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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 19.05.2013 |
Sparen mit Callback: Die Telefongesellschaft ruft Sie anMit dem Umweg lässt sich teilweise viel Geld sparen
Callback ist, salopp formuliert, die
Möglichkeit, über einen Umweg günstiger zu telefonieren als direkt.
Das Verfahren funktioniert, indem eine spezielle Rufnummer
angerufen, dann gleich wieder auflegt und gewartet wird, bis
der Telefoncomputer zurückruft. Mit dieser Leitung
kann man dann seine Zielnummer wählen.
Beim Callback werden, technisch gesehen, zwei Leitungen zu einer zusammengekoppelt. Dabei kann es schon mal zu Störungen kommen, die dann auch beide Gesprächsteilnehmer betreffen. Auch einige Anbieter von Internettelefonie bieten mittlerweile Callback. Hier werden die beiden Gesprächskanäle dann über VoIP zusammengeschaltet. Doch wer braucht Callback? Grundsätzlich lassen sich vier Nutzergruppen definieren: Jene, die mit ihrem Handy ins Ausland telefonieren und sparen wollen, jene die ein Mobilfunk-Tarif mit Festnetzrufnummer (also eine Homezone-Lösung) haben und hierdurch sparen können sowie Kunden alternativer Festnetzanbieter, jene, die kein Call by Call nutzen können und jene, die abgehend keine Telefonate führen können oder dürfen - beispielsweise vom Bürotelefon aus. Mobilfunk - Frankreich: Knapp 20 Cent statt 1,84 EuroAm einfachsten, aber auch teuersten in die Nutzung vom Handy aus. Hier baut der Callback-Anbieter eine Verbindung zur Mobilfunkrufnummer des Kunden auf, die der Nutzer bezahlen muss. Hinzu kommen dann die Kosten für das Gespräch zum eigentlichen Ziel. Vor allem bei Gesprächen ins Ausland lässt sich über diesen Weg viel Geld sparen. Praktisch funktioniert dies folgendermaßen: Der Kunde ruft von seinem Handy aus eine Rufnummer des Anbieters zum Beispiel in Hamburg, Frankfurt oder einer anderen Stadt an. Nach einmal Klingeln kann er dann wieder auflegen. Wenige Sekunden später klingelt das Handy, der Kunde hört ein Amtzeichen und kann seine Zielrufnummer eingeben. Bezahlt wird bei den meisten Anbietern per Vorauskasse. Um die Dienste zu nutzen, müssen die Kunden ein bestimmtes Guthaben per Überweisung oder Kreditkarte aufgeladen haben. Manche Anbieter erheben Mindestumsätze, andere nicht. Und noch ein wichtiger Hinweis für Callback-Nutzer via Handy: Bei Aufenthalt im Ausland lässt sich mit Callback nicht sparen, im Gegenteil: Da es sich bei dem Callback-Anruf um ein ankommendes Gespräch handelt, fallen hierfür die entsprechenden Roaming-Kosten an. Fast alle Anbieter müssen vorher wissen wohin der Callback gehtNachteil bei fast allen Callback-Anbietern: Der Kunde muss vor dem Gespräch per Web-Interface festlegen, auf welche Rufnummer das Gespräch erfolgen soll. Der Kunde hat dazu bei manchem Anbieter dann eine Vielzahl von Rufnummern, bei denen er definieren kann, zu welchen Zielrufnummern er anrufen will. Andere Anbieter dagegen nennen eine bestimmte Festnetznummer - wird diese angerufen, so erfolgt der Rückruf auf der Rufnummer von deraus der Kunde angerufen hat. Dabei muss nicht einmal die Rufnummer aktiv übermittelt werden. Wenn nach einigen Sekunden der Rückruf erfolgt, wird der User aufgefordert, seine PIN einzugeben und kann dann seine Zielrufnummer eingeben. So kann der Callback-Zugang auch unterwegs im Hotel oder an fremden Anschlüssen genutzt werden. Zudem lassen sich alle geschilderten Verfahren mit einer Festnetznummer natürlich auch dann nutzen, wenn der Nutzer einen Festnetzanschluss mit relativ hohen Gesprächskosten hat. Wenn Sie weitere Informationen zur günstigen Callback-Nutzung mit einem Tarif mit Zuhause-Option suchen, können wir Ihnen unserem Callback-Ratgeber für Homezone-Nutzer ans Herz legen. Meldungen zum Thema Callback
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