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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Sendeverfahren im Detail: Handy-TV via UMTS und DVB-TWir zeigen, mit welchen Geräetn Sie Handy-TV via DVB-T nutzen können.
Auf einer weiteren Seite haben wir Ihnen bereits Handy-TV-Angebote via UMTS präsentiert.
Doch wie funktioniert die Übertragung? Wir zeigen Ihnen die Details - und erklären, wie und mit welchen Geräten Sie auch dank DVB-T unterwegs in den Fernseh-Genuss kommen.
So existieren für digitale Fernsehübertragungen verschiedene Sendestandards. Bewegtbilder werden dabei über zwei grundsätzlich verschiedene Verfahren verteilt. Zum einen existiert ein Ansatz, bei dem beliebig viele Nutzer dasselbe Signal empfangen. Das kennen Nutzer vom klassischen Satelliten-, Antennen- oder Kabelfernsehen. Einmal gesendet, spielt die Anzahl der Empfangsgeräte keine Rolle mehr, da ohnehin überall dasselbe Signal die gleiche Übertragungskapazität belegt. Der Fachbegriff dafür heißt Multicast. Ein Datenstrom pro Nutzer bei AbrufprogrammSoll allerdings jeder Nutzer zu einem beliebigen Zeitpunkt ein individuelles Angebot abrufen können, funktioniert Multicast nicht. Statt einem Signal für alle Nutzer benötigt jedes Endgerät einen eigenen Datenstrom. Das bedeutet für den Übertragungsweg, dass für jeden Empfänger ein Teil der gesamten Übertragungsbandbreite reserviert werden muss, so dass nicht belieblig viele Empfangsgeräte gleichzeitig genutzt werden können. Der Fachbegriff für diese Punkt-zu-Punkt-Verbindungen lautet Unicast. Überlastung bei UMTS mit vielen Nutzern möglich
DVB-T als NotlösungDazu gehört mit Einschränkungen das eigentlich für größere Geräte konzipierte DVB-T. Zur CeBIT 2008 zeigten LG und weitere Hersteller Fernseh-Handys mit Empfangsmodul für den bereits etablierten Standard. Die DVB-T-Geräte haben den Vorteil, das in Ballungsgebieten mehr als 20 Programme frei empfangbar sind. Die Nachteile liegen bei einem nicht für Kleinstempfänger ausgelegten Sendernetz und vergleichsweise hohem Energieverbrauch der Empfangsmodule. Außerhalb des Kernbereichs um die Sendemasten bleibt das Bild innerhalb von Wohnungen oder Häuserschluchten häufig schwarz. Besser geeignet sind Standards, deren Sendernetz von vorn herein für Kleinstempfänger ausgelegt wurde.
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