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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. Meldung Meinung Service teltarif.de 18.03.2010 


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So vermeiden Sie Handy-Kostenfallen

http://www.teltarif.de/handy-kostenfallen

Lockanrufe, Sonderrufnummern, Premium-SMS können teuer werden

Inhaltsverzeichnis:
1. Lockanrufe, Sonderrufnummern, Mitmach-Anrufe & Co
2. Unsere Tipps zum Vermeiden von Kostenfallen


Wen würde es da nicht in den Fingern jucken: Eine Mitteilung für eine Gratis-Reise zeigt sich auf dem Handydisplay und fordert zum Rückruf auf. Doch diesem Lockanruf zu folgen führt meist in die Irre und die Kosten für den teuren Rückruf zeigen sich auf der nächsten Handyrechnung. Ebenfalls ärgerlich sind überzogene Posten am Monatsende, wenn Sie teure Sonderrufnummern anrufen oder mit einem unpassenden Tarif mobil im Internet surfen.
     teltarif berät Sie, wie Sie Kostenfallen umgehen und durch die richtige Tarifwahl Mehrkosten vermeiden können.

Falle 1: Lockanrufe und Lock-SMS

Ihr Handy meldet sich mit einem Klingeln oder Fiepen, Ihre Neugier ist geweckt, Sie gehen ran. Anstatt eines Anrufs erwartet Sie die Nachricht "1 Anruf in Abwesenheit" auf dem Handydisplay. Auf Tastendruck wird eine dazugehörige Nummer gleich mitgeliefert. Meist handelt es sich hierbei um eine 0900-, 0137-7 oder +49 137-7- Nummer. Der Rückruf verursacht Kosten in Höhe von bis zu 3  Euro pro Minute bzw. bis zu 10  Euro pro Anruf und bringt Ihnen keinen Mehrwert – lassen Sie die Hände davon. Vermeiden Sie einen Rückruf, wenn Ihnen ein Gewinn versprochen wird, vor allem bei einem Spiel, an dem Sie nie teilgenommen haben. Auch dubiose Kurznachrichten oder Flirt-SMS von Absendern, die Sie nicht kennen, sollten Sie nicht beantworten.

Falle 2: Dienste via Sonderrufnummern

In den Telefonbüchern von Handys oder auf der SIM-Karte sind meist Sonderrufnummern gespeichert, die vermeintlich nützliche Dienste wie Wettervorhersagen oder Verkehrsmeldungen anbieten. Informieren Sie sich vorab über deren Kosten. Meist handelt es sich um teure Sonderrufnummern, die mit den Vorwahlen 0900, 118 oder 0137 beginnen. Es fallen Gebühren von bis zu 3 Euro pro Minute bzw. 10 Euro pro Anruf an. Um nicht versehentlich eine teure Sonderrufnummer anzuwählen, empfiehlt es sich, die voreingestellten Nummern aus dem Telefonbuch des Handys oder SIM-Karte zu löschen.

Falle 3: Abstimmungen und Quizfragen im Fernsehen

Haben Sie sich auch schon oft über die hanebüchenen Antwortmöglichkeiten bei Quizfragen in TV-Shows amüsiert? Kein Wunder, hier geht es nicht wirklich um eine Gewinnchance, sondern darum, möglichst viele Zuschauer zum Mitmachen zu bewegen. Ein Anruf aus dem Festnetz oder eine SMS-Mitteilung wird meist mit je 49 Cent berechnet. Auch das Voten für oder gegen einen Kandidaten bei Castingshows dient allein dem Zweck Geld in die Kassen der Sender und Mobilfunkanbieter zu spülen. Bei der Abstimmung per Handy können sogar Kosten bis zu 1,30 Euro pro Minute anfallen. Gänzlich unseriös wird es, wenn Sie anstatt im Studio an einen Anruf-Automaten gelangen, der Sie zu einem weiteren Anruf auffordert. Um keine unnötigen Telefonkosten zu verursachen, sollten Sie dann auf die weitere Teilnahme an solch einer TV-Aktion verzichten.

Tipps und Hinweise: Ihre Rechte als Verbraucher

Falle 4: Abonnements von "Mehrwertdiensten" rund ums Handy

In der Werbung auf Viva und MTV sowie in einschlägigen Jugendzeitschriften finden sich auffallend viele Hinweise auf Klingelton-Downloads. Mit so genannten Premium-SMS können die Angebote bestellt und gleich bezahlt werden. Doch Vorsicht: Oftmals sind Premium-SMS Köder für Abonnements mit längerer Laufzeit und monatlich wiederkehrenden Kosten. Da gerade Jugendliche als Zielgruppe für die Mehrwertdienste auserkoren wurden, ist es wichtig, dass sich sowohl die Angesprochenen als auch Eltern über die Angebote und Kosten informieren. Der Versand von Premium-SMS über den Mobilfunkanbieter lässt sich sperren. Somit können Klingelton-Abos und ähnlichen Dienste nicht mehr aktiviert werden. Bei Mobilfunkanbietern wie etwa T-Mobile, o2 oder den Mobilfunk-Discountern klarmobil und simply kann eine Sperrung über die Telefon-Hotline oder per E-Mail veranlasst werden.
     Um die Handykosten im Blick zu behalten, empfiehlt es sich, den Sprösslingen ein Prepaid-Handy an die Hand zu geben.

Falle 5: Mit dem Handy im Internet surfen

Schnell die Mails checken, eine Info googeln, chatten: Die Internetnutzung via Mobiltelefon ist heutzutage gang und gäbe. Doch viele User unterschätzen die anfallenden Datenübertragungskosten und surfen mit einem unpassenden Daten-Tarif. Auch werden die Kosten für Multimedia- und Navigations-Dienste oft unterschätzt und der Nutzer wundert sich über eine horrende Handyrechnung.
     Deshalb gilt: Informieren Sie sich bereits bei Abschluss eines Mobilfunkvertrages ausführlich über die Nutzungspreise. Und: Analysieren Sie Ihr Telefon- und Surfverhalten genau, um den richtigen Tarif zu finden – teltarif hilft Ihnen dabei.
     Bei gebrandeten Handys kann es schnell mal vorkommen, dass durch das unbewusste Drücken der Internettaste eine Verbindung aufgebaut wird. Am besten ist es, Sie deaktivieren die verhängnisvolle Tastenfunktion. Wie das geht, sollte in der Bedienungsanleitung des Handys stehen.

Falle 6: Mobile Internetverbindungen im Ausland

Achtung: Mobile Datenverbindungen können im Ausland sehr teuer werden. Im Gegensatz zu den von der Europäischen Kommission verordneten Maximalpreisen für Telefongespräche innerhalb der EU, gibt es noch keine verbdindlichen Preis-Obergrenzen bei den mobilen Datendiensten. Gänzlich unreguliert sind sowohl Telefon- als auch mobile Internetnutzungs-Entgelte in nichteuropäischen Ländern.

Tipps zum Sparen: Buchen Sie vor dem Reiseantritt Daten-Roaming-Optionen Ihres Mobilfunkanbieters. Besuchen Sie ein Internetcafé vor Ort oder nutzen Sie öffentliche WLAN-Hotspots, um mit dem WLAN-Smartphone, -Notebook oder -Netbook zu surfen.

Falle 7: Ein Flatrate-Tarif, der nicht zum eigenen Telefonier-Verhalten passt

Was sich zunächst erst einmal praktisch anhört, nämlich einen gewissen Pauschalbetrag im Monat für die Handynutzung zu bezahlen, kann sich als Kostenfalle entpuppen. Wenn Sie Wenig-Telefonierer sind, zahlen Sie mit einem Flatrate-Vertrag eventuell drauf. In den Vertragsbedingungen steht, welche Leistungen durch den monatlichen Flatrate-Betrag abgedeckt sind - Informieren Sie sich.
     Eine gewisse Kostenkontrolle bieten Prepaid-Tarife ohne automatische Guthabenaufladung. Es gibt Prepaid-Tarife für fast jedes Nutzungsprofil. Sie lohnen sich wegen des günstigen Minutenpreises.
     Auf der zweiten Seite unseres Ratgebers haben wir die Tipps zum Vermeiden von Kostenfallen für Sie zusammengefasst.
    
 

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nächste Seite: Unsere Tipps zum Vermeiden von Kostenfallen
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2009-III, Erwachsene ab 14 Jahre