ausprobiert

Huawei Vision: Erster Eindruck des Mittelklasse-Smartphones

Verkauf bei Fonic startet heute
AAA

Huawei Vision jetzt bei FonicHuawei Vision jetzt bei Fonic Heute beginnt beim o2-Discounter Fonic der Verkauf des neuen Android-Smartphones Huawei Vision. Der chinesische Hersteller will mit dem zweiten aktuellen Handy, das in Deutschland unter dem eigenen Namen vertrieben wird, nachlegen. Der Erstling Ideos X3 hatte sich zum Start sehr gut verkauft und kam auch im Handy-Test bei teltarif.de gut weg, vor allem wegen des hervorragenden Preis/Leistungs-Verhältnis. Mit dem Huawei Vision steht nun ein Smartphone an der Startlinie, das sich eher in der oberen Mittelklasse einsortiert als im Einsteiger-Segment. Der erste Eindruck des Huawei Vision ist bereits recht positiv ausgefallen.

Huawei Vision

Die schicke Aluminium-Hülle des Vision kann sich sehen lassen, die Verarbeitung stimmt ebenso wie der Material-Mix. Das silberne, gebürstete Unibody-Gehäuse wirkt hochwertig und robust. An der Rückseite kommen oben und unten Teile aus mattem Kunststoff zum Einsatz, die sich gut einfügen. Hinter dem unteren Plastikdeckel verbergen sich die Schächte für die SIM und eine microSD-Speicherkarte. Der Akku ist leider fest verbaut und kann nicht gewechselt werden. Das Display ist nach außen leicht gewölbt.

Hübsche Oberfläche mit vielen Optionen

Rückseite aus gebürstetem AluminiumRückseite aus gebürstetem Aluminium Beim ersten Einschalten fällt sofort die eigene 3D-Oberfläche auf, die Huawei dem Vision verpasst hat. Die Homescreens lassen sich mit einem Schieberegler am unteren Display-Ende schnell durchsuchen und in einer eigenen Ansicht an die eigenen Bedürfnisse anpassen. So können beliebig viele Screens hinzugefügt oder gelöscht werden, auch die Reihenfolge lässt sich ändern. Die einzelnen Bildschirme sind meist mit mehreren Widgets bestückt, die sich aber entfernen und verschieben lassen. Das ist Geschmackssache, aber hier und da wohl für manche Nutzer etwas zu viel des Guten. Beim Systemstart lässt sich allerdings auswählen, ob statt der 3D-Oberfläche das normale Android - übrigens in der Version 2.3.5 Gingerbread - verwendet werden soll.

Die Arbeitsgeschwindigkeit des Huawei Vision ist ordentlich, wenn auch nicht übermäßig schnell. Beim Scrollen hakt es ab und an ein wenig, für die meisten Tätigkeiten sollte der Single-Core-Prozessor von Qualcomm, der eine Taktfrequenz von 1 GHz mitbringt, aber ausreichen. Das 3,7 Zoll großes Display löst 480 mal 800 Pixel auf und bietet auf den ersten Blick eine ordentlich Leistung, kann aber mit AMOLED-Displays in Sachen Helligkeit und Blickwinkelstabilität nicht mithalten.

teltarif.de auf dem Huawei Visionteltarif.de auf dem Huawei Vision Wie sich das Huawei Vision im Alltag schlägt, wird ein Test in den kommenden Tagen zeigen. Bei Fonic ist das Smartphone ab heute für einige Wochen - genau festlegen wollten sich im Vorfeld weder Huawei noch Fonic - exklusiv zum Preis von 299,95 Euro erhältlich. Im Preis inbegriffen ist eine SIM-Karte von Fonic mit dem neuen Tarif Fonic Smart, der monatlich mit 29,95 Euro zu Buche schlägt. Alternativ kann das Handy auch mit dem bekannten Fonic-Classic-Tarif bestellt werden, der keine monatlichen Fixkosten nach sich zieht. Zum Gesamtpreis addieren sich noch einmalige Versandkosten in Höhe von 6,90 Euro.

Handys mit dem Google-Betriebssystem Android

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