Wer an ein
Handy-Betriebssystem auf Basis von Linux denkt, denkt wohl in der Regel an
Android.
Kein Wunder, hat sich dieses System vor allem dank der dahinterstehenden Google-Macht
im Markt etabliert und wird auf zahlreichen
Smartphones genutzt.
Doch natürlich lassen sich auf Linux-Basis auch weitere Systeme entwickeln,
und hierzu gehört unter anderem das seit Jahren verfügbare, aber nahezu unbekannte LiMo.
Zum Mobile World Congress 2010 erschien die Version R3 des Systems, im September
wurde angekündigt, dass Teile von Limo zusammen mit Teilen von
Meego zum neuen System
Tizen verschmolzen werden sollen,
bei dem Intel und Samsung federführend sind.
Die bisher mangelnde Popularität des LiMo-OS hat seine Gründe - die aber nicht in seinen mangelnden Fähigkeiten liegen:
Vielmehr sind nur einzelne Endgeräte mit LiMo auf dem Markt,
und auch bei diesen wird nicht mit dem OS geworben. Letzteres gilt zum Beispiel für verschiedene
Motorola-Modelle. Auch Samsung präsentierte in der Vergangenheit schon LiMo-Smartphones,
in diese Reihe gehören dann das Vodafone 360 H1
und das Vodafone 360 M1. Dann wirds aber schon mau:
Panasonic und NEC
haben zwar schon eine Vielzahl an LiMo-Geräten auf den Markt gebracht - allerdings nur für den japanischen
Mobilfunkanbieter NTT Docomo.
LiMo Foundation mit zahlreichen populären Mitgliedern
Dabei kann sich die hinter LiMo stehende
LiMo Foundation, die im Januar 2007 gegründet wurde,
durchaus sehen lassen:
Hier finden sich so illustre Namen wie
Telefónica, Vodafone, LG, Orange,
der US-amerikanische Mobilfunkriese Verizon Wireless und einige mehr.
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Aktuelle Handys mit dem Betriebssystem LiMo
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Touchscreen, HSDPA Radio Q4/2009
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EDGE, Radio Betriebssystem: Linux
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Touchscreen, HSDPA Radio Q4/2009
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EDGE, Radio Betriebssystem: Linux Q1/2008
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EDGE, MP3-Player Betriebssystem: Linux Q1/2008
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HSDPA, MP3-Player Betriebssystem: Linux Q3/2007
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Ratgeber zum Thema "Mobile Betriebssysteme"
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