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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 09.02.2012 

Die LCD-Konkurrenz: OLED und AMOLED

Wir zeigen Vor- und Nachteile von OLED- und AMOLED-Displays

In den vergangenen Jahren galt das Farb-LCD mit TFT-Matrix zur Ansteuerung der Pixel als die Technologie der Wahl, doch jetzt tritt Konkurrenz auf den Markt. Zwar werden schon aus produktionstechnischen Gründen TFT-LCDs in den nächsten Jahren weiter die Hauptrolle spielen. Aber ihre Alleinherrschaft ist gebrochen - und zwar durch so genannte AMOLED-Displays, eine Variante der OLED-Displays.

OLED: Keinerlei Blickwinkelabhängigkeit mehr

So genannte OLEDs werden prinzipiell schon länger in Handys verwendet und haben einige Vorzüge: Hier leuchten die Pixel selber, und das gleichzeitig in alle Richtungen. Es gibt somit keinerlei Probleme mit der Verteilung des Hintergrundlichts oder dem Blickwinkel. Insbesondere, wenn man sich zu zweit oder dritt einen Inhalt (Foto, Video etc.) auf einem Handy anschauen will, spielt das OLED-Display seine Stärken aus, denn keiner muss dank schrägem Blickwinkel mit stark verminderten Kontrast auskommen.

 
Organischer Leuchtdioden (OLED) in der Produktion. Foto: dpa
OLEDs haben aber auch ihre Probleme: Die verwendeten organischen Halbleiter sind alles andere als einfach zu handhabende Substanzen, sie reagieren empfindlich auf Wasser, Sauerstoff, Wärme und übermäßigen Stromfluss. OLED-Displays der ersten Generationen zeigten folglich eine Art Einbrennen, ganz ähnlich, wie man es von alten Röhrenmonitoren und manchen Plasmadisplays kennt: Pixel, die lange Zeit aktiv waren, leuchteten schwächer. Beim Siemens S88, einem der ersten Geräte mit OLED-Hauptdisplay, gab es sogar Probleme mit der Farbabstimmung: Die drei Farben addierten sich nicht zu weiß, sondern zu einer Art Bernsteinfarbe. Entsprechend waren auch angezeigte Fotos stets farbstichig.

Fortschritte durch AMOLED

Die meisten der vorgenannten Probleme scheint Samsung in den letzten Jahren durch kontinuierliche Weiterentwicklung gelöst zu haben. Insbesondere ermöglicht die aktive Transistor-Matrix in AMOLEDs auch vergleichsweise große OLED-Displays. Nur ein prinzipielles Problem bleibt: Ohne Strom bleibt ein OLED immer dunkel. Immerhin gilt aber: Es wird nur so viel Strom verbraucht, wie auch Pixel leuchten. Ein eingeschränkter Betrieb, bei dem z.B. nur ein paar Pixel die Uhrzeit weiß (oder farbig) auf schwarz zeigen, belastet den Akku also nicht allzu sehr.

Auf einer weiteren Seite zeigen wir Ihnen alles rund um Displays für E-Book-Reader - das "elektronische Papier".

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre