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IFA: Huawei zeigt Smartphone Vision und Mediapad

Neue Geräte mit Aluminium-Gehäuse kommen noch dieses Jahr
Von der IFA in Berlin berichtet
AAA

Android-Smartphone Huawei VisionAndroid-Smartphone Huawei Vision Nach dem Auftakterfolg mit dem Einsteiger-Smartphone Ideos X3, dass am vergangenen Donnerstag bei Lidl großen Andrang gefunden hat, will der chinesische Hersteller Huawei nachlegen, um seinen Eintritt in den deutschen Markt weiterzuführen. Wenn das ehrgeizige Ziel, in drei bis fünf Jahren unter die Top 5 der Smartphone-Anbieter zu gelangen, erreicht werden soll, fehlt natürlich noch einiges, unter anderem ein Modell der oberen Kategorie. Dies soll das Huawei Vision werden, dass der Hersteller im August angekündigt hat und auf der IFA 2011 in Berlin erstmals zeigt.

Huawei Vision

Das Huawei Vision wird, wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, einen Single-Core-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1 GHz aufweisen. Dies ist zwar weniger, als aktuelle Super-Phones an Bord haben, reicht beim Ausprobieren aber doch für eine sehr ordentliche Leistung. Vor allem der Grafikchip des Chipsatzes kann überzeugen, kleine grafische Spielereien wie etwa der Scroll-Effekt im Menü laufen flüssig ab. Generell ist die Arbeitsgeschwindigkeit des Huawei Vision, das in einem schön verarbeiteten Unibody-Gehäuse aus Aluminium steckt, auch mit nur einem Rechenkern völlig in Ordnung. Das 3,7 Zoll große Display ist kratzfest und leicht nach oben gewölbt. Die Farbdarstellung und Helligkeit des 480 mal 800 Pixel auflösenden Touchscreens sind sehr gut. Das Smartphone wird mit dem aktuellen Android 2.3 Gingerbread auf den Markt kommen, Huawei hat eine vergleichsweise dezente eigene Oberfläche darüber installiert. Die Fünf-Megapixel-Kamera hat einen LED-Blitz und kann Videos in 720p aufnehmen.

Huawei Mediapad im Alu-Gehäuse mir Dual-Core-Prozessor

teltarif.de auf dem Huawei Mediapadteltarif.de auf dem Huawei Mediapad Ebenfalls in einem Aluminium-Gehäuse aus einem Stück steckt das Huawei Mediapad, ein Honeycomb-Tablet mit sieben Zoll großem Bildschirm. Dieser löst bis zu 1 280 mal 800 Pixel auf. Wem das bei dieser Displaygröße sogar schon zu viel ist, kann in den Einstellungen auch eine niedrigere Auflösung auswählen. Die genaue Version des Betriebssystems ist Android 3.2. Huawei hat mit dem Mediapad auch die Geschäftskunden im Blick und bietet eine Software namens Huawei Office, mit der sich die üblichen Aufgaben erledigen lassen, und zwar kompatibel zu Microsoft Office und Open Office. Die Kamera mit einer Auflösung von fünf Megapixel auf der Rückseite hat keinen LED-Blitz. Angetrieben wird das Tablet von einem 1,2 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor, der in Sachen Geschwindigkeit kaum Wünsche offen lässt. Wie bereits beim Huawei Vision ist auch hier die Verarbeitung geleungen und das Material hochwertig. Unter einer Plastikabdeckung an der Rückseite verstecken sich die Slots für SIM und SD-Speicherkarte.

Beide neuen Modelle sollen im November in Deutschland in den Handel gelangen. Der Preis für das Huawei Mediapad wird bei 399 Euro für die 3G-Variante mit 8 GB Speicherplatz liegen, 50 Euro weniger kostet das Tablet ohne Mobilfunk-Modul. Das Huawei Vision kostet 349 Euro ohne Mobilfunk-Vertrag oder SIM-Lock.

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