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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 21.05.2013 |
Service: Provider muss defekten Router nicht immer reparieren25.09.2012
09:11 Nutzer von Leihgeräten haben meist kein Problem
Von Alexander Kuch mit Material von dpa
![]() Service: Provider muss defekten Router nicht immer reparieren Telefon- und Internetprovider müssen defekte Router und andere Hardware nicht unbedingt reparieren. Welche Pflichten der Provider genau hat, ist von Fall zu Fall unterschiedlich, erklärt Michael Gundall von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Manche Anbieter überlassen das Gerät zum Beispiel dem Kunden nur zur Nutzung und fordern es nach Vertragsende zurück - in solchen Fällen muss sich die Firma bei einem Defekt um die Reparatur kümmern. Üblich ist diese Praxis zum Beispiel beim Internetzugang über den Kabelanschluss, denn das dafür nötige Modem ist im freien Handel nicht erhältlich. Andere Anbieter verkaufen Modem und Router dagegen an ihre Kunden, üblicherweise zu stark vergünstigen oder symbolischen Preisen. "Das sind dann im Prinzip zwei getrennte Geschäfte", sagt Michael Gundall. "Erstens der Internetzugang als Dienstleistung und zweitens der Verkauf des Geräts." Für den Verkauf gelten dann die üblichen Gewährleistungsregeln: Innerhalb der ersten zwei Jahre muss der Verkäufer ein defektes Gerät reparieren oder austauschen - Voraussetzung ist aber, dass der Käufer das Problem nicht selbst verursacht hat. In den ersten sechs Monaten muss dabei der Anbieter nachweisen, dass der Mangel nicht schon beim Verkauf bestand. Manche Anbieter reagieren auch nach Ablauf der Gewährleistung kulantVerbraucherschützer Gundall empfiehlt aber auch nach Ablauf der Zwei-Jahres-Frist eine Anfrage beim Provider: "Es kann sein, dass der aus Kulanz trotzdem eine Reparatur oder einen Austausch anbietet." Allerdings verlängert sich dadurch meistens auch die Vertragslaufzeit. Diesen Schritt sollten Verbraucher also nur wählen, wenn sie mit ihrem Telefon- und Internetanbieter grundsätzlich zufrieden sind. Alternativ können sie selbst ein neues Gerät kaufen oder sich an den Hersteller von Modem oder Router wenden. Unter Umständen gewährt dieser eine Garantie mit längerer Laufzeit als die gesetzliche Gewährleistung. Ein weiterer Vorteil der Erneuerung des Geräts nach zwei Jahren ist, dass der Kunde ein Gerät bekommt, das (sicherheits-)technisch auf einem neueren Stand ist und vielleicht sogar weniger Energie verbraucht. Diese Vorteile sollte man vor einem Reparaturauftrag für ein älteres Gerät ebenfalls in die Überlegung mit einbeziehen. Weitere Meldungen zu Verbraucher-Themen
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| Betreff | Autor | Datum | |||||||
| RE: Perfide Austauschpolitik | Conax | 25.09.12 15:44 | |||||||
| Perfide Austauschpolitik | performer | 25.09.12 11:07 | |||||||
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