Einsteiger-Smartphones

Einsteiger-Smartphones - ein Leben jenseits der Boliden

Einsteiger-Smartphone bieten sich als eine gute Alternative zu den Highend-Geräten an. Wir erklären, worauf Sie achten sollten. Je nach Einsatzgebiet kann sich eine höhere Investition, beispielsweise in ein größeres Display, durchaus rentieren.
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Egal ob Smartphone-Flaggschiff von Samsung, Sony oder LG - sie alle haben eins gemeinsam: ihren hohen Preis. Nicht jeder will oder kann sich das neuste, schnellste und tollste Smartphone leisten. Häufig bieten Geräte im unteren Preissegment durchaus vernünftige Leistung, auch wenn diese natürlich nicht mit der der Boliden der Hersteller vergleichbar ist.

Wir zeigen ihnen im folgenden, auf welche Details man trotz niedrigem Preis achten sollte und ob es sich lohnt, Geld in Geräte von weniger bekannten Firmen zu investieren. Abseits der Hersteller haben auch die Firmen hinter den Betriebssystemen erkannt, wie groß der Bedarf für Einsteiger-Smartphones eigentlich ist. Sie versuchen durch Neu­entwicklung oder Optimierung bestehender Systeme deren Effizienz zu erhöhen.

Langsamere Prozessoren, kleine Displays und geringe Auflösungen

Einsteiger-Smartphone als Alternative zu Highend-Geräten.Einsteiger-Smartphone als Alternative Wie bereits eingangs erwähnt, bieten Einsteiger-Smartphones nicht die Leistung ihrer hoch­preisigen Verwandten. Noch schwerer fällt allerdings die Zuordnung der Feature-Phones, die wir an dieser Stelle einmal außen vor lassen möchten. Sie sehen häufig nur aus wie Smartphones, sind oftmals aber eher Handys. Meist lohnt es sich, ein paar Euro mehr zu investieren und sich ein Einsteiger-Smartphone zu leisten.

Aktuelle Preise für Einsteiger-Geräte
Diese haben zwei grundlegende Vorteile. Zum einen kommen selbst Geräte im 100-Euro-Segment häufig schon mit vergleichsweise schnellen Prozessoren. Zum anderen ist auf ihnen bereits Googles Android-System installiert. Gegenüber den Hersteller-eigenen Systemen bietet es eine bedeutend größere Anzahl von Apps. Durch den geringen Arbeits­speicher der Geräte, der meist bei nur 512 MB liegt, kann jedoch nur eine kleine Anzahl von Apps installiert werden.

Zudem muss der Nutzer deutliche Abstriche bei der Performance des Systems machen. Das Problem hat auch Google erkannt und versucht mit Android 4.4 alias Kitkat sein Betriebssystemen auf langsameren Geräten wieder attraktiv zu machen. Der Suchmaschinengigant reagierte damit auf die wachsenden Konkurrenz anderer Systeme.

Das Nokia Lumia 520 ist ein Einsteiger-Smartphone mit Windows Phone.Das Nokia Lumia 520 Die Rede ist nicht etwa von Apples iOS. Gerüchte zum Billig-iPhone, die in den vergangenen Jahren häufig auftauchten, dementierte Apple spätestens mit der Einführung des Plastik-iPhones, dem iPhone 5C. Stattdessen kommt die Konkurrenz von Microsoft. Der Software-Gigant selbst war recht spät wieder in den Kampf der mobilen Betriebssysteme eingestiegen und gerade anfangs wurde eine mangelnde App-Auswahl kritisiert, beim Thema Performance erhielt das System aber viel Lob.

Aktuelle Daten für Einsteiger-Geräte
  • CPU: 1-GHz-Dual-Core
  • RAM: 512 MB
  • Display-Auflösung: 800 x 480 Pixel
  • Kamera: 5 Megapixel
Wer die multimedialen Funktionen wie Filme gucken, Spielen und Surfen richtig ausreizen will, der sollte auf eine Bildschirm­diagonale um die 4 Zoll achten. Kleinere Bildschirme erweisen sich hier häufig als unergonomisch. Weniger dramatisch ist eine geringere Bildschirm­auflösung. Zwar macht das Lesen und Filme schauen auf höher auflösenden Bildschirmen mehr Spaß, andererseits sollte man sich die Frage stellen, ob ein höher auflösender Bildschirm die zusätzliche Investition wert ist. Das Geeksphone Peak ist eines der ersten Geräte mit Firefox OS.Das Geeksphone Peak

Neuentwicklungen um den Markt zu erobern

Einen ganz anderen Weg hingegen geht Mozilla mit der Entwicklung von Firefox OS. Statt die Leistung der Geräte an die Systeme anzupassen, wurde es bereits während der Entwicklungs­phase darauf ausgelegt auf preiswerten Smartphones zu laufen. Die Entwickler hinter dem bekannten Firefox-Browser wollen sich dabei besonders auf den neuen Märkten positionieren - beispielsweise in Lateinamerika und Ost-Europa. Das System basiert wie Android auch auf Linux, nutzt für seine Oberfläche aber eine Kombination aus verschiedenen Web-Techniken. Trotz des recht jungen Systems scheint die Einführung in den eben genannten Märkten aber durchaus erfolgreich zu verlaufen. Abzuwarten bleibt, ob sich das System und die Philosophie dahinter durchsetzen wird.

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