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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 13.02.2012 


 

So vermeiden Sie Handy-Kostenfallen

Lockanrufe, Sonderrufnummern, Premium-SMS können teuer werden

Inhaltsverzeichnis:

1. Lockanrufe, Sonderrufnummern, Mitmach-Anrufe & Co
2. Unsere Tipps zum Vermeiden von Kostenfallen
Manchem unbedarften Handy-Nutzer juckt es da sicherlich in den Fingern: Eine Kurz-Mitteilung verspricht eine Gratis-Reise und fordert zum Rückruf auf. Doch in der Konsequenz führt ein Rückruf in aller Regel nicht zu einer Reise, sondern lediglich zu einer hohen Handy-Rechnung. Ebenfalls ärgerlich sind hohe Posten am Monatsende, wenn zum Beispiel ein unpassender Tarif für das mobile Internet genutzt wurde.

teltarif zeigt Ihnen, wie Sie Kostenfallen umgehen und durch die richtige Tarifwahl Mehrkosten vermeiden können.

Falle 1: Lockanrufe und Lock-SMS

Ihr Handy wird kurz "angeklingelt", doch schon hat der Anrufer wieder aufgelegt. Das Display zeigt die bekannte Nachricht "1 Anruf in Abwesenheit" - ein Blick auf die Nummer des Anrufers zeigt eine Rufnummer mit einer 0900-, 0137-7- oder +49 137-7--Vorwahl. Die Anrufer spekulieren dann auf die Neugier des Handy-Nutzers: Der Rückruf verursacht Kosten in Höhe von bis zu 3  Euro pro Minute bzw. bis zu 10  Euro pro Anruf – lassen Sie also die Hände davon. Vermeiden Sie den Rückruf auch, wenn Ihnen ein Gewinn versprochen wird, vor allem bei einem Spiel, an dem Sie nie teilgenommen haben. Auch dubiose Kurznachrichten oder Flirt-SMS von Absendern, die Sie nicht kennen, sollten Sie nicht beantworten.

Falle 2: Dienste via Sonderrufnummern

In den Telefonbüchern von Handys oder auf der SIM-Karte sind meist Sonderrufnummern in Form von handy-Kurzwahlen gespeichert, die vermeintlich nützliche Dienste wie Wettervorhersagen, Verkehrsmeldungen oder Auskunftsservices anbieten. Informieren Sie sich im Zweifel vorab über deren Kosten, wenn Sie solche Dienste nutzen wollen. In der Mehrzahl sind die Services aber nutzlos - um nicht versehentlich eine dieser teuren Sonderrufnummern anzuwählen, empfiehlt es sich daher, die voreingestellten Nummern aus dem Telefonbuch des Handys oder SIM-Karte zu löschen.

Falle 3: Abstimmungen und Quizfragen im Fernsehen

Haben Sie sich auch schon oft über die hanebüchenen Antwortmöglichkeiten bei Quizfragen in TV-Shows amüsiert? Kein Wunder, hier geht es darum, möglichst viele Zuschauer zum Mitmachen zu bewegen. Ein Anruf aus dem Festnetz oder eine SMS-Mitteilung wird meist mit je 49 Cent berechnet - dabei landen Anrufer dann aber oftmals bei einem Anruf-Beantworter, der Sie zu einem weiteren Anruf auffordert. Auch das Voten für oder gegen einen Kandidaten bei Castingshows dient dem Zweck, Geld in die Kassen der Sender und Mobilfunkanbieter zu spülen. Bei der Abstimmung per Handy können sogar Kosten bis zu 1,30 Euro pro Minute anfallen.

Falle 4: Abonnements von "Mehrwertdiensten" rund ums Handy

In der Werbung auf Musiksendern sowie in einschlägigen Jugendzeitschriften finden sich auffallend viele Hinweise auf Klingelton-Downloads. Mit so genannten Premium-SMS können die Angebote bestellt und gleich bezahlt werden. Doch Vorsicht: Oftmals sind Premium-SMS Köder für Klingelton-Abonnements mit längerer Laufzeit und monatlich wiederkehrenden Kosten. Da gerade Jugendliche als Zielgruppe für die Mehrwertdienste auserkoren wurden, ist es wichtig, dass sich sowohl die Angesprochenen als auch Eltern über die Angebote und Kosten informieren. Und im Zweifel gibt es noch eine weitere Möglichkeit: Der Versand von Premium-SMS lässt sich über den Mobilfunkanbieter sperren.

Falle 5: Mit dem Handy im Internet surfen

Schnell die Mails checken, eine Info googeln, chatten: Die Internetnutzung via Mobiltelefon ist heutzutage weit verbreitet. Doch viele User unterschätzen die anfallenden Datenübertragungskosten und surfen mit einem unpassenden Daten-Tarif.

Deshalb gilt: Informieren Sie sich bereits bei Abschluss eines Mobilfunkvertrages ausführlich über die Nutzungspreise. Und: Analysieren Sie Ihr Surfverhalten genau, um den richtigen Tarif zu finden – teltarif hilft Ihnen dabei.

Handys sind zudem immer öfter mit einer Internettaste ausgerüstet: Das an sich praktische Feature ermöglicht den unkomplizierten Zugang zum Netz. Wer indes keinen passenden Tarif gebucht hat, sollte hier aufpassen - und im Zweifel die Tastenfunktion deaktivieren. Wie das geht, ist Hersteller- und Modell-abhängig und steht in der Bedienungsanleitung des Handys.

Eine Besonderheit ist die Nutzung des mobilen Internets im Ausland: Solche Verbindungen können sehr teuer werden. Der routinierte Klick auf die Internet-Verbindung sollte auf Reisen also vermieden werden, besonders tückisch ist dies bei Handy-Nutzern, die sich dank Datenflatrate in Sicherheit wähnen, die dann im Ausland aber nicht greift.

Wenn Sie auf die Internetnutzung im Ausland nicht verzichten wollen, können Sie vor dem Reiseantritt eine Daten-Roaming-Option Ihres Mobilfunkanbieters oder einen günstigen Datentarif eines Anbieters auf dem jeweiligen Land buchen. Alternativ können Sie auch ein Internetcafé vor Ort besuchen oder öffentliche WLAN-Hotspots nutzen, um mit dem WLAN-Smartphone, -Notebook oder -Netbook zu surfen.

Falle 7: Ein Flatrate-Tarif, der nicht zum eigenen Telefonier-Verhalten passt

Telefonieren zum Pauschalpreis: Was sich zunächst erst einmal praktisch anhört, kann sich als Kostenfalle entpuppen. Wenn Sie Wenig-Telefonierer sind oder nur sporadisch viele Gespräche führen, zahlen Sie mit einem Flatrate-Vertrag eventuell drauf, denn die Fixkosten fallen kontinuierlich über die Vertragslaufzeit an. Zudem sollten Sie beachten, dass auch die "richtigen" Ziele abgedeckt werden: Pauschal-Tarife gibt es fürs Anrufe zum Festnetz und bestimmte Mobilfunk-Netze, zudem ist in einigen Tarifen der SMS-Versand inkludiert, in anderen nicht. In den Vertragsbedingungen steht, welche Leistungen durch den monatlichen Flatrate-Betrag abgedeckt sind - informieren Sie sich.

Auf der zweiten Seite unseres Ratgebers haben wir die Tipps zum Vermeiden von Kostenfallen für Sie zusammengefasst.


 
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nächste Seite: Unsere Tipps zum Vermeiden von Kostenfallen
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre