![]() |
||||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
HP Mini 210: Langläufer im ausführlichen Test21.04.2010
13:24
Der HP Mini 210 ist nicht mehr ganz taufrisch, aber dennoch ein hübsches Netbook, dem wir unsere volle Aufmerksamkeit widmen. Tests gibt es hier und da bereits. Wir sind aber der Meinung, dass ein paar ausführliche Seiten nicht schaden können, um dem roten 10-Zöller gerecht zu werden. Der Kleine hat viele Vorteile, aber auch unbestreitbare Nachteile. All das wollen wir in diesem Testbericht aufzeigen.
Hübsche Optik, aber nur mäßig stabil
Aufrüsten auf den zweiten Blick
Die glorreichen Sieben: 7 typische Netbook-AnschlüsseDie Anschlüsse sind typisch für das Netbook-Umfeld und bringen keine Überraschungen. Rechts: zwei USB-Ports, LAN (RJ45), CardReader (auch xD), Kensington-Lock. Die USB-Anschlüsse besitzen übrigens keine Ladefunktion bei inaktivem PC (Sleep & Charge). Links sitzen VGA-Anschluss, USB-Port, Stromanschluss. Der Power-Konnektor hat einen kleinen Nachteil: der kerzengerade Stecker ragt weit nach außen und stört die Handhabung etwas. Bei der Software übertreibt es HP mal wieder und packt jede Menge Testversionen auf die Platte. Nutzer müssen daher erst einmal das Norton Internet Security 2009 abwimmeln – oder kaufen. HP CloudDrive und Microsoft Office Home und Student 2007 sind ebenfalls Testversionen. Positiv ist die Vollversion der Cyberlink DVD Suite Essentials, die zum Abspielen von DVDs oder Filmen von der Festplatte dient. Wir können die Suite aber auch zum Sichern und Kopieren von Daten mittels eines externen USB-DVD-Brenners benutzen. Tastatur: Hoher Standard für Netbook-Maßstäbe
Tabu für Draußen: Schwache Helligkeit und ReflexionenAuffälligstes Merkmal der 1.024 mal 600 Pixel auflösenden Anzeige des HP Mini 210 ist das rahmenlose Design. Eine Kunststoff-Scheibe sitzt vor der kompletten Frontseite des Deckels. Dies bringt selbigem eine gute Stabilität, schützt das darunter liegende, empfindliche Displaypanel und sorgt für eine modische Optik. Dennoch sind wir von der Anzeige enttäuscht, denn die Helligkeit des TFTs ist zwar für Innenräume noch passabel, aber für Tageslicht sehr schlecht. Die Luminanz liegt bei etwa 160 candela (Durchschnitt). Gute Netbook-TFTs für den Outdoor-Einsatz bringen bis zu 250 cd/m². Wer mit dem HP Mini 210 seine E-Mails bei Kaffee und Kuchen checken will, der hat schlechte Karten. Die Reflexionen und die geringe Luminanz nerven einfach, die Kunststoff-Scheibe vor dem TFT sorgt für zusätzliche Lichtbrechungen. Ein angenehmer Einsatz unter Sonnenlicht ist so fast unmöglich. Pine Trail mit schneller 7.200 RPM Festplatte
Fehlanzeige: Windows 7 Boost durch schnelle FestplatteKönnen wir uns von der überraschend schnellen HDD mehr Geschwindigkeit für Windows 7 versprechen? Die erlebte Anwendungsperformance unter Windows 7 Starter sagt NEIN. Ordner, Dateien oder neue Programme öffnen sich mit kleiner, aber merklicher Zeitverzögerung. Noch deutlicher werden die Verzögerungen, sobald wir Programme gleichzeitig laufen lassen. Ein Media-Player und ein Web-Browser mit fünf Tabs - das funktioniert nur mit deutlichen Verzögerungen. Die Messung mit dem PassMark Performance Test 7.0 bestätigt die lahme Leistung. 208 Punkte in diesem Test sind unterdurchschnittlich. Ein schnelles Netbook hätte 230 bis 250 Punkte erreichen müssen. Wohin die Performance verschwindet können wir nicht bestimmen. Der Intel Atom N450 mit seinen 1.66 GHz hat jedenfalls seine gewohnt geringe Leistung. Das bestätigen Prozessor Benchmarks wie WPrime (1.024m-Test in 62:00 Minuten). Zum Vergleich: Ein aktueller Einsteiger Prozessor von Intel, der Core i3-330M (2,16 GHz), benötigt nur 750 Sekunden (12:30 Minuten). Lautlos nach BIOS-Einstellung
Wer den Mini 210 einfach in Betrieb nimmt, der wird sich über den konstant brummenden Lüfter wundern. Dieser geht dann nie aus und ist mit gemessenen 33 dB(A) deutlich hörbar (15 Zentimeter vor der Frontseite). Dieses nervende Geräusch ist aber vermeidbar. Man gehe ins BIOS (Taste F10) und stelle unter System Configuration „Fan Always On“ auf Disabled. Jetzt müssen wir nur noch in Windows 7 die Systemkühlungsrichtlinie bei Akku und Netzbetrieb jeweils auf "Aktiv" setzen. Jetzt ist der Lüfter im anspruchslosen Betrieb fast durchgängig aus.
Unter Stress ein HandwärmerTrotz des Lüfters erwärmte sich die Base Unit im stressigen Betrieb deutlich. Punktuell waren es 38 Grad Celsius (Bodenplatte) bzw. 33.5 Grad (Touchpad). Das ist nicht bedrohlich, aber deutlich spürbar. Die Wärme bleibt während des normalen Betriebs mit vielen Idle-Zuständen in einem angenehmen Bereich. Die höchste Temperatur am Gehäuse liegt dann bei 34 Grad Celsius (Unterseite). Wer seinen HP Mini 210 nicht belastet, der darf sich auf angenehme Temperaturen von um die 30 Grad freuen. Diese Messungen gelten für den Betrieb mit ständig aktivem Lüfter. Das Klangbild der kleinen Stereo-Lautsprecher des Mini 210 ist stark höhenlastig und eignet sich nicht zum ständigen Musikhören. Bei hoher Lautstärke halten sich die kleinen Membranen immerhin stabil, es kommt nicht zum Verzerren. Anspruchsvolle Ohren sollten Kopfhörer anstöpseln oder externe Lautsprecher nutzen. Grandios: 6:30 Stunden Surfen, 5:30 Stunden per UMTS-Stick
Fazit: Langläufer mit Top-Tastatur und dunklem DisplayWie schade. Tolle Akkulaufzeiten und eine hübsche Optik auf der einen Seite und eine schwache Helligkeit und Reflexionen auf der anderen Seite. Damit wird das Netbook-Kaffeekränzchen in diesem Sommer eher Qual als ein Labsal. Ansonsten ist der HP Mini 210-1021EG ein 10.1-Zoll Netbook, das mit hochwertiger Haptik und einer insgesamt guten Verarbeitung punkten kann. Auf Seiten der Leistung bringt der Intel Atom N450 keine Überraschungen. Auch die schnelle Seagate Festplatte mit 7.200 U/min kann die erlebte Windows 7 Performance nicht beschleunigen. Ganz vorn dabei: die Akkulaufzeiten. Beim WLAN-Surfen ermittelten wir 6:24 Stunden. Zusammen mit einer übersichtlichen Tastatur ist der HP Mini 210 ideal für Leute, die Zuhause im Bett, in der Küche oder auf dem Sofa ein wenig im Web surfen, Chatten oder ihre E-Mails lesen. Echte Mobility-Fans sollten sich für ein Netbook mit hellerer und matter Displayanzeige entscheiden. Alle technischen Details zum HP Mini 210 halten wir auf dem Datenblatt in der Netbook-Datenbank bereit. Das Netbook kostet bei Amazon aktuell 299 Euro, wer über mobicroco einkauft, kann uns noch ein klein wenig unterstützen. Netbook-Zubehör findet sich darüber hinaus auch in unserem Shop. Test des HP Mini 210 in Bildern
Sebastian Jentsch
Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 21.04.2010:
- Interview mit dem Datenschutz-Beauftragten von Google |
|
Der Tech-Blog mobicroco.de ist ein Channel von teltarif.de. Alles zu Netbooks, Tablets und mobile Computing erfahren Sie
hier.
Letzte Meldungen
Tablet-Ratgeber
Alles rund um iPad 1 und 2 Infos zum Apple iPad 3 Auch auf Tablets: Android Das Blackberry Tablet OS webOS: Vom Aussterben bedroht Tablet-optimiert: Windows 8 Hintergründe und News zu Tablets
Handy finden und vergleichen
Handy-Specials
Dual-SIM-Handys,
Blackberrys,
Neue Handys
Handy-Ratgeber
iPhone 4S, 4 und 3GS, iPhone 5, iPhone 6, iPhone-Tarife, Android-Handys, Windows Phone, Outdoor, Handys ohne Kamera
So funktioniert der Touchscreen
Aktuelle Handys im Test:
Tipps & Pflege: Handyakkus Unterwegs: Handy Navigation Ungeliebte Sperre: SIM-Lock Ohne Sperre: SIM-Lock entfernen So geht's: Handy entsorgen Mehr Platz: Speicherkarten Was ist eine Micro-SIM? Tipps: Handy-Reparatur
HTC One XL im Test
Aktuelle Tablets im Test:
Handy finden und vergleichen
Meinung und Diskussion:
Huawei Ascend Y200 im Test HTC One X im Test HTC One V im Test Sony Xperia S im Test ZTE Base Tab 7.1 im Test Test HTC Sensation XL Huawei Honor im Test
Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
Bedeutende Handy-Hersteller
Apple iPhone,
Android-Handys, Windows Phones, Blackberrys,
Dual-SIM-Handys,
Outdoor-Handys
Handys ohne Kamera
Handy-Ratgeber
Handy richtig entsorgen
Neue Handys
Handyakkus: Tipps & Pflege Navigation mit dem Handy So funktioniert der Touchscreen |
|||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 190 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2012-01, Erwachsene ab 14 Jahre | |||||||||||||||||||||||||