgebietes - allerdings kann es natürlich je nach Bedingungen zu Aussetzern kommen. Der DVB-T-Empfang ist auch mobil, also während der Fahrt im Auto oder im Zug möglich. Bei steigender Geschwindigkeit nimmt allerdings die Bildqualität ab, wie ein Test von DVB-T-Fernsehern zeigte. Bei ca. 80 km/h fängt der Empfang an zu stocken.

Auf unserer DVB-T-Hintergundseite erfahren Sie mehr zu den empfangbaren Sendern und zur DVB-T-Technik.

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Betreff Autor Datum
Wann kommt der Test des Sticks? Beschder 15.05.12 10:37
RE: Falsches Datum im Artikel ? batrabbit 01.05.12 04:14
Panik, plötzlich kein Fernsehn mehr! Fred_EM 30.04.12 00:48
Falsches Datum im Artikel ? CBS 29.04.12 23:56
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2012-01, Erwachsene ab 14 Jahre