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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
Android: Mittlerweile eines der führenden mobilen BetriebssystemeGoogle-System kommt auf Handys und Tablets zum Einsatz
Bei Android handelt es sich um ein mobiles Betriebssystem (Operating System, OS)
auf Linux-Basis, das von Google initiiert wurde und in seiner Funktion eng mit den
Diensten des Suchmaschinen-Giganten verknüpft ist. Zunächst wurde es für Handys
konzipiert, mittlerweile kommt es auch auf Tablets zum Einsatz.
Android wird von der so genannten Open Handset Alliance mit (namhaften) Hard- und Software-Herstellern getragen. Hier sind neben Google Größen aus allen ITK-Bereichen wie Intel, Samsung, Sony Ericsson, Motorola, HTC und viele weitere vertreten. Dabei schlägt mancher Hersteller den Weg ein, das Android-System mit einer eigenen Oberfläche zu versehen: Vom klassischen Android-Stil ist dann zumindest optisch kaum noch etwas zu erkennen und zusätzliche Features erleichtern die Bedienung. Ende 2008 kamen erste Handys mit dem Android-System auf den Markt. Den Anfang machte im Oktober das T-Mobile G1 aus dem Hause HTC. Danach ging alles sehr schnell: Android hat sich zu einem der bedeutendsten mobilen Betriebssysteme entwickelt. So gibt es mittlerweile zahlreiche Mobiltelefone mit Android von verschiedensten Herstellern - eine Übersicht finden Sie auf unserer speziellen Infoseite. Das erste Tablet eines namhaften Herstellers wurde im September 2010 vorgestellt: das Samsung Galaxy Tab, das allerdings noch die eigentlich für Handys konzipierte Version 2.2 nutzte. Die erste spezielle Tablet-Version von Android trägt indes die Versionsnummer 3.0 - hierzu später mehr. Android: Das bietet das mobile Betriebssystem
Ein Problem, das Android in der Vergangenheit mit dem iOS von Apple teilte, war die fehlende Flash-Unterstützung: Das Feature ist auf vielen Webseiten existenziell, um multimediale Unterhaltung in Form von Videos und Animationen geboten zu bekommen. Mit dem HTC Hero im Sommer 2009 kam auch erstmalig Flash auf ein Android-Smartphone, allerdings "nur" in einer Lite-Version. Bei Android-Geräten, die das System ab der Version 2.2 mitbringen, gibt es dann auch regulären Flash-Support. Wer sein Android-Smartphone mit zusätzlichen Apps ausstatten will, kann dies über den so genannten Android Market erledigen. Das App-Gesamtkonzept ist bei Google offener als bei Apple, so dass zum Beispiel auch Anwendungen aus alternativen Quellen ganz offiziell installiert werden können. Der Android-Market hat ein rasantes Wachstum hingelegt: Im Oktober 2010 wurde die Grenze von 100 000 Apps durchbrochen, mittlerweile liegt die Zahl deutlich darüber. Android 3.x alias Honeycomb für Tablets
Die Zuteilung der Versionsnummer 3 für die Tablet-Version von Android führt dabei zu Spekulationen über das weitere Schema der Versions-Kennzeichnung. Anfang 2011 gab Google dann bekannt, das Android 3.0 ausschließlich ein Tablet-System sein soll - daher war die aktuellste Smartphone-Version, die parallel eingesetzt wurde, die 2.3. Für die Zukunft stellte Google aber in Aussicht, die Smartphone- und die Tablet-Versionen wieder in einem Zweig zu vereinen - und dies ist mittlerweile geschehen: Mitte Oktober 2011 stellte Google Android 4.0 vor, das auch Ice Cream Sandwich genannt wird. teltarif-Videos zu Android-Smartphones und -Tablets
Android-Versionen und Neuerungen
Das Android-System wird mit großer Kontinuität weiterentwickelt und mit hohem Tempo um neue Features ergänzt.
In der folgenden Übersicht zeigen wir Ihnen, welche Version des Android-Systems welche Innovationen mitbrachte.
Dabei handelt es sich um eine Auswahl an jeweils neuen Funktionen. Ein Vorteil des Android-System: Auch
Nutzer mit einem Gerät, auf dem eine ältere Version vorinstalliert ist, können in vielen Fällen via
Update in den Genuss neuer Funktionen kommen - allerdings ist gerade der Update-Prozess bei Android
mit Problemen behaftet. So kann eine neue Android-Version nicht einfach auf ein vorhandenes Gerät aufgespielt werden,
je nach Gerät muss der Smartphone-Hersteller diese mehr oder weniger explizit anpassen. Bei Netzbetreiber-Geräten
muss unter Umständen ebenfalls auf ein spezielles Update gewartet werden. Zwar lassen sich über einen Eingriff ins System
diese Bindungen möglicherweise umgehen, entsprechend ist es dann aber auch schlecht bestellt um die Garantie.
OpenMoko und LiMo: Weitere Systeme auf Linux-BasisAuf Linux-Basis sind übrigens weitere Handy-Betriebssysteme verfügbar. Ein erfolgversprechender Kandidat für die nahe Zukunft war zunächst Meego, das aus der Zusammenführung des Intel-Systems Moblin mit dem Nokia-System Maemo entstanden ist. Durch den Nokia-Strategie-Wechsel hin zu Windows Phone 7 haben sich die Aussichten allerdings massiv eingetrübt - auch wenn Intel an Meego festhalten will. Zu den Linux-basierten Systemen zählt zum Beispiel auch noch OpenMoko, dessen Marktrelevanz allerdings gering ist. Dies gilt aktuell auch noch für das LiMo-System der gleichnamigen Foundation, der unter anderem Motorola, NEC und Samsung angehören. Entsprechende Geräte finden sich hier auch schon auf dem deutschen Markt. Die auch hier relativ breite Unterstützung könnte diesem OS zumindest perspektivisch eine gewisse Chance auf dem Markt geben.
Ratgeber zum Thema "Mobile Betriebssysteme"
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| RE: Sortentausch | Kuch | 09.01.12 10:41 | |||||||
| RE: Dollar und Euro verwechselt ? | BuergerFloy. | 08.01.12 16:26 | |||||||
| RE: Dollar und Euro verwechselt ? | VariusC | 07.01.12 18:08 | |||||||
| RE: Sortentausch | Maugsch | 07.01.12 17:38 | |||||||
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