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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | teltarif.de | 09.02.2010 |
Heute stellt das neue Unternehmen OnePhone - ein "40/60-Joint-Venture" von KPN (der Mutter von E-Plus)
und der schwedischen OnePhone AB - offiziell sein Angebot vor, das sich an Geschäftskunden mit 30 bis 1 500 Nebenstellen richtet.
Eine große Firma hat in der Regel eine Nebenstellenanlage mit Durchwahl, kennt man die Durchwahl nicht, wählt man meistens die 0 für die Zentrale und wird weiter verbunden. Das Besondere an OnePhone: Die Telefone an dieser "virtuellen" Anlage sind aber keine drahtgebundenen oder schnurlosen Festnetz-Apparate mehr, sondern ganz normale Handys, wie man sie im Handy-Laden um die Ecke kaufen kann oder schon besitzt. One Phone arbeitet als MVNO (Mobile Virtual Network Operator) im E-Plus-Netz. Um eine möglichst lückenlose Versorgung zu erzielen, werden auf dem Firmengelände von OnePhone eigene GSM-1800-Basisstationen installiert, die an E-Plus zugeteilte Frequenzen verwenden und von E-Plus koordiniert werden. Insofern handelt es sich nicht um eine Homezone-Lösung im herkömmlichen Sinne, sondern um ein National-Roaming-Modell. OnePhone-Logo Bild: OnePhone Die Kunden von OnePhone sind nun Kunden des "Netzbetreibers" OnePhone mit eigenen OnePhone-SIM-Karten, wobei das Unternehmen ein Roaming-Abkommen mit E-Plus und den übrigen Roaming-Partnern von E-Plus hat. Verlässt ein Mitarbeiter während eines Telefonats den Bereich mit Funkversorgung auf dem "Werksgelände", findet ein unterbrechungsfreier Handover zum E-Plus-Netz statt. OnePhone bietet die von Nebenstellenanlagen bekannten Funktionen wie Anklopfen, Makeln oder Weiterverbinden, Telefonkonferenz oder Gruppensuche, wo eine bestimmte Rufnummer nicht zu einem einzelnen Anschluss, sondern eben zu einer Gruppe (z.B. Kundenservice) führt, in die sich die Mitarbeiter je nach Zeitplan und Anforderung ein- und ausklinken können. Mittels "Follow Me" kann der Mitarbeiter seine Rufnummer auf beliebige Apparate der Firma "umleiten". Konfiguriert wird das ganze entweder am Handy oder komfortabler über eine Administrationsoberfläche auf dem PC im Büro. Klingelt das Telefon des Kollegen am Nachbartisch, informiert ein Pop-Up auf dem eigenen Bildschirm, falls der Kollege mal ohne Handy aus dem Raum gegangen sein sollte, kann der Anruf "herangezogen" werden.
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