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HTCs Aufstieg zu einem der wichtigsten Smartphone-Hersteller11.09.2011
12:04 HTC: Von MDAs, VPAs und XDAs zum eigenen NamenInhaltsverzeichnis:1. HTC: Smartphones satt2. Top-Smartphones mit Windows Phone 7 und Android 3. Neue Trends: 3D und Tablets ![]() MDA Vario II: T-Mobile als Brand, in Wirklichkeit HTC Das taiwanesische Unternehmen HTC (High Tech Computer Corporation) gehört zu den "Big Playern" im Smartphone-Markt und ist weltweit bekannt. Das war nicht immer so: Bis vor wenigen Jahren vermarktete HTC seine Geräte nicht unter eigenem Namen, sondern belieferte vor allem Netzbetreiber und baute Handys für andere Hersteller wie zum Beispiel Palm, HP oder Sony Ericsson. Heute verkauft HTC Smartphones mit drei Betriebssystemen und hat für viele Ansprüche Produkte in seinem Portfolio. Welche Betriebssysteme finden sich bei HTC? Wie hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren entwickelt? Welche Highend-Smartphones sind momentan im Programm? Diesen Fragen sind wir nachgegangen. Vom Branding zum OriginalMDA Vario II, bei Vodafone war das TyTN als VPA Compact III zu finden und bei O2 als Xda Trion. Dass sich hinter MDA & Co. der taiwanesische Hersteller HTC verbarg, wussten nur Insider. Neben diesen Geräten, die exklusiv über die Netzbetreiber erhältlich waren, baute HTC auch immer wieder Handys für andere Hersteller. So stammen zum Beispiel der legendäre Palm Treo 750, einige iPAQs von Hewlett Packard und auch das erste Windows-Smartphone von Sony Ericsson, das Xperia X1, eigentlich von HTC. Auch Siemens nutzte mehrfach die Kompetenzen von HTC, konkret für die Modelle SX56 und SX66. Branchenkennern war allerdings auch gut bekannt, dass HTC bereits zu dieser Zeit zu den innovativsten Unternehmen im Markt für mobile Telekommunikation gehörte. Denn seit 1998 werkelten die Techniker an Touchscreen-Geräten – und brachten diese bereits vor über zehn Jahren auf den Markt. Bedient wurden sie allerdings noch mit einem Stift, da die Bildschirme auf Druck reagierten (resistive Technik) und sich auf den grafischen Nutzeroberflächen der Betriebssysteme sehr kleine Bedienelemente befanden. Das Ende des BedienstiftsAls Betriebssystem setzte HTC lange Zeit nur auf Windows Mobile – bei Touchgeräten in der Professional- und bei Smartphones mit Tastatur in der Standard-Version. Besonders beachtete Geräte waren 2007 das HTC TyTN II, das auch unter dem Codenamen Kaiser bekannt war. Es kam mit WLAN und dem Datenbeschleuniger HSDPA und eignete sich sowohl für Business- als auch für Privatanwender. Noch mehr auf Multimedia war das HTC Touch Diamond ausgelegt, das ein Jahr später das Licht der Welt erblickte. Neu war eine eigene Oberfläche, die HTC über Windows Mobile legte. Der Name: TouchFLO 3D, der Vorläufer des heute noch bekannten HTC Sense. HTC war mit derartigen Modellen zu großen Teilen für den Erfolg des Windows-Betriebssystems verantwortlich, der vor drei bis vier Jahren allerdings schlagartig aufhörte, als Apple den Bedienstift in Rente schickte und auf Displays setzte, die schon auf eine leichte Berührung reagierten (kapazitive Technik). Zu diesem Zeitpunkt musste HTC beginnen, sich neu zu erfinden.
Seitdem hat HTC seine Sense-Oberfläche kontinuierlich weiter entwickelt. Aktuell läuft sie auf allen Android-Geräten, die unter eigener Marke erscheinen. Sense verfügt über sieben Startbildschirme, die sich beliebig mit Widgets und Verknüpfungen befüllen lassen. Mit dabei ist auch der "Friend Stream", der Neuigkeiten aus sozialen Netzwerken in einer Anwendung bündelt. Aber auch die Android-Standardprogramme wie Kontakte, Kalender, Fotoalbum und viele weitere hat HTC an die hauseigene Optik angepasst. Anzeige:
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