Fortschritt

SDK veröffentlicht - HP arbeitet an webOS 3.0

Rückstand bei Apps soll aufgeholt werden
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webOS 3.0 für Entwickler ist dawebOS 3.0 für Entwickler ist da HP hat mit dem durch den Kauf von Palm ins eigene Portfolio aufgenommenen Betriebssystem webOS einiges vor. Während der Hersteller aus dem kalifornischen Palo Alto in den kommenden Monaten zwei neue Smartphones und ein Tablet mit webOS 2.0 auf den Markt bringt, geht die Entwicklung des Betriebssystems aber natürlich bereits weiter. Wie Hewlett Packard auf einer Entwicklerkonferenz für webOS in London verkündet hat, steht nun die Entwicklungsumgebung (SDK) für webOS 3.0 für Programmierer zur Verfügung.

Mit dem SDK zusammen gibt es auch eine Beta-Version von webOS 3.0, damit die Entwickler ihre neuen Anwendungen auch direkt auf einer Vorab-Version des Systems testen können. Das SDK steht allerdings im Rahmen des Early-Access-Programms nicht jedem zur Verfügung. Interessierte Entwickler müssen sich zunächst anmelden und bei HP bewerben, um zu den ersten gehören zu können, die Apps für webOS 3.0 entwickeln. Alle Information für Entwickler findet sich auf der entsprechenden Webseite.

Mehr Apps müssen her

Der große Nachteil von webOS als Betriebssystem für Smartphones und Tablets ist weiterhin die recht geringe Zahl an Apps, die mittlerweile allerdings im fünfstelligen Bereich angekommen sein soll. Vor allem für das HP Touchpad, ein Tablet mit 9,7 Zoll großem Display, müssen dringend spezielle Anwendungen her, um dem iPad und der wachsenden Konkurrenz von Android-Tablets die Stirn bieten zu können.

Neben dem Touchpad steht in den kommenden Wochen der Start der beiden Smartphones HP Veer und HP Pre 3 bevor. Während das Pre 3 der dritte Generation der Smartphone-Baureihe mit webOS entspricht, handelt es sich bei dem Veer um ein deutlich kleineres und handlicheres Gerät. Beide Handys kommen mit ausschiebbaren QWERTZ-Tastaturen und Touchscreen daher. Über die neue Touch-to-Share-Funktionalität können die webOS-Handys zudem drahtlos mit dem Touchpad synchronisiert werden, um etwa eine gerade angezeigte Webseite einfach vom Tablet auf das Smartphone zu übertragen.

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