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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 28.05.2012 

Handy-TV-Zukunft: DVB-H gescheitert, was kommt danach?

Alles zu Handy-TV aus dem All via DVB-SH

Auf einer weiteren Seite haben wir Ihnen bereits gezeigt, wie es in Deutschland zum Scheitern von DMB und DVB-H kam. Auch in anderen Ländern wie Österreich und der Schweiz ist mittlerweile der Betrieb von DVB-H eingestellt worden. Letztlich war nirgends das Zuschauerinteresse groß genug, um die Technik wirtschaftlich betreiben zu können.

Handy-TV aus dem All: DVB-SH

Das Problem der Netzabdeckung löst die DVB-H-Erweiterung DVB-SH, die primär auf Satellitensignalen basiert. Dadurch ist in ländlichen Gebieten kein dichtes Netz aus Sendemasten erforderlich, um Fernsehen auf dem Handy zu nutzen. In Städten mit ihren Häuserschluchten erlaubt der Standard zusätzlich die Unterstützung des Satelliten durch terrestrische Sendemasten. Somit ist DVB-SH ein hybrider Standard, der für vergleichsweise geringe Kosten eine hohe Netzabdeckung bietet. Die neue Technik benutzt europaweit Frequenzen im S-Band um 2 GHz und erlaubt eine schnelle Fehlerkorrektur („Turbo Coding for Forward Error Correction“).

Probleme im Weltraum

Der W2A-Satellit von Solaris Mobile.
Der W2A-Satellit von Solaris Mobile soll Europa fit für DVB-SH machen.
Anfang 2008 wurde das gemeinsame Unternehmen Solaris Mobile durch SES ASTRA und Eutelsat Communications gegründet. Im April 2009 startete das Joint Venture den ersten speziell für mobile Dienste im S-Band ausgelegten Satelliten mit dem Namen W2A, der allerdings bei ersten Versuchen nicht die erwartete Leistung zeigte. In der Folge starteten verschiedene Pilotprojekte, die zum Ziel hatten, die Alltagstauglichkeit von DVB-SH unter Beweis zu stellen.

Das Unternehmen Solaris Mobile bewirbt heute aktiv seine Infrastruktur, die seit September 2011 zumindest für Radio-Programme, einige Fernsehkanäle und Demonstrationsprogramme genutzt wird. Geräte gibt es aktuell noch keine im freien Handel.

Ausblick in die Zukunft

Ob DVB-SH jemals Erfolg haben wird, hängt von vielen Faktoren ab. Neben der Verfügbarkeit und entsprechenden Empfangsgeräten dürften für den Endkunden vor allem die Kosten eine Rolle spielen. Genügend Bandbreite ohne Kapazitätsengpässe vorausgesetzt, könnten UMTS oder LTE allerdings DVB-SH den Rang ablaufen – zumal zusätzlich Video On Demand über das mobile Internet möglich ist.

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RE: Totgeburt MichaZ 30.05.10 10:47
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Totgeburt hotte70 29.05.10 12:01
RE: AGB bei dailyme.tv dailyme.tv 19.04.10 16:32
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2012-01, Erwachsene ab 14 Jahre