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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
HanseNet baut eigenes Glasfasernetz in Hamburg aus11.05.2009
15:16 Zunächst nur Pilotprojekt mit kostenlosen Testanschlüssen im Stadtteil Eimsbüttel
Der inzwischen bundesweit agierende Telekommunikationsbetreiber
HanseNet (Alice) hat im Rahmen seines noch bis Jahresende laufenden Pilotprojektes mit dem weiteren
Ausbau eines Glasfasernetzes begonnen und schließt weitere Hamburger Haushalte an das schnelle Breitband-Internet an. Die Zahl der
Haushalte, die in diesem Jahr mit einem Glasfaser-Internetanschluss von HanseNet erreicht werden, soll in diesem Jahr von derzeit
100 auf 600 steigen. Die volle Dienste-Bandbreite will HanseNet den Glasfaser-Testkunden im dritten Quartal dieses Jahres liefern.
Wenn das Projekt erfolgreich ist, sollen weitere Gebäude angeschlossen und Umsatz bringende Kunden gewonnen werden.
Potenziell angeschlossen werden bei dem FTTB-Projekt ("Fibre to the Basement" oder "Fibre to the Building"), bei dem die Glasfaser bis zum Kelleranschluss des Kunden ausgelegt wird, 600 Gebäude auf einer Fläche von knapp einem halbem Quadratkilometer – die Einwilligung der Hauseigentümer vorausgesetzt. Dafür muss HanseNet nach eigenen Angaben 15 Kilometer Kabel im dichtbesiedelten Hamburger Stadtteil Eimsbüttel verlegen. Das Glasfaserkabel wird zunächst in den Straßen verlegt, dann folgt der Anschluss der einzelnen Häuser. Im Keller, in dem sich meist der Übergabepunkt der Deutschen Telekom befindet, werden die kupfernen Telekom-Leitungen "gekappt" und über einen entsprechenden Konverter mit dem Glasfaserkabel verbunden. Die letzten Meter vom Kelleranschluss bis in die Wohnung bleiben also dem alten Kupferkabel vorbehalten und bilden quasi das Nadelöhr. Ein Glasfaser-Anschluss bis in jede einzelne Wohnung ("FTTH" oder "Fibre to the Home") würde erheblich mehr Aufwand bedeuten. "Schon jetzt verursachen die Grabungen bis zu jedem Haus einen Großteil der Kosten", sagt Philip Mohr, der Projektleiter von HanseNet, "sie lohnen sich aber für uns, weil HanseNet dann im Besitz eines Großteils der Leitungen sein wird." HanseNet arbeitet beim Glasfaserausbau mit dem chinesischen Netzwerkausrüster Huawei zusammen. Im Testbetrieb ist der Dienst für die Kunden kostenlos
Neben dem Breitband-Internetzugang für mehrere Computer pro Haushalt bietet das Glasfaserkabel genug Kapazität für hochauflösendes Fernsehen (HD) und Telefondienste. Darüber hinaus will HanseNet eine zubuchbare High-Speed-Option anbieten. Das Unternehmen selbst hat angeblich Kosten für die Verlegung des Anschlusses in Höhe von rund 4 000 Euro pro Gebäude. Reguläre DSL-Anschlüsse wird es im Glasfaser-Pilotprojekt nicht mehr geben. Der Kunde muss dann immer den Glasfaseranschluss wählen, wenn er einen schnellen Internetzugang erhalten möchte. Auch andere Stadtnetzbetreiber setzen auf eigenen GlasfaserausbauNeben künftigen Betreiber HanseNet in Hamburg haben auch Anbieter wie NetCologne in Köln, M-Net in München und wilhelm.tel in Norderstedt in bestimmten Stadtteilen bzw. Straßenzügen Glasfasernetze ausgebaut. Zusammen mit sieben weiteren Stadtnetzbetreibern haben M-net und NetCologne zu Beginn dieses Jahres den Bundesverband Glasfaser gegründet. Zuvor waren sie aus Interessensgegensätzen aus dem Bundesverbandes Breitbandkommunikation (Breko) ausgetreten. In Hamburg selbst gibt es mit Martens einen weiteren Glasfaseranbieter, der in diesem Monat neben den Breitband-Internetanschlüssen auch Mobilfunkanschlüsse verkaufen will (wir berichteten). Die Deutsche Telekom bietet zudem ihre VDSL-Anschlüsse in knapp 50 Städten im Bundesgebiet an. Breitband-Internetanschlüsse auf Glasfaserbasis scheinen sich für die Anbieter nur in Ballungszentren zu lohnen, in denen die hohen Investionskosten pro Kunde bei Mehrfamilienhäusern gesenkt werden können. Der Ausbau des Glasfasernetzes vollzieht sich in Zeiten, in denen die großen Steigerungszahlen von Internet-Anschlüssen vorbei sind. Erstmals hatte HanseNet im Jahr 2008 weniger DSL-Kunden als im Vorjahr (2,349 zu 2,344 Millionen) verzeichnet. HanseNet spricht hier von einer "Stabilisierung des Marktes". Demgegenüber erwartet man im Hause HanseNet eine Verdopplung der Nutzerzahlen beim mobilen Internet. Weitere Artikel aus dem Themenmonat "Breitband-Internet"
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| RE: Kaum Vorteil gegenüber VDSL | trzuno | 12.05.09 11:45 | |||||||
| RE: Kaum Vorteil gegenüber VDSL | marius1977 | 12.05.09 11:15 | |||||||
| Kaum Vorteil gegenüber VDSL | trzuno | 12.05.09 10:39 | |||||||
| RE: Lüsterklemmen für Glasfaser? | tneuhetzki | 11.05.09 15:37 | |||||||
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