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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. Meldung Meinung Service teltarif.de 22.03.2010 


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Handy-Kamera: Megapixel sind nicht alles

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Schnappschuss, Portrait oder Panoramabild?

Inhaltsverzeichnis:
1. Einfache Handy-Kameras sind nur für Schnappschüsse brauchbar
2. Zoom und Lichtverhältnisse

Keine Frage, Kamerahandys sind "in". Es kommen kaum noch neue Mobiltelefone in die Läden, bei denen dieses Extra noch fehlt. Doch gerade bei den billigen Modellen ist der Spaß an der Kamera begrenzt - sie taugt teilweise kaum für Schnappschüsse, die man als MMS versenden oder als Bildschirmhintergrund verwenden möchte. Auch bei einer VGA-Auflösung - was 640 mal 480 Pixel oder Bildpunkten entspricht - hat man wenig Vergnügen beim Betrachten der Bilder, wenn man sie in gängigen Fotoformaten auf Papier druckt. Trotzdem gibt es inzwischen durchaus schon Handys auf dem Markt, die den Vergleich mit einer echten Digitalkamera nicht scheuen müssen.
Handy als Schnappschuss-Kamera
Handy als Schnappschuss-Kamera
Insbesondere die Cyber-Shot-Modelle von Sony Ericsson, einige N-Serien-Geräte von Nokia, (insbesondere auch ältere Modelle wie N93i und N95) oder auch die aktuellen Multimedia-Handys von Samsung und LG bieten Kameras mit guter Ausstattung.

Mehr Pixel: Nicht automatisch mehr Qualität

Zwar können die aktuellen Handys mit mehr Megapixel Auflösung deutlich mehr Details aufzeichnen als bisherige Kameras mit geringerer Auflösung. Doch das bedeutet noch nicht, dass man automatisch auch gute Bilder erhält, wie unten noch erläutert werden wird.
    
akt. Megapixel-Rekordhalter

12,0 MP: Samsung Pixon12 M8910
12,1 MP: Sony Ericsson Satio

Die Anzahl der Bildpunkte allein lässt noch keinen Schluss auf die Bildqualität insgesamt zu. Wenn schon die Linse ein unscharfes Bild liefert, dann vergrößert der Megapixel-Sensor im Vergleich zum VGA-Sensor einfach nur die Unschärfe. Hinzu kommt, dass viele Kamerahandys vergleichsweise kleine Objektive und keinen Blitz haben. Hier zeigen sich schnell die Grenzen von Handy-Kameras.

Bildsensoren und Farbrekonstruktion: CCD oder CMOS


Schema CCD/CMOS
Schema CCD/CMOS
Quelle: Kodak
Früher wurden als Bildsensoren vor allem CCD-Chips verwendet. Mittlerweile wurden sie jedoch bei Kamera-Handys weitgehend durch aktive Pixelsensoren (APS) abgelöst, die auf CMOS-Technik basieren, und häufig auch als CMOS-Sensoren bezeichnet werden.
     Die Foto-Sensoren nutzen den sogenannten fotoelektrischen Effekt. Umso mehr Licht auf den Sensor fällt, desto größer ist die Ladung, bzw. der Strom, der damit ausgelöst wird. Daher werden so nur unterschiedliche Maße von Helligkeit ermittelt wie bei einem Schwarz-Weiß-Bild. Damit Farbe ins Spiel kommt, wird vor jeden Pixel-Sensor ein Farbfilter gesetzt.
Weiterführende Artikel
Grenzen der Handy-Kameras
So "sieht" das eine Pixel dann rot, das andere grün und das dritte blau. In der Regel benutzt man dabei doppelt so viele grüne wie blaue und rote Filter, weil das menschliche Auge im Grünbereich weitaus empfindlicher ist als im übrigen Farbspektrum. Um ein vollfarbiges Bild zu erzeugen wird die so genannte Farbinterpolation eingesetzt. Dabei werden für jeden Sensor die beiden Farben, die für diesen weggefiltert wurden, aufgrund der Messwerte der umliegenden Pixel rekonstruiert.
Foto-Vergleich
Beide Fotos zeigen dieselbe Wand, aufgenommen mit einem VGA-Kamera-Handy. Auf dem linken Foto ist zusätzlich ein Computermonitor mit blauem Hintergrund im Bild. Dieses verwirrt den Weißabgleich so sehr, dass die Wand dahinter knallgelb erscheint. Auf dem rechten Bild hat die Wand hingegen ihre echte Farbe. Ähnliche Effekte können zum Beispiel blaue Möbel oder ein blaues Kleid bewirken.

     CMOS-Sensoren haben sich bei Handy-Kameras weitgehend durchgesetzt. Bei ihnen kann jedes Pixel einzeln über seine XY-Koordinaten ausgelesen werden. Das vereinfacht die Signalverarbeitung. Dafür schneiden CMOS-Sensoren im Mittel etwas schlechter ab, was Lichtempfindlichkeit und Rauschanteil angeht. Ihre Hauptvorteile: CMOS-Chips können kleiner gebaut werden, verbrauchen weniger Strom und sind in der Herstellung billiger als CCD-Chips. Es ist sogar möglich, CMOS-Bildsensor und komplexe Auswerteelektronik auf einen Chip zu integrieren.
     Lesen sie auf der nächsten Seite, wie sich digitaler und optischer Zoom unterscheiden und welchen Einfluss der Blitz auf die Bildqualität bei Handy-Kameras haben kann.
 

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nächste Seite: Zoom und Lichtverhältnisse
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Betreff Autor Datum
RE: Schnapp(s)schuss dbc 17.07.06 16:55
CMOS & CCD McTristan 08.02.05 15:40
Schnapp(s)schuss hdontour 08.02.05 11:27
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2009-IV, Erwachsene ab 14 Jahre