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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 24.05.2013 |
Verbindungen im Heimnetzwerk: Ethernet, WLAN oder Powerline13.08.2012
13:16 Konkrete Anwendungen bei der Auswahl berücksichtigenInhaltsverzeichnis:1. Verbindungen im Heimnetzwerk: Qual der Wahl2. WLAN und Powerline: Wenn Geschwindigkeiten schrumpfen
Von Susanne Kirchhoff mit Material von dpa
![]() Audio, Video und mehr im Heimnetzwerk teilen Musik und Videos von der Netzwerkfestplatte zum Fernseher oder zur Stereo-Anlage streamen, Dateien schnell vom Notebook zum Smartphone oder Tablet schicken und umgekehrt - längst hat sich die Heimvernetzung als schnelle und bequeme Möglichkeit zum Datenaustausch etabliert. Die derzeit wohl populärsten Möglichkeiten, Geräte ans Heimnetzwerk anzuschließen sind Ethernet, WLAN und Powerline, eine Technik, welche die vorhandenen Stromleitungen benutzt. teltarif.de beleuchtet die Vor- und Nachteile der drei Techniken. Ethernet: Schnell und zuverlässigDie Datenübertragung per Kabel ist nach wie vor wesentlich schneller und zuverlässiger als der Transport per Funk im WLAN. Das ist vor allem bei der Übertragung großer Datenmengen und beim Media-Streaming wichtig, zum Beispiel wenn der Nutzer Filme in HD-Qualität von der Netzwerkfestplatte auf dem Fernseher schauen will. Das sogenannte Gigabit-Ethernet verspricht eine Brutto-Übertragungsrate von bis zu 1 GBit/s (1000 MBit/s). Für den Nutzer verbleiben davon dann bis zu einem Drittel weniger. Der Vorgänger-Standard Fast Ethernet schafft dagegen nur bis zu 100 MBit/s (brutto) und ist heute nur noch bei Altgeräten zu finden. Neben den Kabeln und gegebenenfalls Aufputz-Netzwerkdosen benötigt der Betreiber eines Heimnetzwerks auch ein Gerät, dass den Netzwerk-Verkehr steuert. In der Regel übernimmt dies ein Switch, der heute auch in jedem Router für Privathaushalte zu finden ist. Lässt man Angriffe über die Internetverbindung außer acht, kann nur derjenige auf das (ausschließlich) per Ethernet verkabelte Netzwerk zugreifen, der unmittelbar physisch damit verbunden ist. Dies ist ein Sicherheitsvorteil gegenüber Techniken, die "shared medium" benutzen, wie etwa WLAN oder Powerline, bei denen prinzipiell jeder in Reichweite die Datenströme empfangen und "lesen" kann, solange sie nicht verschlüsselt sind. Allerdings ist eine nachträgliche Verkabelung unter Putz oder in Kabelschächten aufwändig. Unverdeckt geführt sind die Kabel jedoch ästhetisch nicht besonders ansprechend und Kabelsalat kann schnell zur Stolperfalle werden. Wer einen Neubau plant, findet in unserem Ratgeber zur Verkabelung beim Hausbau zahlreiche Tipps. WLAN: Flexibel, aber störungsanfälligWer keine Kabel verlegen kann oder will, für den ist WLAN zumeist eine sinnvolle Alternative. Vor allem Smartphones und Tablets lassen sich oft nur auf diesem Weg ins Heimnetz einbinden. Die Daten werden allerdings langsamer als beim verkabelten Netzwerk verschickt und oft schwankt die Übertragungsrate. Zudem ist die Reichweite beim drahtlosen Netzwerk begrenzt. So nimmt mit zunehmender Entfernung vom WLAN-Router sowohl die Datenrate ab als auch die Häufigkeit von Störungen zu. Daher eignet sich WLAN am besten für Geräte, die in geringer Entfernung zum WLAN-Access-Point stehen. Außerdem breiten sich die Funkwellen nicht in alle Richtungen gleichmäßig aus: Bei der Verbindung über ein Stockwerk hinweg sieht der Empfang bei WLAN häufig mau aus. Gut schlägt sich WLAN hingegen beim Preis: Einsteigergeräte sind schon für unter 30 Euro erhältlich. WLAN-Router mit höheren Übertragungsgeschwindigkeiten oder Zusatzfeatures sind je nach Ausstattung zu Preisen von etwa 50 bis 200 Euro erhältlich. Für ältere Endgeräte wie PCs oder Laptops ohne WLAN-Schnittstelle gibt es USB-Sticks, die den drahtlosen Zugang nachliefern.
Warum Sie per WLAN die von den Herstellern versprochenen Top-Geschwindigkeiten nicht erreichen können und welche Vor- und Nachteile ein Heimnetzwerk über Powerline mit sich bringt, lesen Sie auf der nächsten Seite.
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