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Huawei Mediapad im Test: Kompaktes Tablet im Alu-Gehäuse26.12.2011
18:11 Mit Dual-Core-Prozessor und Honeycomb ordentlich ausgestattetInhaltsverzeichnis:1. Huawei Mediapad mit Honeycomb im Test2. Kleine, aber feine Anpassungen am Betriebssystem ![]() Huawei Mediapad mit Honeycomb im Test Mit dem Huawei Mediapad ist das erste Tablet des chinesischen Herstellers in Deutschland unter dem eigenen Namen erhältlich. Während die meisten Hersteller eher auf Tablets mit großem Bildschirm setzen, die hauptsächlich in den heimischen vier Wänden genutzt werden, will Huawei mit einem kompakten Tablet für unterwegs auf Kundenfang gehen. Die Grundvoraussetzungen dafür sehen auch gar nicht schlecht aus, wie sich im Test des Huawei Mediapad, das aktuell rund 360 Euro kostet, zeigte.
Bereits bei der ersten Kontaktaufnahme mit dem Tablet fallen zwei Dinge auf: Das Material und das Gewicht. Mit 395 Gramm ist das Huawei Mediapad zwar kein Schwergewicht, aber bei der geringen Größe auch nicht ausgesprochen leicht und liegt doch schwer in der Hand. Das Gehäuse des einen Zentimeter dicken Tablets ist aus mattem Aluminium gefertigt und erinnert von Aussehen und Haptik her an das erste Apple iPad. Schlecht ist das allerdings nicht, denn die Verarbeitung ist auch hier sehr gut gelungen, nichts wackelt oder knarzt, das Tablet wirkt gleichzeitig edel und robust. An der Rückseite befinden sich zwei Teile aus Kunststoff. Oben wurden die Kamera und die Mobilfunk-Antennen untergebracht, hinter unteren abnehmbaren Klappe sitzen die Slots für SIM- und MicroSD-Karte. Bisher ist das Huawei Mediapad nur mit integriertem UMTS-Modem erhältlich, eine WLAN-only-Variante fehlt noch. Für den Einsatz unterwegs ist das aber durchaus positiv. Etwas zu breit geraten ist der Rand um das Display, hier wäre weniger mehr gewesen. Gut ausgerüstet aber nicht perfekt
In Sachen Kommunikation ist das Huawei Mediapad gut aufgestellt. Das schnelle WLAN-n ist ebenso an Bord wie Bluetooth 2.1 EDR. Das integrierte UMTS-Modem ist für die Internet-Nutzung unterwegs sehr angenehm. Mit einem Mini-HDMI- und einem Micro-USB-Port verfügt das Mediapad über die wichtigsten Schnittstellen. Leider lässt sich das Tablet über den USB-Anschluss nicht laden, hier ist ein proprietärer Stecker von Nöten. Die Anschlüsse lassen sich auch gut kombinieren, etwa wenn das Tablet über HDMI an einem Fernseher angeschlossen wird. Dann kann der Nutzer mit einer Bluetooth-Tastatur oder -Maus das Gerät fernsteuern und beispielsweise bequem am TV im Internet surfen. Eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse ist natürlich ebenfalls vorhanden. Der Klang des Tablets ist aber weder über die Lautsprecher noch mit Kopfhörer wirklich ausgewogen und meist etwas dumpf geraten.
Auf der zweiten Seite erfahren Sie, welche Extras Huawei in das Betriebssystem eingebaut hat, wie sich Akku und Kamera schlagen und wie unsere Fazit ausgefallen ist.
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