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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | teltarif.de | 20.03.2010 |
Elektronik steckt in vielerlei Gerätschaften, mit denen wir uns den Alltag erleichtern
oder die Freizeit gestalten - zum Arbeiten oder einfach zur Unterhaltung wird der
PC genutzt, zum Telefonieren das Handy, hinzu kommen noch Fernseher, Stereoanlage etc.
Die Markt bringt dabei ständig neue Hardware hervor und animiert entsprechend, sich auch mit dem jeweils
Neuesten in puncto Handy, Computer und weiterem einzudecken. Mittlerweile hat es sich in diesem Zusammenhang etabliert,
zum Beispiel auf den Stromverbrauch zu achten: Hier freut sich nicht nur die
Umwelt, sondern langfristig auch der Geldbeutel der Nutzers.
Doch Neuanschaffungen sind gleichzeitig auch mit dem Problem der Entsorgung von
ausgedienter Ware behaftet, wenn diese nicht noch verschenkt, verkauft oder gestiftet werden soll oder kann - dazu später mehr.
![]() Bild: Vodafone Obwohl Recycling recht aufwändig ist, sehen sich Hersteller von elektrischen und elektronischen Geräten zusehends unter Druck gesetzt, umweltgerecht und recycelbar zu produzieren. Das heißt: Um überhaupt weniger Abfall bei der Entsorgung entstehen zu lassen, sollen weniger Teile verbaut, Materialien reduziert und die Verwendung von Schadstoffen verringert werden. Seit dem 1. Juli 2006 dürfen bestimmte gefährliche Stoffe bei der Produktion neuer Geräte gar nicht mehr verwendet werden.
Elektroschrott kostenlos abgeben
Angenommen werden dann haushaltsübliche Elektro-Altgeräte wie Unterhaltungselektronik, Handys, Computer, Drucker, Monitore, weiße Ware (Waschmaschine, Kühlschrank) und sogar Klimageräte und Sonnenbänke. Auch Kleinunternehmen wie Handwerksbetriebe, Steuerbüros oder Arztpraxen dürfen Elektro-Altgeräte bei kommunalen Recyclinghöfen entgeltfrei abliefern - aber nur solche, die "in Beschaffenheit und Menge mit in privaten Haushalten anfallenden Altgeräten vergleichbar sind", also die defekte Tastatur aus dem Sekretariat oder der kaputte Computer des Pförtners. Elektro-Altgeräte, die zum Beispiel Handwerksbetriebe von Kunden zurücknehmen, fallen nicht darunter und können auf diesem Wege nicht entsorgt werden. Manche Umweltschutz-Organisation nimmt ebenfalls alte Handys an (zum Teil in Kooperation mit Mobilfunkanbietern), um diese dann zu recyclen oder wiederzuverkaufen und den Erlös (zum Teil) in gemeinnützige Projekte fließen zu lassen. Die Rückgabe erfolgt hier dann zum Beispiel über Sammelstellen der Organisationen, die Geschäfte des Mobilfunkunternehmens oder per Post. In den Shops von Mobilfunkanbietern können Geräte zudem, auch unabhängig von Projekten, entweder einfach abgegeben werden, oder der Kunde erhält einen Freiumschlag, um sie einzuschicken.
Prinzip: Vermeiden vor Verwerten vor Beseitigen
Doch auch wenn es sich um ein altes 08/15-Gerät handelt, kann der Verkauf einen Versuch wert sein, um zum Beispiel für das alte Handy noch den einen oder anderen Euro zu kassieren - im Internet gibts hier natürlich das altbekannte eBay (inklusive dem Kleinanzeigenmarkt für regionale Angebote, der vorher unter dem Namen kijiji bekannt war) sowie einzelne Konkurrenten als mögliche Verkaufsplattform. Wird die Ware lediglich zur Selbstabholung angeboten, reduziert sich zwar der Kreis potenzieller Käufer, gerade in größeren Städten findet sich aber auf diesem Weg vielleicht noch jemand, dem gänzlich ohne eigenen Aufwand die Hardware verkauft werden kann - da kann man sich auch über einen kleinen Betrag freuen. Klassische Alternative zum Internet ist der Verkauf auf dem Flohmarkt - wenn man denn daran Spaß hat.
Wenn die Hardware auf jeden Fall weg muss: Verschenken statt verkaufen
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