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Callthrough: Telefonieren mit Calling Cards

Callthrough ist überall dort erste Wahl, wo Call by Call nicht möglich ist. Darauf müssen Sie achten, wenn Sie mit Hilfe von Calling Cards telefonieren wollen.
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Callthrough: Telefonieren mit Calling CardsCallthrough: Telefonieren mit Calling Cards Beim Callthrough (wörtl. Durch-Wahl) wählen Sie sich über eine kostenlose 0800-, 0180- oder eine lokale Festnetznummer in den Telefoncomputer eines Anbieters ein, der Sie anhand Ihrer persönlichen PIN-Nummer bzw. übertragenen Rufnummer als Berechtigten erkennt, und von dort weiter zur Zielrufnummer. Das kann dann leicht eine Zahlenkolonne von 20 oder noch mehr Nummern werden, bei der man sich gern mal vertippt. Also gilt: Geduld bewahren. Mittlerweile gibt es aber speziell für die Nutzung vom Handy aus auch einzelne Anbieter, die diesen Einwahlprozess verkürzt bzw. vereinfacht haben. Bekannt ist dieses Verfahren unter dem Namen Calling Card.

Flatrate-Kunden sparen mit lokalen Einwahlen

Besonders interessant sind bei Calling Cards auch die lokalen Einwahlnummern. Dabei handelt es sich um normale Telefonnummern in Großstädten, die als Einwahlnummer genutzt werden. Anders als bei einer 0800-Nummer muss der Kunde die Kosten für dieses Gespräch tragen. Hat dieser aber für Gespräche zum Festnetz einen günstigen Tarif oder gar eine Flatrate, so fallen diese Kosten nicht ins Gewicht. Im Gegenteil: Die Kosten, die der Calling-Card-Anbieter in Rechnung stellt, sinken, da die Zuführung über 0800 nicht gezahlt werden muss.

Günstige Anbieter für die Nutzung von Calling Cards bzw. Callthrough-Lösungen finden Sie in unserem Calling-Card-Rechner. Dieser ermittelt für Sie die günstigsten Tarife für Telefonate zu allen Zielen der Welt vom Festnetz oder Handy aus, je nachdem ob Sie eine Festnetz-Flatrate nutzen oder nicht.

Was es zu beachten gibt

Vorsicht mit der PIN. Wer diese rauskriegt, kann problemlos auf die Kosten fremder Leute telefonieren. Das ist umso ärgerlicher, als der Gesprächsumsatz zumeist im Vorhinein bezahlt werden muss. (In diesem Fall ist die Rede von sogenannten Prepaid-Calling-Cards).

Allerdings: Es gibt auch Callthrough-Anbieter die auf eine Anmeldung verzichten. Sie finanzieren sich über die Terminierungskosten, die sie durch die Einwahl des Kunden über eine Festnetznummer oder eine 0180-Nummer erhalten. Diese wenigen Cent reichen oft aus, um das Gespräch ins Ausland zu finanzieren.

Nicht alle Anbieter sind seriös

Generell ist beim Kauf von Prepaid-Calling-Cards folgendes zu beachten:

  • Sind die Calling-Cards korrekt kalkuliert? Sonst ist der Anbieter bald insolvent und Sie verlieren Ihr Guthaben.
  • Ab wann bezahlen Sie? Läuft der Gebührenzähler bereits ab Einwahl oder erst dann, wenn der Angerufene den Hörer abnimmt?
  • Welcher Abrechnungstakt gilt?
  • Wie lange bleibt das Guthaben gültig?
  • Wird eine "Admin-Gebühr" pro Tag berechnet? In diesem Falle verringert sich Ihr Guthaben pro Tag, auch wenn Sie nicht telefonieren.
Gerade im Geschäft mit den Calling Cards tummeln sich Anbieter, von denen man heute nicht weiß, ob sie morgen auch noch da sind. Deshalb lassen Sie sich nicht unbedingt von den billigsten Preisen locken, das war schon für manchen ein teurer Spaß. teltarif nimmt Kartenanbieter daher erst auf, wenn sich diese eine zeitlang im Markt bewährt haben.

Dennoch: Vor allem unterwegs haben Calling Cards einen ordentlichen Nutzwert. Callthrough funktioniert auch von der Telefonzelle oder vom Hoteltelefon aus. Manche Karten ermöglichen auch vom Handy aus günstige Gespräche - insbesondere bei Telefonaten ins Ausland oder zur Hauptzeit kann man hier den ein oder anderen Euro sparen.

Bei einer Variante von Callthrough können Sie auch die Nummer des Telefons registrieren lassen, von dem aus Sie anrufen. Man spart sich also die PIN. Dieses ist für alle interessant, die mit Ihrem Anschluss komplett zu einem der Konkurrenten gewechselt sind und daher kein Call by Call mehr nutzen können.

Callthrough mit der FRITZ!Box

Eine andere Möglichkeit, Callthrough zu nutzen, bietet sich für DSL- und VoIP-Kunden, die zu Hause Hardware des Berliner Herstellers AVM haben. Die Modellserie FRITZ!Box Fon ermöglicht es, Gespräche auf einer eigenen Rufnummer entgegen zu nehmen und diese dann entweder über den eigenen Telefonanschluss oder per VoIP weiterzuleiten. Auch hier lassen sich Kosten sparen, wenn man Gespräche zu einer bestimmten Rufnummer mit dem Handy günstig oder gar kostenfrei führen kann.

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