DVB-T -
Digital Video Broadcasting-Terrestrial - ist seit 2002 auf dem
Vormarsch. Dahinter verbirgt sich das digitale Fernsehen über die Hausantenne.
Der Unterschied zur analogen Variante: Die Bild- und Tonqualität ist - je nach übertragener Datenrate -
besser und es können deutlich mehr Fernsehsender empfangen werden.
Während beim analogen Fernsehen je nach Region drei bis sieben Programme zu
empfangen waren, sind es bei DVB-T bis zu 30 Fernsehsender, hinzu
kommen beispielsweise in Berlin-Brandenburg noch einmal ebenso viele
Hörfunkprogramme.
Ein so breites Angebot ist allerdings nicht überall Realität.
Zwar können seit Ende 2008 bereits rund 90 Prozent der Bundesbürger

Draussen fernsehen, mit DVB-T möglich.
Fernsehen über DVB-T empfangen, doch das Bouquet umfasst in vielen Regionen
lediglich rund 12 öffentlich-rechtliche Sender. Hintergrund ist die kritische
Haltung der Privatsender, die unter Hinweis auf die durch DVB-T entstehenden
Kosten mehr Einfluss für sich reklamieren und auf eine Verschlüsselung der
digitalen Ausstrahlung drängen - mehr zu diesem Thema im Absatz "Free-TV und Pay-TV
über DVB-T". Nicht zu verwechseln ist DVB-T mit dem Nachfolgestandard
DVB-H, der das digitale Fernsehen auf mobile
Endgeräte wie Handys bringen soll (das "H" steht für "Handheld").
DVB-T-Versorgung seit Ende 2008 Realität
Inzwischen wurden die
bis dato parallel ausgestrahlten analogen Programm in ganz Deutschland abgeschaltet. Wer das terrestrische
Fernsehen also nicht über Kabel und Satellit schauen möchte, muss mit DVB-T fernsehen.
Im Vergleich zum Analog-TV streben die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
ARD und
ZDF jedoch keine Vollversorgung der Bevölkerung mit DVB-T an.
Wurde das analoge Fernsehen auch über mehrere hundert Füllsender, sogenannte
Umsetzer, ausgestrahlt, um auch das abgelegenste Tal mit Fernsehen zu versorgen,
werden für die DVB-T-Versorgung vorrangig nur die starken Grundnetzsender
verwendet. Das Resultat: in topographisch ungünstigen Lagen ist kein
terrestrischer TV-Empfang mehr möglich. Der Empfang mit einer Zimmerantenne
ist in der Regel nur dort möglich, wo freie Sicht zur Sendeanlage
besteht.
Mobil Fernsehen mit DVB-T
Die zum Empfang benötigten speziellen DVB-T- Receiver
sind empfindlicher, als es beim analogen Fernsehen üblich war. Eine genaue
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Handy-TV |
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Welche Anwendungen sind empfangbar?
Lesen Sie: Sport-Events via Handy-TV
über UMTS oder DVB-T.
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Ausrichtung der Antenne auf den Sendemast ist in der Regel nicht mehr
erforderlich. "Geisterbilder" sind ausgeschlossen,
befindet man sich innerhalb des Versorgungsgebietes - allerdings kann es natürlich je nach Bedingungen zu Aussetzern kommen.
Der DVB-T-Empfang ist
auch mobil, also während der Fahrt im Auto oder im Zug möglich. Bei steigender
Geschwindigkeit nimmt allerdings die Bildqualität ab, wie ein Test von
DVB-T-Fernsehern zeigte. Bei ca.
80 km/h fängt der Empfang an zu stocken.
Auf unserer DVB-T-Hintergundseite
erfahren Sie mehr zu den empfangbaren Sendern und zur DVB-T-Technik.
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