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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 19.05.2012 |
Kabel, Festnetz, VoIP oder Handy: Welche Anschlüsse gibt es?Die Möglichkeiten zu telefonieren und surfen sind vielfältig
Ohne Telefon und Internet kommt heute niemand mehr aus. Während es vor einigen Jahren
noch kein Internet gab und es keine wirkliche Alternative zum "guten, alten"
Wählscheibentelefon gab, sind die Möglichkeiten, einen Zugang zum Internetzugang zu
bekommen oder ein Telefongespräch zu führen, inzwischen vielfältig. Die verschiedenen
Wege stellen wir Ihnen auf dieser Seite kurz da. Alle weitergehenden Informationen
erhalten Sie dann auf ausführlichen Infoseiten.
Der Telefonanschluss"Den Telefonanschluss legt die Telekom", ist eine noch immer weit verbreitete Meinung der Kunden. Dabei gibt es schon seit Jahren Alternativen zur Deutschen Telekom - auch wenn es um den ganz normalen Telefonanschluss geht. Einen Einstieg in diese Thematik haben wir für Sie ebenfalls vorbereitet. Hier erfahren Sie die Vor- und Nachteile eines Anschlusswechsels. Telefonie per Kabel und VoIPGesurft wird heute nicht mehr nur über das Kupferkabel, sondern auch über der TV-Kabel. Viele Anbieter haben ihre Kabelnetze dafür schon technisch vorbereitet und sie Rückkanal-fähig gemacht. Kunden großer deutscher Anbieter können, parallel zum Internet via TV-Kabel, schon seit längerem auch über diesen Weg telefonieren. Im Gegensatz zu echtem ISDN nutzen viele Anbieter jedoch das so genannte Next Generation Network, kurz NGN. Grob gesagt handelt es sich dabei um Internet-Telefonie - jedoch in einem geschlossenen Netz. Ein Unterschied zwischen NGN und VoIP: Anbieter, die die Telefonie für Kunden über das NGN-Protokoll, realisieren können eine feste Gesprächsqualität garantieren, da sie in ihrem "geschlossenen Netz" sich Bandbreite für die Telefonie freihalten. Anders als bei Voice over IP (VoIP). Hier kann die Gesprächsqualität einbrechen, wenn die Internetleitung stark belastet wird. VoIP-Dienste sind daher universeller einsetzbar, da hier als Zugang eine Software auf dem Computer, eine Nutzung durch spezielle VoIP-Router oder aber auch Handys mit VoIP-Funktion verwendet werden können. Eine spezielle Infrastruktur wie bei der Verwendung des NGN-Protokolls ist nicht nötig. Verschiedene VoIP-Anbieter haben wir in unserer Datenbank aufgelistet. Die meisten von ihnen unterstützen den SIP-Standard und können mit entsprechender SIP-Hardware genutzt werden. Der altbekannte Anbieter Skype nutzt indes ein eigenes, proprietäres Protokoll - für Business-Kunden gibt es mittlerweile immerhin eine Verbindungsmöglichkeit zur SIP-Welt. Alle Details zum Thema Internettelefonie haben wir für Sie auf unserer VoIP-Seite zusammengestellt. Mobilfunk: Festnetznummern auf dem HandyStatistisch gesehen hat jeder Deutsche mehr als ein Handy. Dass damit telefoniert werden kann, ist kein Geheimnis. Dank Flatrate-Tarifen und Kostenairbags können sie mittlerweile einen Festnetzanschluss ersetzen. Haben Familienangehörige eine Festnetz-Flatrate, kann auch für das Handy eine Festnetznummer gebucht werden, so dass diese dann kostenlos von zum Beispiel der Familie angerufen werden kann. Diese Festnetznummern gelten dann meist nur in einem vorher definierten geografischen Rahmen - sprich in einem bestimmten Radius um die Wohnung - oder aber auch mobil in ganz Deutschland. Solche Rufnummern kosten dann allerdings. Auch abseits der Flatrates, wie es sie allenthalben zu erwerben gibt, sind sehr günstige Tarife zu finden, die deutlich unter zehn Cent pro Minute kosten und bei Telefonaten zum gleichen Anbieter sogar noch einmal deutlich günstiger sind. Auch die Datenübertragung über das Mobilfunknetz ist möglich. Dabei ist diese oftmals schneller, als mit einem kleinen DSL-Anschluss. Bis zu 14,4 MBit/s können - entsprechende Hardware vorausgesetzt - auf das Handy kommen. In Testläufen, bzw. mit der LTE-Technologie, die in Deutschland gestartet ist, können theoretisch auch deutlich höhere Datendurchsatzraten erreicht werden. Die Anbieter gewähren den Kunden dabei meistens ein gewisses Highspeed-Volumen, bis zu dessen Verbrauch mit der schnellsten Geschwindigkeit gesurft werden kann. Alle Flatrates werden aber nach dem Überschreiten dieser Volumengrenze gedrosselt. Wie Sie über das Mobilfunknetz Daten günstig übertragen können und welche Bandbreite die Tarife unterstützen, weiß unser Mobilfunk-Datenrechner. In den nächsten Jahren wird der UMTS/HSDPA-Standard zunehmend durch die oben bereits erwähnte LTE-Technologie abgelöst. Alle Informationen hierzu finden Sie auf unser Ratgeberseite rund um das Thema LTE. WiMAX: Internet und Telefon per Funk"Zur Zeit noch regional sehr eingeschränkt, aber im Aufbau sind Telefon- und Internet-Angebot über Funk." So stand es bisher auf dieser Infoseite. Dass der WiMAX-Standard regional begrenzt ist, stimmt auch heute noch, nur wird sich das in Zukunft wohl auch nicht ändern. Die Technik hinter WiMAX funktioniert grob gesagt wie ein Mobilfunkangebot. Allerdings ist die Hardware und die Netzinfrastruktur eine andere. Mit WiMAX lassen sich Datenübertragungen mir bis zu 50 MBit/s realisieren. Diese Geschwindigkeiten können aber auch mit der LTE-Technik erreicht werden, die mittlerweile weiter verbreitet ist, eine größere Unterstützung in Industrie und Wirtschaft hat (zumindest in Deutschland) und wohl als stärkster Konkurrent, wenn nicht sogar als "Damokles-Schwert über WiMAX" bezeichnet werden darf. Informationen und Hintergründe zu WiMAX finden Sie auf einer Infoseite. Satellit, Powerline, VDSL und FTTx/Glasfaser
Powerline (PLC) meint den Internetzugang über die Stromleitung. Diese Praxis wurde in Deutschland aber nur im Rahmen von Pilotprojekten angewendet und spielte bislang keine ernstzunehmende Rolle auf dem Markt - wenngleich es einige wenige Projekte gibt. Angewendet wird die Technologie heute innerhalb eines Haushaltes zur Verteilung von Internetsignalen auf andere Steckdosen im Haus. Powerline gilt hier als Alternative zu WLAN oder LAN. Seit 2006 bietet die Deutsche Telekom als erster Anbieter in Deutschland VDSL an. Mittlerweile ist VDSL auch bei anderen Anbietern erhältlich. Dabei handelt es sich um ein Glasfasernetz, das bis kurz vor das Gebäude gelegt wird. Die letzten Meter vom Kabelverteiler bis zum Kunden werden dann wieder über Kupfer realisiert. Möglich sind hier aktuell Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s. Dass noch mehr möglich ist, zeigen Pilotprojekte anderer Unternehmen. Sie legen das Glasfaser bis ins Haus (FTTX). Hier werden dann Bandbreiten von 100 MBit/s möglich. Und das Ende des Bandbreitenwettkampfes dürfte damit noch nicht erreicht sein.
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