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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
HP reagiert auf Nachfrage und produziert TouchPads nach31.08.2011
11:10 HP verspricht Produktion einer letzten Charge seiner TouchPads![]() HP will eine letzte Charge TouchPads nachproduzieren. Knapp zwei Wochen nach dem beschlossenen Aus für den Tablet-Computer TouchPad hat der Hersteller Hewlett-Packard nun doch eine begrenzte Fortsetzung der Produktion beschlossen. Um die große Nachfrage nach dem zuletzt zu Niedrigpreisen verkauften Gerät zu befriedigen, werde eine letzte Charge des TouchPads hergestellt, teilte HP-Manager Mark Budgell im Firmenblog mit.
Die neu produzierten Geräte könnten in einigen Wochen zur Verfügung stehen. Wann genau ist derzeit aber noch nicht absehbar. "Wir können nicht versprechen, dass wir genug für alle haben werden", erklärte der Manager. Von der großen Nachfrage sei man allerdings positiv überrascht. Hewlett-Packard hatte am 18. August beschlossen, die weitere Entwicklung und Produktion mobiler Geräte mit dem hauseigenen Betriebssystem WebOS einzustellen. Betroffen sind neben dem Tablet-Computer TouchPad auch mehrere Smartphones, konkret das kleine Smartphone HP Veer im Kredikartenformat, das mit einer echten QWERTZ-Tastatur zum Ausschieben daher kommt und das HP Pre3. Nach der Entscheidung wurde der Preis für das erst im Juli eingeführte TouchPad drastisch gesenkt - auf 99 Euro in der Version mit 16 Gigabyte. Im Online-Shop des Konzerns waren die Geräte nach dieser Preisoffensive nach kurzer Zeit ausverkauft. Nach der Markteinführung zu einem Preis von 479 Euro war die Nachfrage hingegen verhalten geblieben. HP gab daraufhin den Wettbewerb mit dem Tablet-Marktführer Apple und dessen iPad sowie den zahlreichen Konkurrenten mit dem Google-Betriebssystem Android auf. Außerdem kündigte Hewlett-Packard an, das von niedrigen Gewinnmargen geprägte PC-Geschäft auszulagern. In welcher Form dies geschehen soll, will HP in den nächsten Monaten entscheiden. Die Entwicklung von WebOS-Geräten wird mit dem 31. Oktober allerdings definitiv eingestellt. Ein weitere Nachproduktion über die nun beschlossene Verlängerung hinaus ist also nicht zu erwarten.
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