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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 20.06.2013 |
Das ganze Heim ohne neue Kabel mit Breitband-Internet versorgenSeite 2 / 2
Powerline und Kabelnetz: Netzwerk über bestehende Verkabelung einrichtenWer also auf Grund der reinen Größe seines Zuhauses oder aber auf Grund der Bauweise mit WLAN an die Grenzen stößt, muss sich nach anderen Lösungen umsehen. Eine technisch einfach zu realisierende Alternative in erster Linie für Geräte mit festen Standorten ist hier das so genannten Powerline: Hierbei geht es nicht um die in Deutschland nie auf einen grünen Zweig gekommene Möglichkeit der Breitband-Anbindung eines Endkunden durch einen Internet-Provider per Stromkabel (ebenfalls Powerline genannt), sondern um eine reine Inhouse-Breitband-Anbindung über das Haus-eigene Stromnetz. Entsprechende Hardware gibt es in verschiedenen Preis-Klassen, Einsteiger-Sets liegen im oberen zweistelligen Euro-Bereich. Zudem kann Powerline mit WLAN kombiniert werden. Entsprechende Kombi-Pakete sind als Komplett-Lösung am Markt verfügbar. Beim Kauf von Powerline-Hardware sollte in jedem Fall genau auf den unterstützten, technischen Standard geachtet werden, damit sich ein vermeintliches Schnäppchen-Angebot nicht als Daten-Bremse entpuppt. Bei Powerline genau auf den Standard achten
Indoor-Versorgung per Fernsehkabel
In der Theroie liegt die überbrückbare Distanz bei mehreren Hundert Metern, in der Praxis hängt diese aber "von den örtlichen Gegebenheiten ab", womit auf die Qualität der jeweiligen Verkabelung abgestellt wird und die somit praktisch überbrückbare Distanz deutlich geringer sein dürfte. Auf der Hand liegender Nachteil zu Powerline: TV-Dosen dürften im Haus spärlicher gesät sein als Steckdosen. Als Ergänzungs-Variante kann auch hier dann auf eine "Weitervermittlung" mittels WLAN gesetzt werden. Nutzung bestehender Inhouse-Telefonleitungen
In den USA ein Hit, ist die Übertragung via Telefonleitung hierzulande wenig verbreitet. Die Hardware-Angebote sind entsprechend spärlich und vor allem auch teuer. Zudem kämpft diese Variante mit Problemen bezüglich in Deutschland verwendeter Technik und Vorschriften. Darüber hinaus ist diese Lösung ebenfalls nur sinnvoll, wenn bereits Kabel verlegt sind, was in den meisten Häusern nicht in allen zu versorgenden Räumen der Fall sein dürfte. Somit ist der Einsatz dieser Technik meist wenig sinnvoll. Alternativen zu Ethernet vorhanden
Powerline erfordert indes entsprechende Hardware, die (mit wenigen Ausnahmen) nicht zu einem Breitband-Anschluss mitgeliefert wird. Dies gilt auch für die Fernsehkabel-Lösung, wobei hier erschwerend hinzukommt, da entsprechende Dosen im Haus selten sind. Allerdings sind die drei Varianten nicht zwangsweise "Stand-Alone", Powerline bzw. Ethernet per TV-Kabel können auch mit WLAN kombiniert werden. Von der Nutzung von Breitband über das "Aufschalten" auf bestehende Telefonleitungen sollte aus den zuvor genannten Gründen indes Abstand genommen werden. Inhaltsverzeichnis:
1. Ethernet-"Nachverkabelung" mit Hindernissen, WLAN als Alternative Anzeige:
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