ist das iOS. Ursprünglich nannte Apple das System iPhone OS.
Das mobile Betriebssystem von Apple ist ein Mac-OS-X-Derivat - für den Anwender hat die Steuerung eines iPhone, iPad oder iPod touch mit der
eines klassischen Mac-Rechners allerdings quasi nichts gemein.
Das iOS ist auf die Bedienung per Finger ausgelegt und erlaubt Multitouch-Steuerung.
Die grafische Benutzeroberfläche bietet verschiedene Homescreens, zwischen denen per Fingerwisch
gewechselt werden und auf denen die verschiedenen Anwendungen als Icons abgelegt sind.
Die Steuerung kann dabei als ziemlich intuitiv gelten.
Apple hat bei der Entwicklung von iOS einen großen Vorteil gegenüber vielen anderen Herstellern:
Zum einen produziert der Hersteller sowohl die Geräte als auch das Betriebssystem, zum anderen
kommt iOS nur auf wenigen unterschiedlichen Modellen zu Einsatz. Diese beiden Faktoren
ermöglichen eine sehr genaue Abstimmung von Hard- und Software und somit
den hohen Bedienkomfort der mobilen Apple-Geräte.
iOS: Hunderttausende Zusatzprogramme
Apple ist es immer wieder gelungen, Funktionen, die ein Nischendasein fristeten,
durch eine spezielle Umsetzung
zum Erfolg zu verhelfen. Dies gilt zum Beispiel für die kleinen Zusatzprogramme,
die mittlerweile als Apps bezeichnet werden.
Schon Jahre vorher gab es unter anderem auch für Symbian und
Windows Mobile
Software, mit der sich das System erweitern ließ.
Apple indes verhalf den Apps unter anderem durch einen komfortablen Appstore (und gutes Marketing)
zum Durchbruch. So stehen für das iOS mittlerweile hunderttausende Zusatz-Programme bereit.
Doch Apple glänzt anderseits im Vergleich zu manch anderem System nicht durch offene Strukturen.
So gilt das Unternehmen in puncto Apps als restriktiv,
da die Versorgung (zumindest offiziell) ausschließlich über den
Appstore erfolgt, und den hat Apple fest in der Hand.
Entsprechend entscheidet schlussendlich Apple, was auf das Gerät des Anwenders darf.
Umgangen werden kann dies lediglich über einen so genannten Jailbreak, also das
Entsperren des Gerätes, der mittels Lösungen von diversen Hacker-Gruppen
möglich ist. Allerdings beeinträchtigt dies auch die Garantie-Ansprüche
des Nutzers.
Auch in manch anderem Aspekt setzt Apple auf Restriktionen:
So gibt es zum Beispiel keine Flash-Unterstützung - Apple hat sich hier bewusst gegen den Support entschieden.
Auch Java-Applikationen sind mangels entsprechendem "Software-Unterbau" nicht
lauffähig.
iOS ab Version 4.0 mit einer Form von Multitasking
Andere Funktionen, auf die Nutzer zum Teil lange warten mussten, wurden in der Vergangenheit sukzessive
nachgerüstet. Apple liefert kontinuierlich größere Updates für das System, die dann nicht nur auf aktuellen, sondern oft auch - wenngleich unter Umständen eingeschränkt -
auf etwas älteren Geräten nutzbar sind.
Zu diesen nachgerüsteten Features zählt auch eine Form von Multitasking, die
Apple mit dem iPhone OS 4.0 einführte.
Hier können allerdings nicht, wie vom heimischen PC bekannt, mehrere Anwendungen einfach parallel ausgeführt werden:
De facto werden laufende Applikationen bei einem Wechsel zu einer anderen Anwendung pausiert,
wobei ausgewählte, von Apple definierte Dienste auch im Hintergrund weiter genutzt werden können - wenn die jeweilige App entsprechend angepasst wurde.
Dies gilt zum Beispiel für die Verarbeitung von Audio-, VoIP- oder GPS-Aufgaben im Hintergrund.
Übrigens wäre es beim iPhone technisch durchaus seit jeher möglich,
Multitasking zu nutzen - dies wurde aber von Apple unterbunden.
Ein Jailbreak schafft aber auch hier Abhilfe.
Mit iOS 4 kam unter anderem auch die Möglichkeit,
Applikationen in Ordnern zu sortieren - angesichts der App-Vielfalt sicherlich ein echter Mehrwert.
iOS 5 bringt SMS-Ersatz - zumindest für die Kommunikation mit iOS-Nutzern
Mit dem im Juni 2011 vorgestellten iOS 5 kommen wiederum einige neue Funktionen auf die Nutzer zu - wenn er denn ein iPhone 4S, ein iPhone 4G oder ein iPhone 3GS sein eigen nennt. Das iPhone 3G wird nicht mehr unterstützt.
Apple bietet bietet einen SMS-ähnlichen Dienst namens iMessage, der den Versand klassischer Kurzmitteilungen ersetzt - zumindest zwischen
iMessage-Nutzern. Der Nutzer hat, wenn sein Gegenüber iMessage-"fähig" ist, gar nicht die Möglichkeit, eine SMS zu versenden.
Dieser Automatismus kann als Gängelung verstanden werden, hilft aber andererseits, (bei passendem, aber in der Regel beim iPhone obligatorischem Datentarif) automatisch Kosten zu sparen.
Darüber hinaus wurde der Micro-Blogging-Dienst Twitter stärker ins System integriert und ähnlich wie bei dem Google-Betriebssystem Android hat
nun auch iOS eine erweiterbare Infoleiste am oberen Rand des Bildschirms.
Der Zwang, ein neues Apple-Gerät zur Aktivierung erst mit einem Rechner verbinden zu müssen, gehört der Vergangenheit an.
Zudem synchronisiert die Multimedia-Software iTunes nun drahtlos. Weitere iOS-5-Neuerung: Der Browser Safari beherrscht auch in seiner mobilen Variante das Surfen mit Tabs.
Exklusiv für das iPhone 4S kommt iOS 5 zudem mit Siri - eine Spracherkennung, die auch komplexe Aufgaben des Nutzers verstehen
soll. Somit versteht Siri nicht nur Anweisungen für das Smartphone, sondern beantwortet auch Fragen, wofür der Dienst unter anderem auf die Suchmaschine Wolfram Alpha zurückgreift. Das Feature steht in Englisch, Japanisch, Deutsch und Französisch zur Verfügung, allerdings jeweils mit unterschiedlichem Umfang.
Für iOS 5 gibt es bereits ein erstes Update: iOS 5.1 ist für iPhone, iPad und iPod touch verfügbar. Damit können Nutzer nun die UMTS-Schnittstelle separat deaktivieren. Desweiteren gab es kleinere Änderungen an der Kamera und in iTunes sowie für eine effizientere Ausnutzung des Akkus.
iOS 6: Siri erweitert, eigene Karten-Lösung
iOS 6 wartet mit diversen Verbesserungen und Änderungen auf.
So versteht die Sprachassistentin Siri jetzt deutlich mehr Kommandos.
Zudem hat Apple die Google-Maps-Applikation durch eine eigene Karten-App ersetzt, die unter
anderem mit Navigations-Lösung und 3D-Ansichten kommt.
Apple hat außerdem die Foto-App erweitert und bietet die Möglichkeit,
nächtliche Anrufe und andere Störungen zu unterbinden, ohne das Gerät ausschalten zu müssen.
iOS 6 ist auf dem iPhone 5 vorinstalliert und steht bei den iPhones ansonsten für das iPhone 4S, das iPhone 4 und das iPhone 3GS bereit.
Bei den älteren Modellen müssen Nutzer aber einige Abstriche hinsichtlich des Funktionsumfangs machen.
In puncto iPad wird das aktuelle iPad der dritten Generation sowie das iPad 2 unterstützt.
Außerdem lässt sich iOS 6 auf aktuelle Geräte-Varianten des iPod Touch aufspielen.
iPhone OS anfangs ohne Copy&Paste
Die meisten Nutzer werden die Anfänge des iPhone OS bzw. iOS bereits vergessen haben - denn zu Beginn der iPhone-Ära fehlte manches grundlegende
Feature. So rüstete der Kulthersteller erst
mit der Version 3.0
unter anderem Funktionen wie
"Copy&Paste" inklusive "Cut"-Feature,
Tethering (Nutzung des iPhones als Modem),
die Unterstützung der Breitbildtastatur durch
alle "wichtigen" Apple-Anwendungen
sowie die MMS-Nutzung nach.
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Aktuelle Handys mit dem Betriebssystem iOS
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LTE, HTML-Browser Prozessor-Kerne: 2 Q3/2012
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HSDPA, HTML-Browser Prozessor-Kerne: 2 Q4/2011
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HSDPA, HTML-Browser Prozessor-Kerne: 1 Q4/2011
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HSDPA, HTML-Browser Prozessor-Kerne: 1 Q2/2010
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HSDPA, HTML-Browser Prozessor-Kerne: 1 Q2/2010
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HSDPA, HTML-Browser Prozessor-Kerne: 1 Q2/2010
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Apple hat vor Jahren mit seinem Handy-Betriebssysteme iOS Maßstäbe
gesetzt. Lange konnten dem die Wettbewerber nichts entgegensetzen,
mittlerweile aber mächtig aufholen.
Lesen Sie die wichtigsten Details und Unterschiede der einzelnen
Betriebssysteme in unseren Ratgebern:
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