Handytest

Huawei Ascend G300 im Test: 160-Euro-Handy kann überzeugen

Smartphone mit 1-GHz-Prozessor und langer Laufzeit bei Vodafone
AAA

Mit dem Huawei Ascend G300 (U8815) hat der chinesische Netzwerk­ausrüster ein Smartphone auf den Markt gebracht, das vor allem durch seinen günstigen Preis Interesse weckt. Das Gerät wird seit April exklusiv über Vodafone angeboten und kostet ohne Vertrag 159,90 Euro. Ebenfalls erhältlich ist das Handy in Verbindung mit verschiedenen Tarif-Varianten. Die Chinesen haben in Deutschland mittlerweile Fuß gefasst und sich vor allem durch günstige Geräte einen Namen gemacht. Wir haben uns das Huawei Ascend G300 näher angeschaut und getestet, welche Leistung das Mittelklasse-Smartphone zu bieten hat.

Knubbelig, aber robust: das Huawei Ascend G300

Huawei Ascend G300
Huawei Ascend G300 im Test: 160-Euro-Handy kann überzeugenHuawei Acend G300: 160-Euro-Handy im Test Das Ascend G300 von Huawei präsentiert sich in einem etwas dicklichem Kunststoff-Kleid und mit einem 4 Zoll großem IPS-Display. Durch die leicht abgerundeten Ecken und dem dezent gewölbten Rücken liegt das Handy trotz einer Tiefe von 10,5 Millimeter gut in der Hand. Die oben und unten um die Kanten laufenden gummierten Partien (wahlweise in weiß und dunkelgrau erhältlich) geben zusätzlich Halt. Das ist auch notwendig, bringt das Huawei Ascend G300 mit seinen 140 Gramm auch ordentlich Gewicht mit, das umso schwerer erscheint, je länger das Gerät in der Hand gehalten wird.

Die Verarbeitung des Huawei Ascend G300 ist solide. Es gibt einige wenige Spaltmaße, dennoch wirkt das Gerät robust. Am Smartphone finden sich die gewohnten Knöpfe wie ein Power-Button und eine Lautstärke­wippe sowie ein microUSB-Anschluss und eine Kopfhörer­buchse. Huawei Ascend G300 im Test: 160-Euro-Handy kann überzeugenBlick unter die Abdeckung: Akku zum Wechseln

Die Langlebigkeit der Akkuabdeckung des Huawei Ascend G300 ist hinsichtlich des sehr dünnen Kunststoff fraglich. Sie verbirgt den Einschub für eine SIM-Karte in Original-Größe, den microSD-Karten-Slot sowie den wechselbaren Akku. Dieser ermöglicht dank einer Kapazität von 1 500 mAh Strom für zwei bis drei Tage Betrieb.

Huawei Ascend G300 bietet die erwartete Prozessor-Leistung

Huawei hat dem Ascend G300 einen 1-GHz-Prozessor spendiert, der in Zusammenarbeit mit dem 512 MB großen Arbeitsspeicher für eine recht zügige Arbeits­geschwindig­keit sorgt. HD-Videos (720p) über YouTube schafft das Smartphone ohne Probleme. Gerade bei schnell aufeinander­folgenden Eingaben gönnt sich das Handy jedoch gern die ein oder andere Denksekunde. Auch bei grafisch anspruchsvollen Spielen stößt das Huawei Ascend G300 an seine Grenzen - hinsichtlich des Preises von unter 160 Euro waren unsere Erwartungen hier allerdings auch nicht allzu hoch.

Die kleineren Verzögerungen werden auch beim Surfen im Internet deutlich. Webseiten brauchen meist einen kurzen Moment, um geladen zu werden. Hinzu kommt, dass das Ascend G300 via UMTS nur mit maximal bis zu 7,2 Mbit/s im Internet unterwegs ist. Alternativ steht der Internetzugang via WLAN-n zur Verfügung.

Huawei Ascend G300 im Test: 160-Euro-Handy kann überzeugenDickliche Form beherbergt Standard-Anschlüsse Die Bedienung des Huawei Ascend G300 ist teilweise etwas schleppend, was nicht zuletzt an den schlecht reagierenden Sensortasten unter dem Bildschirm liegt. Hier muss der Nutzer deutlich auf die Tasten drücken, damit das Handy eine Betätigung dieser erkennt. Eingaben über den mit 480 mal 800 Pixel etwas gering auflösenden Touchscreen werden von dem Gerät jedoch problemlos angenommen.

Das IPS-Display, das Huawei im Ascend G300 verbaut hat, sorgt für eine hohe Blickwinkel­stabilität und naturgetreue Farben. Auch im Sonnenlicht lässt sich das Display noch gut ablesen. Allerdings erschien die Darstellung bei automatischer Helligkeit etwas dunkel - hier kann nach Bedarf aber nach oben reguliert werden.

Erfahren Sie auf der zweiten Seite, wie die Huawei-Oberfläche aussieht, was das Handy in Sachen Multimedia zu bieten hat und wie unser Fazit ausfällt.

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