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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Handy-Kameras: Alles zu Zoom und LichtverhältnissenFast kein Handy kommt mit optischem Zoom
Auf der ersten Seite unseres Ratgebers zu Handy-Kameras haben wir Ihnen gezeigt,
warum eine höhere Megapixel-Zahl nicht automatisch zu qualitativ höherwertigen Fotos führt. Im Folgenden
erklären wir Ihnen alles rund die Zoom-Funktion von Handy-Kameras sowie zu Blitzlichtern und Restlichtverstärkern.
Handy-Kameras in der Regel nicht mit optischem ZoomDie meisten Handykameras haben kein optisches Zoomobjektiv. Stattdessen wird mit einem x-fachen Digitalzoom geworben. Das ist jedoch nichts anderes als eine Ausschnittsvergrößerung des Bildes. Entsprechend nimmt die Auflösung ab. Eine VGA-Kamera liefert bei Nutzung des 4-fachen Digitalzooms gerade mal noch 160 mal 120 Pixel. Das ist genug fürs Handydisplay oder zum Bedrucken einer Briefmarke - mehr nicht. Wer die Dinge wirklich "heranholen" will, sollte also darauf achten, dass die Handykamera einen optischen Zoom hat. Auch bei den neueren Megapixel-Handys bleibt eine wirklich gute optische Ausstattung leider sehr selten. Optischer Zoom bei Handy-Kameras selten
Dieselbe Information ergibt sich auch aus der Kombination von Blendenzahl(en) und Sensorgröße. Je kleiner die Blendenzahl und je größer der Sensor, desto besser. Eine Blende f/2,8 ist durchaus realistisch, mit einem großen Sensor darf man ein gutes Bild erwarten. Ein f/2,8-8-Zoom vor einem kleinen Sensor wird in der Teleeinstellung bei Blende 8 jedoch arge Probleme haben. Blitzlicht und Restlichtverstärker
Handy-Bauform gibt Hinweise auf Qualität der KameraRückschlüsse auf die Qualität der eingebauten Kamera kann der Handy-Nutzer aus dem Aufbau des Mobiltelefons schließen. Den effektiven Blendendurchmesser, und damit den entscheidenden Wert für Lichteinfall und Beugung, kann man meist sehr gut erkennen, wenn man in die Kamera schaut. Aber Vorsicht: Hier nicht auf die Größe der Glasabdeckung schauen, sondern auf die der kugeligen Linse in der Mitte davon! Größere Linsen und größere Sensoren, mit entsprechend besserem Rauschverhalten und größeren Pixeln, benötigen höhere Bautiefen. Ist das Handy an der Stelle, an dem die Kamera verbaut ist, nur wenige Millimeter dick, spricht das für einen kleinen Sensor mit entsprechenden Problemen. Davon sollte ein Handy-Käufer, der die Kamera als Ersatz für seine Kompaktkamera einsetzen will, Abstand nehmen. Bei einigen Handys finden sich jedoch deutliche Verdickungen an der Kamera, oder bei eingeschalteter Kamerafunktion fährt gar ein Objektiv aus. Das sind Indizien dafür, dass der Sensor im Vergleich zu anderen Modellen größer ist. Im Zusammenhang mit einer nicht übertrieben hohen Megapixel-Anzahl kann der Käufer so eine gute Wahl eines Kamera-Handys treffen. Gute Fotos brauchen PlatzWer Fotos in brauchbarer Qualität aufnehmen möchte, sollte auch darauf achten, dass das Handy genug Speicherplatz bietet. Denn was nützt die beste Kamera, wenn schon nach wenigen Aufnahmen wieder Schluss ist? Viel-Fotografierer sollten darauf achten, dass das Handy einen Wechselspeicher bietet. Alternativ kann man auch über Datenschnittstellen wie USB- oder Bluetooth die Bilder vom Handy auf Laptop oder PC übertragen. Manches Einsteigerhandy zwingt seinen Besitzer hingegen, die Bilder per teurer MMS zu versenden. Es gibt also einiges zu beachten, wenn man das richtige Kamerahandy für sich finden möchte.
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