Windows Phone

Huawei Ascend W1 mit Windows Phone 8 ab sofort erhältlich

Windows Phone in einigen Ländern beliebter als iPhone
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Huawei Ascend W1Huawei Ascend W1 Die Auswahl bei Smartphones mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone 8 wird langsam, aber sicher größer. Während zum Start nur HTC und Nokia entsprechende Modelle im Angebot hatten, folgte mit etwas Verzögerung der Marktführer Samsung, und nun auch der chinesische Handy-Riese Huawei. Das Huawei Ascend W1 ist ab sofort in Deutschland zu haben. Das in den Farben Schwarz und Blau erhältliche Smartphone wird sowohl bei mobilcom-debitel als auch im freien Handel angeboten und kostet ohne Vertrag laut Preisempfehlung des Herstellers günstige 219 Euro. Im Online-Handel ist das Handy sogar bereits für weniger als 200 Euro zu haben.

Huawei Ascend W1

Vorgestellt wurde das Huawei Ascend W1 im Januar auf der CES 2013 in Las Vegas. Zum Preis von rund 200 Euro bekommen die Käufer ein Smartphone mit einem 4 Zoll großen IPS-Display, das 480 mal 800 Pixel auflöst. Für ausreichende Leistung sorgt ein Dual-Core-Prozessor mit 1,2 GHz Taktfrequenz von Qualcomm, der von 512 MB Arbeitsspeicher und 4 GB internem Speicher begleitet wird. Die Kamera auf der Rückseite macht Schnappschüsse mit 5 Megapixel Auflösung, der Akku hat eine Kapazität von ordentlichen 1950 mAh. Beim ersten Ausprobieren auf der CES machte das Huawei Ascend W1 einen durchaus guten Eindruck.

Windows Phone vor dem iPhone

Unterdessen hat Microsoft in einem Blog-Eintrag mitgeteilt, dass sich die Handys mit dem eigenen Betriebssystem in mittlerweile sieben Ländern besser verkaufen als das Apple iPhone, in sogar 26 Ländern habe man die Konkurrenz von Blackberry abgehängt. Was zuerst nach einer Verschiebung der Kräfte klingt, relativiert sich jedoch schnell, wenn man die absoluten Zahlen betrachtet, denn teilweise wurden in den betreffenden Ländern weniger als 100 000 Geräte pro Quartal abgesetzt - eine Wachablösung sieht anders aus. Während Microsoft selbst die Märkte, in denen man vor Apple landet, nicht konkret benennt, hat die New York Times sie doch ermittelt. Es handelt sich um Argentinien, Indien, Polen, Russland, die Ukraine und Südafrika. Als siebtes "Land" bezeichnet man den "Rest von Zentral- und Ost-Europa".

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