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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 04.02.2012 |
Akku-Pflege: So halten Handy-Akkus länger durchNur bei richtigem Umgang bringen sie zuverlässig ihre Leistung
Je nach Gerätetyp kümmern sich Handybesitzer mehr oder weniger um die
Stromversorgung ihrer Mobiltelefone. Während einfache Modelle durchaus auch mal
wochenlang ohne Steckdose auskommen, reicht bei vielen Smartphones die
Akku-Laufzeit gerade einmal für ein bis zwei Tage. Der Grund dafür sind immer
größere Touchscreens, leistungsstärkere Prozessoren und kontinuierliche
drahtlose Datenübertragungen - dafür wird viel Energie benötigt. Im Folgenden
erfahren Sie, welche verschiedenen Akku-Typen es gibt und welche Vor- und
Nachteile diese bieten.
Ni-Cd- und NiMH-AkkusDurch Nickel-Cadmium-Akkus wurde der sogenannte Memory-Effekt bekannt. Dabei geht Kapazität verloren, wenn der Akku nicht jedes Mal vor dem Aufladen vollständig entladen wird. Weiterer Nachteil der NiCd-Akkus ist der schwermetallhaltige und giftige Inhalt. NiMH-Akkus sind weniger anfällig für den Memory-Effekt. Es genügt, den Akku spätestens alle zwei Wochen einmal vollständig zu entladen. Tritt dieser Defekt dennoch auf, kann er bei diesem Akku-Typ durch mehrmaliges vollständiges Entladen und Laden des Energiespeichers wieder behoben werden. Vor allem Low-End-Geräte nutzen diese Akkus, bei denen das Krebs erregende Umweltgift Cadmium durch eine Wasserstofflegierung ersetzt wurde. Schwachstelle der NiMH-Akkus ist ihre Lebensdauer: Während die NiCd-Akkus im Durchschnitt rund 1 500 Ladezyklen überstehen, kann bei den NiMH-Akkus schon nach ein paar hundert Ladezyklen die Leistung unter das benötigte Niveau gesunken sein. Li-Po- und Li-Ion-AkkusDie gebräuchlichen Speicherzellen für Mobiltelefone sind schon seit einigen Jahren die deutlich kleineren und leichteren Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus. Die Funktionsweise ähnelt der der NiCd-Akkus: Durch den Austausch der Elektronen zwischen den Elektroden wird Energie erzeugt. Allerdings besteht das Elektrolyt hier aus Lithium-Salz, beim NiCd-Akku aus Kalilauge. Ihre großen Vorteile: Ihre Inhaltsstoffe sind nicht toxisch, und ein Memory-Effekt ist praktisch nicht vorhanden. Das Nachladen des Energiespeichers kann also unabhängig vom Kapazitätszustand erfolgen. Doch auch diese Typen haben ihre Grenzen: Bedingt durch Oxidationsprozesse und Korrosion halten sie in der Regel nicht länger als drei Jahre durch. So überstehen die Li-Ion-Akkus bei sachgerechtem Umgang 500 bis 1 000 Ladezyklen schadlos, die Li-Po-Akkus sogar nur 300 bis 500. Dazu kann es passieren, dass sich die Lebensdauer der Lithium-Ionen-Akkus durch eine Tiefentladung, d.h. eine so gut wie vollständige Entladung, verkürzt. In der Regel schützt davor jedoch die integrierte Lade-Elektronik und das Handy schaltet sich rechtzeitig von selbst aus. Unbenötigte Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus lagert der Nutzer am besten bei einem Ladezustand von 30 bis 60 Prozent. Der Vorteil aller Akkumulatoren gegenüber den Batterien ist, dass sie wiederaufgeladen werden können und so eine entsprechende Anzahl an Primärzellen einsparen helfen. Wenn der Handybesitzer jedoch nicht sorgsam mit den Stromlieferanten umgeht, verkürzen sich schnell die vom jeweiligen Hersteller angegebenen Standby- und Sprechzeiten des jeweiligen Handymodells. Die richtige Pflege ist wichtig, damit der Akku zuverlässig seinen Dienst verrichten kann. Auf unserer Akku-Pflege-Seite erfahren Sie, wie Sie ihren Akku richtig pflegen und damit seine Aus- und Lebensdauer erhöhen. Weitere Meldungen zu Akkus
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| Kein Thema | sus09 | 18.09.11 05:14 | |||||||
| RE: Flugmodus als Stromsparer? | mueller | 12.03.11 11:51 | |||||||
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| Sparen im Offline-Modus | raio-k | 12.03.11 11:23 | |||||||
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