Callback

Sparen mit Callback: Die Telefongesellschaft ruft Sie an

Mit Callback können Sie günstig ins Ausland telefonieren, auch wenn bei Ihrem Telefon-Anschluss kein Call by Call möglich ist.
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Sparen mit Callback: Die Telefongesellschaft ruft Sie anSparen mit Callback: Die Telefongesellschaft ruft Sie an Callback ist, salopp formuliert, die Möglichkeit, über einen Umweg günstiger zu telefonieren als direkt mit dem Telefonanbieter, der Ihren Festnetz- oder Mobilfunkanschluss bereitstellt. Wer per Callback telefoniert, ruft vor seinem eigentlichen Anruf eine spezielle Rufnummer an und legt dann gleich wieder auf. Kurze Zeit später erfolgt ein automatischer Rückruf des Telefoncomputers. Mit dieser Leitung kann man dann seine Zielnummer wählen.

Beim Callback werden, technisch gesehen, zwei Leitungen zu einer zusammengekoppelt. Dabei kann es schon mal zu Störungen kommen, die auch beide Gesprächsteilnehmer betreffen. Auch einige Anbieter von Internettelefonie bieten mittlerweile Callback. Hier werden die beiden Gesprächskanäle dann über VoIP zusammengeschaltet. Doch wer braucht Callback? Grundsätzlich lassen sich vier Nutzergruppen definieren: Handy-Nutzer, die günstig ins Ausland telefonieren wollen sowie Anrufer aus dem Festnetz, die kein Call by Call am ihrem Telefonanschluss zuhause nutzen können, weil sie keine Telekom-Kunden sind.

So nutzen Sie Callback für günstige Anrufe

Am einfachsten, aber auch teuersten, ist die Nutzung vom Handy aus. Hier baut der Callback-Anbieter eine Verbindung zur Mobilfunkrufnummer des Kunden auf, die der Nutzer bezahlen muss. Hinzu kommen dann die Kosten für das Gespräch zum eigentlichen Ziel. Vor allem bei Gesprächen ins Ausland lässt sich über diesen Weg viel Geld sparen.

Praktisch funktioniert dies folgendermaßen: Der Kunde ruft von seinem Handy aus eine Rufnummer des Anbieters zum Beispiel in Hamburg, Frankfurt oder einer anderen Stadt an. Nach einmaligem Klingeln kann er dann wieder auflegen. Wenige Sekunden später klingelt das Handy, der Kunde hört ein Freizeichen und kann seine Zielrufnummer eingeben.

Details zur Abrechnung und Bezahlung

Die Bezahlung erfolgt bei den meisten Anbietern per Vorauskasse. Um die Dienste zu nutzen, müssen Kunden ein bestimmtes Guthaben per Überweisung oder Kreditkarte aufgeladen haben. Manche Anbieter erheben Mindestumsätze, andere nicht.

Und noch ein wichtiger Hinweis für Callback-Nutzer via Handy: Beim Aufenthalt im Ausland lässt sich mit Callback nicht sparen, im Gegenteil: Da es sich bei dem Callback-Anruf um ein ankommendes Gespräch handelt, fallen hierfür die entsprechenden Roaming-Kosten an.

Fast alle Anbieter müssen vorher wissen wohin der Callback geht

Ein großer Nachteil von Callback: Im Gegensatz zu Callthrough fordern bei Callback fast alle Anbieter eine vorherige Anmeldung. Der Kunde muss vor dem Gespräch per Web-Interface festlegen, auf welche Rufnummer das Gespräch erfolgen soll. Dazu erhält er dann bei manchem Anbieter eine Vielzahl von Rufnummern, bei denen er definieren kann, zu welchen Zielrufnummern er anrufen will.

Kaum noch verbreitet ist hingegen Callback per Einwahlnummer und PIN. Dabei erfolgt nach dem Wählen einer bestimmten Festnetznummer ein Rückruf auf der Rufnummer von welcher der Nutzer angerufen hat. Wenn nach einigen Sekunden der Rückruf erfolgt, wird der User aufgefordert, seine PIN einzugeben und kann dann seine Zielrufnummer eingeben. So kann der Callback-Zugang auch unterwegs im Hotel oder an fremden Anschlüssen genutzt werden.

Den günstigsten Callback-Anbieter für ein konkretes Anrufziel finden Sie mit unserem Calling-Card-Rechner. Geben Sie an, ob sie vom Handy oder vom Festnetz-Telefon anrufen und ob sie eine Festnetz-Flatrate für diesen Anschluss gebucht haben - so können Sie von günstigeren Konditionen profitieren. Wenn Sie weitere Informationen zur günstigen Callback-Nutzung mit einem Tarif mit Zuhause-Option suchen, können wir Ihnen unserem Callback-Ratgeber für Homezone-Nutzer ans Herz legen.

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