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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. Meldung Meinung Service teltarif.de 18.03.2010 


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Kabel, Festnetz, VoIP oder Handy: Welche Anschlüsse gibt es?


Die Möglichkeiten zu telefonieren und surfen sind vielzählig

Ohne Telefon und Internet kommt heute niemand mehr aus. Während es vor einigen Jahren noch kein Internet gab und es keine wirkliche Alternative zum "guten, alten" Wählscheibentelefon gab, sind die Möglichkeiten, einen Zugang zum Internetzugang zu bekommen oder ein Telefongespräch zu führen, inzwischen vielzählig. Die verschiedenen Wege stellen wir Ihnen auf dieser Seite kurz da. Alle weitergehenden Informationen erhalten Sie dann auf ausführlichen Infoseiten.

Der Telefonanschluss

"Den Telefonanschluss legt die Telekom", ist eine noch immer weit verbreitete Meinung der Kunden. Dabei gibt es schon seit Jahren Alternativen zur Deutschen Telekom - auch wenn es um den ganz normalen Telefonanschluss geht. Unter www.teltarif.de/festnetz/vollanschluss/ haben wir einen Einstieg in diese Thematik für Sie vorbereitet. Hier erfahren Sie die Vor- und Nachteile eines Anschlusswechsels, über die Navigation auf der rechten Seite bekommen Sie tiefergehende Informationen.
     Ist ein Festnetzanschluss der Telekom vorhanden, so können die Kunden die Möglichkeiten von Call by Call und Pre-Selection nutzen.

Telefonie per Kabel und VoIP

Telefoniert wird heute nicht mehr nur über das Kupferkabel, sondern auch über der TV-Kabel. Viele Anbieter haben ihre Kabelnetze dafür schon technisch vorbereitet. In Sachen Verbreitung sind diese Angebote jedoch bei weitem nicht so gut wie andere Technologien. Der Grund dafür: Die Kabelnetze, die in fast allen deutschen Städten liegen und auf TV-Signale übertragen, müssen Rückkanal-fähig gemacht werden. Das ist nicht nur Kosten- sondern auch Zeitaufwändig.
     Wer über ein TV-Kabel telefoniert, der telefoniert zum Teil auf Basis eines NGN-Protokolls. Grob gesagt handelt es sich dabei um Internet-Telefonie - jedoch in einem geschlossenen Netz. Internettelefonie, auch Voice over IP (VoIP) genannt, kann jedoch auch anders genutzt werden. Als Zugangsarten wäre hier eine Software auf dem Computer, eine Nutzung durch spezielle VoIP-Router oder aber auch Handys mit VoIP-Funktion zu nennen. Verschiedene VoIP-Anbieter haben wir in unserer Datenbank aufgelistet. Die meisten von ihnen unterstützen den SIP-Standard und können mit entsprechender SIP-Hardware genutzt werden. Beim bekanntesten Anbieter Skype ist dieses nicht möglich. Alle Details zum Thema Internettelefonie haben wir für Sie unter http://www.teltarif.de/voip/ zusammengestellt.

Mobilfunk: Festnetznummern auf dem Handy

Statistisch gesehen hat jeder Deutsche mehr als ein Handy. Dass damit telefoniert werden kann, ist kein Geheimnis. Doch was viele nicht wissen: Mittlerweile kann das Mobilfunknetz sogar einen kompletten Telefon-Anschluss, ja sogar einen DSL-Anschluss ersetzen. Die Telefontarife sind mitllerweile soweit gesunken, dass es zum Teil interessanter ist, mit dem Handy zu telefonieren als einen Festnetzanschluss zu haben. Auch angerufen werden kann man mittlerweile günstig: Alle Netzbetreiber außer E-Plus bieten Festnetznummern an, unter denen das Handy in einem vorher definierten Bereich günstig erreichbar ist.
     Auch die Datenübertragung über das Mobilfunknetz ist möglich. Dabei ist diese oftmals schneller, als mit einem kleinen DSL-Anschluss. Bis zu 14,4 MBit/s können - entsprechende Hardware vorausgesetzt - auf das Handy kommen. Allerdings: Für Poweruser ist dieses keine gute Lösungm da es hierfür keine entsprechenden Datentarife gibt. Alle Flatrates werden ab einer gewissen Volumengrenze gedrosselt. Wie Sie über das Mobilfunknetz Daten günstig übertragen können und welche Bandbreite die Tarife unterstützen, weiß unser Mobilfunk-Datenrechner. In einigen Jahren wird UMTS/HSDPA wieder durch einen neuen Standard abgelöst sein: LTE.

WiMAX: Internet und Telefon per Funk

Zur Zeit noch regional sehr eingeschränkt, aber im Aufbau sind Telefon- und Internet-Angebot über Funk. Hier ist vor allem der WiMAX-Standard im Kommen. Grob gesagt funktioniert der Zugang wie ein Mobilfunkangebot. Allerdings ist die Hardware und die Netzinfrastruktur eine andere. Auch die mobile Nutzung ist noch nicht möglich. Der Nutzer schließt seinen PC an einen speziellen Router an, der wiederum per Außenantenne in Kontakt mit der WiMAX-Sendeantenne steht. WiMAX-Angebote finden Sie über unseren Breitband-Tarifrechner, Informationen zu WiMAX auf einer Infoseite.

Exotischeres: Satellit, Powerline, VDSL und FTTx/Glasfaser

Möglichkeiten, zu telefonieren oder im Internet zu surfen gibt es noch viele weitere, die aber zum Teil recht exotisch sind. Am verbreitetesten dabei ist noch das Surfen per Satellit, das gerade im vergangenen Jahr von den Anbietern sehr gepusht wurde. Inzwischen ist es nämlich auch möglich, ohne Telefonleitung über Satellit zu surfen, der Kunde schickt also seine Daten über eine spezielle Antenne auch über Satellit. Diese Lösung ist jedoch vor allem Hardware-seitig sehr teuer. Alle Tarifinformationen zu diesem Thema haben wir ebenfalls auf einer Infoseite für Sie zusammengefasst.
     Powerline (PLC) meint den Internetzugang über die Stromleitung. Diese Praxis wurde in Deutschland aber nur im Rahmen von Pilotprojekten angewendet und spielte bislang keine ernstzunehmende Rolle auf dem Markt - wenngleich es einige wenige Projekte gibt. Angewendet wird die Technologie heute innerhalb eines Haushaltes zur Verteilung von Internetsignalen auf andere Steckdosen im Haus. Powerline gilt hier als Alternative zu WLAN oder LAN.
     Seit 2006 bietet die Deutsche Telekom als erster Anbieter in Deutschland VDSL an. Dabei handelt es sich um ein Glasfasernetz, das bis kurz vor das Gebäude gelegt wird. Die letzten Meter vom Kabelverteiler bis zum Kunden werden dann wieder über Kupfer realisiert. Möglich sind hier aktuell Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s. Dass noch mehr möglich ist, zeigen Pilotprojekte anderer Unternehmen. Sie legen das Glasfaser bis ins Haus. Hier werden dann Bandbreiten von 100 MBit/s möglich. Und das Ende des Bandbreitenwettkampfes dürfte damit noch nicht erreicht sein.

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2009-III, Erwachsene ab 14 Jahre