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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 24.05.2013 |
300, 400 Euro & mehr: Verschiedene Preisklassen bei SmartphonesWorin bestehen die technischen Unterschiede?![]() Verschiedene Preisklassen bei Smartphones Bei der Flut an stetig neuen Handys und Smartphones kann man schnell den Überblick verlieren. Die Kaufentscheidung ist oftmals von der Frage geprägt, ob sich die Mehrausgaben für ein neues High-End-Modell lohnen und worin der Unterschied zu einer günstigeren Preisklasse besteht. Die Geräte der Oberklasse sind in Punkto technische Neuerungen und Design ganz vorn dabei. Ob die stärksten Prozessoren oder hohe Taktfrequenzen, die neuesten OS-Versionen oder integrierte Kameras für die hochauflösendsten Fotos - solche Features sind bei den Spitzenmodellen zu finden. Diese Leistungsdaten haben ihren Preis und müssen im Alltag nicht für Jedermann ein spürbarer Mehrwert sein. Handys zum Preis von über 500 Euro vereinen viele Funktionen und punkten bei der Schnelligkeit des mobilen Internetzugangs, den umfangreichen Multimedia-Features wie 3D-Spielen oder Musik-Diensten sowie nahezu immer mit einer integrierten Kamera mit 8 Megapixel und mehr für die Aufnahme von HD-Videos oder hochauflösenden Bildern, wahlweise in 3D oder im Panorama-Format. Für Videotelefonie steht oftmals eine zweite Frontkamera bereit. Auch die Displays überzeugen mit brillanter Auflösung, großer Blickwinkelstabilität und einer kontrastreichen und hellen Darstellung. Für diese aufwändigen Multimedia-Anwendungen und eine flüssige Bedienung steht den Smartphones meist eine stärkere Rechenleistung zur Seite. Einige Hersteller wollen gar mit Quad-Core-Prozessoren die Benchmark-Rekorde brechen. Entscheidend für eine gute Arbeitsgeschwindigkeit ist jedoch die optimale Abstimmung der Software auf die Hardware des Smartphones. Dies ist auch bei Dual-Core-Geräten ausreichend zu finden. Smartphones im mittleren PreissegmentIm mittleren Preissegment um die 300 Euro tummeln sich ebenfalls Handys mit einer guten Ausstattung sowie ehemalige Spitzenreiter. Geräte, die vor einem Jahr noch zu den Top-Modellen gehört haben, können heute die Mittelklasse anführen. Die Prozessorleistung liegt bereits bei rund 1 GHz und reicht für einfache Spiele und Anwendungen sowie Multi-Tasking aus, ohne spürbare Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen. Die Kamera eignet sich meist für anspruchslose Schnappschüsse und liefert teils eine schwächere Bildqualität als technisch besser ausgestattete integrierte Kameras. Die Display-Auflösung fällt in diesem Preissegment meist etwas geringer aus. Der geringere Preis kann sich ebenfalls in der Verarbeitung des Geräts widerspiegeln, hier lohnt sich jedoch zum Vergleich ein Blick auf die einzelnen Modelle. HSPA+ und LTE: Der Mobilfunktarif muss auf das Handy abgestimmt seinBeim mobilen Internet gibt es ebenfalls Unterschiede in der Ausstattung. Einige Modelle ermöglichen mit HSPA+ Übertragungsraten von bis zu 21 MBit/s, in anderen wiederum steckt der langsamere Standard HSDPA im Downstream und im Upstream HSUPA oder es ist sogar nur UMTS-Niveau möglich. Aktuell lässt sich noch sagen: je höher der unterstützte Datenstandard des Geräts, desto höher auch die Preiskategorie des Handys. Mit dem voranschreitenden LTE-Ausbau steigt auch die Auswahl an LTE-fähigen Smartphones. Mit diesem Datendienst ist eine Übertragung von 100 MBit/s und mehr möglich. Der neue LTE-Standard ist vor allem in der Kategorie der Oberklasse-Handys zu finden und treibt den Verkaufspreis in die Höhe. Die Anzahl der LTE-Basisstationen ist noch gering, so dass LTE nur an vereinzelten Orten genutzt werden kann. Ebenfalls wichtig sind die vom Handy unterstützten LTE-Frequenzen, das iPhone 5 kann beispielsweise nur im LTE-Netz der Telekom genutzt werden.
Preisverfall bei neuen Smartphones bereits nach wenigen MonatenEin preislicher Unterschied zwischen brandneuen und etwas älteren Smartphones ist nicht von der Hand zu weisen. Die Preise von Spitzenmodellen liegen zur Markteinführung oftmals zwischen 600 und 700 Euro. Nach einigen Monaten sinken auch diese Preise, so dass mit etwas Geduld vom Preisverfall profitiert werden kann. Wer nicht sofort das Top-aktuellste Gerät haben muss, kann sich auch bei den Vorgängermodellen seines Favoriten umschauen. Die technische Ausstattung wird zwar vergleichsweise schlechter sein und Updates des Betriebssystems könnten sich schneller dem Ende neigen, dennoch bieten diese Modelle alle wichtigen Funktionen und Multimedia-Anwendungen und gewinnen durch ihren niedrigeren Preis an Attraktivität. Anzeige:
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