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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Gute Planung hilft sparen: Neubau-Anbindung an das TK-NetzTelekommunikation kommt in der Regel mit der Wasserversorgung
Wer sich ein eigenes Heim baut, will auf die Telefon-Anbindung nicht verzichten.
Was einfach klingt, sollte jedoch gut geplant werden: Im günstigsten Fall entstehen
für den Bauherren des Neubaus keine Zusatzkosten, bei falscher Planung dagegen können mehrere
hundert Euro anfallen.
Beim Anschluss arbeiten Ingenieure, Architekten und das jeweilige Telekommunikations-Unternehmen Hand in Hand. In der Regel leistet der Wasserversorger dabei den Erdaushub für Kabel und Rohre, die Schächte werden dann vom Telefon-Anbieter für seine Leitungen mitgenutzt. Die Wasserversorger verlangen hierfür von Ort zu Ort unterschiedliche Entgelte, so dass kein fester Preis genannt werden kann. Bei durch eine Gemeinde komplett neu erschlossenen Neubau-Gebieten werden die jeweiligen Grundstücke meist schon mit allen Anschlüssen an die einzelnen Bauherren übergeben. Die anfallenden Entgelte für diese Erschließung wurden dann in den Verkaufspreis bereits eingerechnet. Anschluss unter Umständen kostenlos
Kosten senken durch Unterstützung der Baufirmen
Manch ein Bauherr kommt auf die Idee,
durch eigene Arbeiten Kosten zu sparen:
So darf er laut Gesetz in der Tat die komplette Verkabelung selbst
vornehmen. In der Praxis kann dies aber Probleme nach sich ziehen:
Kommt es irgendwann zum Beispiel zu Rohrbrüchen oder Bränden,
werden sowohl Versicherungen als auch Versorgungsunternehmen
dies dem Heimwerker anlasten.
Doch der Bauherr kann in der Tat sparen, indem er einen Teil der Leistungen für den Neubau selbst erbringt, zum Beispiel nach Rücksprache mit den Versorgern den Erdaushub selbst erledigt, während er das Verlegen der Leitungsschächte den Versorgern überlässt. Zudem lohnt es sich, die Arbeiten mit den Versorgungsunternehmen zu koordinieren, zum Beispiel durch Zusendung des Katasterauszugs und Abstimmung der Termine zwischen den Versorgungsunternehmen, damit nicht jede Firma Planung und Erdaushub neu erledigen muss. Kabel als Alternative zu DSL
Den Anschluss bis zum Übergabepunkt auf dem Grundstück nimmt dann die Kabelgesellschaft vor. Anbindung abgelegener Orte: Mobilfunk und Internet via Satellit
Schwierig wird die Telekommunikations-Anbindung generell an abgelegenen Orten. Wer das neue, alleinstehende
Vereinsheim am Waldrand ans Telefonnetz bekommen will, hat unter Umständen schlechte Karten:
Da das Gebiet in den meisten Fällen nicht erschlossen sein dürfte, berechnen die Versorger
dem Bauherren hier die tatsächlich anfallenden Kosten, und das kann
sehr teuer werden. Sind derartige Objekte immerhin schon "teilerschlossen", also bezüglich Strom und Wasser
schon angebunden, sinken die Kosten erheblich, denn dann kann das Telefon-Kabel "einfach hinzugelegt" werden.
Eine Mobilfunk-Nutzung kann sich hier jedoch als bedeutend wirtschaftlichere Variante herausstellen. Schwierig ist in diesem Fall bei sehr abgelegenen Orten allerdings eine Breitband-Versorgung per Mobilfunk, da diese Variante oftmals mangels schneller Datenübertragung zum Beispiel mittels UMTS-Anbindung ausscheidet. Als "letzte Alternative" gibt es dann noch die Option, eine Breitband-Anbindung via Satelliten herzustellen. Entsprechende Lösungen sind heutzutage weit erschwinglicher als noch vor wenigen Jahren (wenn auch vom DSL- oder Kabelniveau vor allem bezüglich der Hardwarekosten noch weit entfernt). Halbwegs erschwinglich sind hier auch Varianten geworden, bei denen der Rückkanal statt über die Telefonleitung ebenfalls per Satellit realisiert wird.
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