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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 28.05.2012 


DVB-T: Details zur Technik und dem Nachfolger DVB-T2

Free-TV und Pay-TV über DVB-T

Das "Überallfernsehen" setzte sich anfangs als Zweitgerät, später als Erstgerät durch. Inzwischen spielt DVB-T eine immer größere Rolle im mobilen Bereich. USB-Sticks für Notebooks, Netbooks und Handhelds, Mini-DVD-Player mit integriertem DVB-T-Empfangsteil und auch DVB-T-Handys sorgen dafür, dass an jeder Ecke, sei es an Bushaltestelle, im Biergarten oder auf der Terrasse, in die "Glotze" geschaut werden kann.

In den nächsten Jahren stehen zumindest theoretisch weitere Frequenzen für DVB-T zur Verfügung. Fraglich ist, ob es doch noch gelingt weitere Privatsender für die Technologie zu begeistern. Denkbar ist, dass in mehr Regionen als bisher Hörfunksender ihre Programme über DVB-T ausstrahlen. Nachdem dies bisher nur in Berlin und Leipzig möglich ist, sollen bald weitere Städte in Sachsen und der Großraum Hamburg folgen.

Inzwischen existiert mit DVB-T2 sogar ein effizienterer Nachfolgestandard für DVB-T. Einen entsprechenden Versuch mit der neuen Technik haben der BR und das Institut für Rundfunktechnik (IRT) in München gestartet. Auch ARD und ZDF beabsichtigen mittelfristig einen Umstieg auf DVB-T2, unter anderem um auch hochauflösende HDTV-Versionen ihrer Programme zu übertragen. Für die Kunden bedeutet dieser Schritt aber wieder eine Neuanschaffung der Empfänger, da bisherige Geräte nicht DVB-T2-kompatibel sind.

Free-TV und PAY-TV über DVB-T

Seit Mitte 2009 werden die Free-TV-Sender der Mediengruppe RTL (RTL, Vox, Super RTL und RTL II) via DVB-T auch in der Region Stuttgart und seit Herbst 2009 in den mitteldeutschen Regionen Leipzig und Halle verbreitet. Die Programme werden allerdings in der Region Stuttgart und Leipzig/Halle in MPEG-4 komprimiert und - nicht unumstritten - verschlüsselt ausgestrahlt.
Lesen Sie hierzu:
Privatprogramme von RTL über DVB-T
verschlüsselt zu empfangen:
Zwar ermöglicht die MPEG-4-Komprimierung im Vergleich zum MPEG2-Verfahren eine Erhöhung der Programmanzahl in einem DVB-T-Kanal um 50 Prozent. Allerdings sind fast alle bisher verkauften Receiver wertlos, da sie nicht zum Empfang von MPEG-4 geeignet sind. Einige DVB-T-USB-Sticks können zwar MPEG-4-komprimierte Signale dekomprimieren, doch auch das bringt den Gerätebesitzern nichts, da die Sender eben verschlüsselt werden sollen.

Ziel ist, dass sich die Kunden beim Kauf eines DVB-T-Receivers registrieren und eine entsprechende Smartcard frei schalten lassen. Mit Hilfe dieser Adressierung bauen die Sender Kundenbeziehungen auf und können so Zusatzangebote, etwa zusätzliche Pay-TV-Sender, bewerben. Die Zuschauer in der Region Stuttgart können als erste zusätzlich die beiden Bezahlfernsehkanäle RTL Crime und Passion im Zuge einer Einführungsphase für ein Jahr kostenfrei, anschließend zu einem Preis von bis zu 2,99 Euro pro Monat via DVB-T sehen.

Im Jahr 2007 war die Grundverschlüsselung von Privatsendern via Satellit nach heftigen Protesten von Zuschauern, aus der Medienpolitik und des Bundeskartellamts gescheitert. Im Kabel dagegen sind die kommerziellen Sender digital überwiegend nur verschlüsselt zu empfangen. Nun hat RTL die Grundverschlüsselung auch über den terrestrischen Weg eingeführt.

DVB-T: Die Technik

Die Übertragungsfrequenzen entsprechen den vom analogen Rundfunk bekannten UHF (7 MHz)- und VHF (8 MHz)- Kanälen. Mit der digitalen Ausstrahlungstechnik DVB-T lassen sich diese Kanäle effizienter ausnutzen, da mehrere Sender pro Kanal übertragen werden können. Möglich wird dies durch das Modulationsverfahren COFDM, das die Bandbreite in mehrere tausend Einzelträger aufteilt. Jeder dieser Einzelträger wird dann mit einem festgelegten Verfahren QPSK, 16-QAM oder 64-QAM moduliert. Derzeit wird als Kompressionsstandard MPEG-2 verwendet. Noch mehr Sender in einen Kanal unterbringen könnte in Zukunft das effektivere MPEG-4.

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Wann kommt der Test des Sticks? Beschder 15.05.12 10:37
RE: Falsches Datum im Artikel ? batrabbit 01.05.12 04:14
Panik, plötzlich kein Fernsehn mehr! Fred_EM 30.04.12 00:48
Falsches Datum im Artikel ? CBS 29.04.12 23:56
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-12, Erwachsene ab 14 Jahre