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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. Meldung Meinung Service teltarif.de 19.03.2010 


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Datenfunk - technische Voraussetzungen


Notebook, PDA oder Smartphone - was ist das Richtige für Sie?

Inhaltsverzeichnis:
1. Datenfunk - technische Voraussetzungen
2. Mobiles Internet mit PalmTops und PDAs


Im Mobilfunknetz gilt das Gleiche wie im Festnetz: Zur Datenübertragung benötigen Sie eine Telefonverbindung, ein Modem und einen Computer. Sie können alle drei Geräte getrennt kaufen: Handy, PCMCIA-Modem und Laptop, oder Sie wählen Kombigeräte, die alle Funktionen in einem Gehäuse vereinen. Diese Smartphones sind besonders klein und handlich. Benötigen Sie aber einen vollwertigen Ersatz zum Desktop-PC, dann kommt für Sie nur ein Laptop mit zusätzlicher Datenfunkausrüstung in Frage. Der ist dafür deutlich schwerer und größer. Es gilt also, Größe und Leistungsfähigkeit abzuwägen, um so die optimale Lösung zu finden. Wenn Sie bereits einen Laptop oder PDA besitzen und diesen weiterhin nutzen wollen, dann entfällt für Sie ein Teil der Entscheidung.

Mobiles Internet vom Laptop aus

Ein vollwertiger PC-Ersatz sind weiterhin nur Laptops oder Notebooks. Bei diesen Geräten ist alles wie vom Desktop-PC gewohnt. Tastatur und Monitor sind zwar etwas kleiner, aber die Technik kann sich mit den großen Rechnern messen. Auf ihnen laufen alle gängigen Anwendungsprogramme. Auch DVD- bzw. CD-ROM- und Diskettenlaufwerk sind enthalten und ermöglichen so das Aufspielen von neuer Software auf dem üblichem Weg.
     Etwas kleiner sind die Geräte der Subnotebook-Klasse, insbesondere die sogenannten Netbooks. Die etwa DIN-A5 großen Computer werden ebenfalls mit den Betriebsystemen der großen Rechner ausgeliefert. Ein DVD-, CD- oder Diskettenlaufwerk ist allerdings nicht integriert. Auch die Größe von Bildschirm und Tastatur ist nicht jedermanns Sache. Vor dem Kauf sollten Sie einmal probehalber einen Text schreiben, um so Ihr eigenes Urteil fällen zu können.

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Modem und Mobilfunkverbindung für Laptops

Für die Verbindung zum Netz benötigt man zum Teil noch weiteres Zubehör. Einige Hersteller bieten inzwischen auch Notebooks mit integriertem UMTS-Modem, doch dies ist noch nicht die Regel. Eine WLAN-Schnittstelle hingegen, über die man an Hotspots online gehen kann, gehört weitgehend zum Standard.
     Eine relativ einfache Lösung für Besitzer eines Laptops ohne integriertes Datenmodem sind Handys mit integriertem Modem und einer Bluetooth-Schnittstelle. Der früher gebräuchliche Infrarot-Standard ist nicht empfehlenswert, da er in der Performance stark eingeschränkt ist und so nur eine vergleichsweise langsame Online-Verbindung zustandekommen würde. Das Handy können Sie einfach und drahtlos mit Ihrem Laptop oder PDA verbinden und wie ein Standardmodem anmelden.
     Aktivieren Sie bei Bedarf die Bluetooth-Schnittstelle am Handy und Laptop bzw. PDA und stellen Sie eine Verbindung zwischen den beiden Geräten her. Das klappt in der Regel automatisch. Ansonsten sollte ihr Handy-Hersteller entsprechende Treiber mitliefern bzw. zum Download bereitstellen. In der Regel klappt die Modemverbindung auch, wenn Sie ein Windows-Standardmodem verwenden. Wenn Sie eine Übertragung per Kabel vorziehen, dann können Sie für Preise ab 20 Euro ein Datenkabel kaufen. Diese sind meistens für den Anschluss an der USB-Schnittstelle des Notebooks vorgesehen und vom verwendeten Betriebssystem nahezu unabhängig. Einigen Handys legen die Hersteller das Datenkabel auch ohne Aufpreis bei.
     Wenn in Ihrem Handy kein integriertes Modem steckt und kein Softmodem erhältlich ist, dann müssen Sie eine PCMCIA-Modem-Karte oder ein Modem in Form eines USB-Sticks kaufen. Bei vielen Laptops ist eine PCMCIA-Schnittstelle vorhanden, USB ist ebenfalls Standard. Wenn Sie Ihr Notebook des öfteren mit einem festen Telefonanschluss verbinden möchten, lohnt die Anschaffung einer Universal-Modemkarte. Diese Karte ist sowohl ein herkömmliches Modem, als auch ein GSM/GPRS- bzw. UMTS-Mobilfunk-Modem. Auch Kombinationen mit PCMCIA-Netzwerkkarten sind erhältlich.
     Ein Cardphone ist eine PCMCIA-Modemkarte mit integriertem Datenhandy. Sie legen einfach eine SIM-Karte in das Cardphone und stecken es in den PCMCIA-Schlitz. Nur das Sende-/Empfangsteil mit der Antenne ragt dann noch aus dem Laptop heraus. Das ist besonders praktisch, wenn Sie gleichzeitig mit Ihrem bisherigen Handy telefonieren und nebenbei Daten übertragen wollen. Sie brauchen dann allerdings eine zusätzliche SIM-Karte, also eine für das Handy und eine für das Cardphone. Dadurch müssen Sie möglicherweise eine zusätzliche Grundgebühr zahlen.
     Besonders sinnvoll sind HSDPA-Cardphones, die es von T-Mobile, Vodafone und o2 zu kaufen gibt. Diese ermöglichen mobile Datenübertragungenn mit bis zu 7,2 MBit/s im Downstream. E-Plus verkauft bislang nur Modemkarten für den UMTS-Standard mit 384 kBit/s Übertragungsbandbreite. HSDPA gibt es beim Düsseldorfer Anbieter noch nicht. Die Einführung ist jedoch geplant.
 

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2009-IV, Erwachsene ab 14 Jahre