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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 22.05.2013 |
Dropbox: Modifizierte Android-App erschwindelt mehr Speicher06.04.2012
15:06 Online-Speicher-Anbieter will gegen Schwindel vorgehen
Von Mirko Schubert
![]() Dropbox bietet HTC-Nutzern mehr Speicher Der beliebte Cloud-Anbieter Dropbox verschenkt bei Anmeldung zwei Gigabyte Online-Speicher. HTC-Kunden bekommen für zwei Jahre kostenlos 23 GB dazu. Doch mit einer modifizierten App erschwindeln sich nun auch Besitzer eines beliebigen Android-Smartphones den zusätzlichen Speicher. HTC und Dropbox wollen nun Maßnahmen dagegen ergreifen. Kostenlose Synchronisation zwischen Computer, Smartphone und TabletMehr als 50 Millionen Anwender nutzen den kostenlosen Cloud-Speicher Dropbox zum Austausch ihrer Fotos, Videos und Dokumente zwischen Computern, Smartphones und Tablets. Das US-amerikanische Unternehmen bietet nach einer einfachen Anmeldung zwei Gigabyte gratis. Wirbt der Nutzer Freunde, bekommt er pro Neuzugang 500 MB mehr Online-Speicher hinzu - mit einem Limit von 16 GB. Kostenpflichtig können Anwender Pakete zu 50 oder 100 GB, Teams zu einem Terabyte und mehr nutzen. Unter Windows, Mac OSX und Linux erfolgt der Austausch der Dateien über einen zentralen Ordner. Die Synchronisation über den Online-Speicher erfolgt automatisch. Für mobile Endgeräte stehen außerdem Apps bereit, mit denen der Nutzer auf seine Daten in der Cloud zugreifen kann. Hier werden die mobilen Betriebssysteme iOS, Android und Blackberry OS unterstützt. HTC-Kunden erhalten 23 GB extra
Schon bald tauchte im XDA Developer Forum eine Anleitung auf, die Anwender auch auf anderen Android-Smartphones in den Genuss des zusätzlichen Speichers kommen. Dazu sollten sie die offizielle Dropbox-App auf ihren Geräten entfernen und stattdessen eine modifizierte Version installieren. Dazu müssten sie Apps aus fremden Quellen zulassen und eine APK-Datei über ein Programm wie etwa den Astro File Manager auf das Handy laden. Ob die alternative App jedoch Schadcode enthält, ist nicht bekannt. Google empfiehlt, Apps aus anderen Quellen nicht zuzulassen, da sie möglicherweise Malware, Spyware oder Trojaner enthalten könnten. Dropbox plant Streichung des erschwindelten SpeichersInzwischen hat sich auch Dropbox zu dem Speicherklau im eigenen Forum zu Wort gemeldet. Die Nutzung einer modifizierten APK-Datei sei unrechtmäßig - es wird empfohlen, sich nur die originale App herunterzuladen. Die für den Account verwendete E-Mail-Adresse könnte außerdem schnell in Spam-Verteilern landen. Dropbox werde außerdem gegen die Nutzer mit unrechtmäßig erworbenen Speicher vorgehen. So kündigt Support-Mitarbeiter Sean B. im Forum an, dass der über diese Methode erschlichene zusätzliche Speicher gesperrt werde. Ob auch die entsprechenden Benutzerzugänge gesperrt werden oder rechtliche Schritte gegen die Nutzer eingeleitet werden, ließ er allerdings noch offen. Weitere Meldungen zum Thema Dropbox
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