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Herunterladen ist Programm: Appstores für Handy-Software

In Appstores lassen sich zusätzliche Programme fürs Mobiltelefon herunterladen. Apple hat es für das iPhone vorgemacht - die anderen Hersteller zogen nach. Wir zeigen das Angebot.
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Herunterladen ist Programm: Appstores für Handy-SoftwareHerunterladen ist Programm: Appstores für Handy-Software Apple hat es mit dem App Store für iPhone, iPad und iPod touch vorgemacht, andere Hersteller von mobilen Endgeräten und Produzenten von mobilen Betriebssystemen zogen nach: In so genannten Appstores kann man sich zusätzliche Programme für das Handy, Smartphone und Tablet herunterladen. Denn bei der Qual der Wahl des richtigen Gerätes kommt es zunehmend auch auf das Betriebssystem und die dazugehörige Software an: So bieten die Appstores zahlreiche Programme aus den Bereichen Unterhaltung, Kommunikation, Spiele, Navigation und vielem mehr. Der Umfang des Angebotes ist dabei sehr unterschiedlich: Während für manches System "nur" einige hundert oder tausend Apps zur Verfügung stehen, sind für andere Systeme hunderttausende Programme erhältlich. Wir zeigen Ihnen, was die einzelnen Appstores bieten.

Der Vorreiter: Apple App Store

AppstoreDer Apple App Store

Der App Store von Apple bietet ein umfangreiches Download-Angebot von mehreren hunderttausend Apps für das Apple iPhone, das iPad und den Multimediaplayer iPod touch. Das Auffinden der kostenlosen und kostenpflichtigen Tools wird durch Menüpunkte wie die Top 25 und "besonders empfehlenswerte" Programme sowie eine Suche erleichtert - wenngleich angesichts der schieren Masse ein echter Überblick schwierig ist.

Die Anwendungen kommen ganz einfach auf die Apple-Geräte - vom iPhone, iPad und iPod touch kann direkt auf den App Store zugegriffen werden. Lediglich Software mit großem Daten-Volumen muss über den Umweg des PCs oder Macs installiert werden.

Eine einmalige Anmeldung reicht aus, um im App Store unbegrenzt einzukaufen. Kostenpflichtige Tools sind oftmals für Beträge im Bereich von unter einem Euro bis hin zu einigen Euro zu haben - einzelne Anwendungen kosten aber auch durchaus mehrstellige Euro-Summen. Software-Entwickler können ihre Programme einreichen, Apple überprüft die Werke recht rigide.

Google Play (ehemals Android Market)

Zeitgleich mit der Markteinführung des T-Mobile G1 im Jahr 2008 eröffnete der Android Market speziell für Mobiltelefone mit dem Betriebssystem Android. Mittlerweile hat sich Android zum beliebtesten Betriebssystem für Smartphones entwickelt. So gut wie alle namhaften Hersteller haben verschiedene Modelle im Angebot - sowohl Einsteiger- als auch Mittelklasse- und High-End-Geräte. Im Herbst 2010 wurde die Grenze von 100 000 erhältlichen Apps durchbrochen. Ende 2011 waren rund 600 000 Apps verfügbar. Viele der Applikationen für Android sind kostenlos - mehr, als bei den meisten anderen Systemen. Anfang März 2012 wurde der Android Market in Google Play umbenannt, um auch Medieninhalte verkaufen zu können.

Beim Android Market ist es jedem Entwickler möglich, sich als Anbieter zu registrieren und seine Inhalte einzustellen. Auch Google führt eine Kontrolle neuer Inhalte durch, ist dabei aber weniger restriktiv als Apple. Allerdings sind anders als bei Apple die Programme für Google-Handys nicht nur exklusiv bei Google Play erhältlich - es gibt sowohl alternative Appstores als auch die Möglichkeit für Entwickler, die Programme zum Beispiel über die eigene Webseite anzubieten.

Der Windows Phone Store

Auch Microsoft bietet eine zentrale Vermarktungs-Plattform für Zusatz-Software an. Der Windows Phone Store (früher: Marketplace) genannte Dienst ist die Anlaufstelle in puncto Apps für Smartphones mit Windows-Phone-System - wie auch bei Apple stehen keine alternativen Quellen für Software offen. Dabei hat Microsoft im Sommer 2012 die Grenze von 100 000 Apps geknackt und mittlerweile weit überschritten. Der Zugang zum Marketplace ist mit einer Windows-Live-ID möglich, die bei Windows Phone generell benötigt wird. Preislich unterscheiden sich die Apps kaum von denen in anderen Appstores - zudem sind auch bei Microsofts Lösung viele kostenlose Apps im Store zu finden.

Ursprünglich initiiert wurde der Marketplace noch für Windows Mobile - in Windows Mobile 6.5 war das Angebot fest integriert. Allerdings gab Microsoft die Schließung des Windows-Mobile-Angebots zum 9. Mai 2012 bekannt, da Windows Mobile zugunsten Windows Phone aufgegeben wurde.

Auf einer weiteren Seite erfahren Sie alles rund um den Nokia Store sowie die Appstores von Samsung und dem Blackberry-Hersteller RIM.

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