Freisprecheinrichtung

Telefonieren am Steuer: Freisprecheinrichtung ist Pflicht im Auto

Telefonieren mit dem Handy am Steuer ist nicht ungefährlich und kann heutzutage zudem richtig teuer werden: Zum 1. Februar 2001 wurde der §23 Abs. 1a StVO eingeführt,
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Telefonieren mit dem Handy am Steuer ist nicht ungefährlich und kann heutzutage zudem richtig teuer werden: Zum 1. Februar 2001 wurde der §23 Abs. 1a StVO eingeführt, der die Benutzung und Bedienung des Mobiltelefons bei laufendem Motor im Auto verbietet, wenn hierzu das Handy in die Hand genommen wird. Lediglich die Annahme des Gespräches per Tastendruck am Mobiltelefon ist zulässig. Das Handy-Verbot bezieht sich somit nicht nur auf das Telefonieren, sondern zum Beispiel auch auf das Schreiben von SMS. Bei Stopps mit ausgeschaltetem Auto-Motor ist die Benutzung dagegen generell erlaubt.

Symbolbild Telefonieren am SteuerKann teuer werden:
Telefonieren am Steuer
Bild: dpa
War ein Verstoß gegen das Handy-Verbot zunächst mit einem Bußgeld von 30 Euro belegt, wurde die Regelung erstmals zum 1. April 2004 verschärft: So wurden 40 Euro fällig, der Autofahrer erhält zusätzlich einen Punkt in Flensburg. Seit 1. Mai 2014 fallen sogar 60 Euro an. Im Ausland können die Strafen je nach Staat noch bedeutend drastischer ausfallen.

Doch trotzdem muss auf das Telefonieren während der Fahrt nicht verzichtet werden: Abhilfe schafft nämlich eine so genannte Freisprecheinrichtung. Da es keine rechtlichen Vorgaben für die technische Umsetzung gibt, bieten sich zwei verschiedene Varianten von Freisprechanlagen an: Zum einen die Nutzung eines Headset, zum anderen die Verwendung speziell für Autos angepasster Kfz-Geräte.

Auf der folgenden Seite zeigen wir Ihnen, was es beim Kauf einer Freisprecheinrichtung für das Auto zu beachten gilt.

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