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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
T-Mobile muss zugangsoffene Plattform bei DVB-H anbieten15.10.2009
15:51 Landesmedienanstalten: Valides Geschäftsmodell und verlässliche Partner
Trotz des Interesses von T-Mobile an einer Wiederbelebung
des Handy-TVs im DVB-H-Modus, wollen die Landesmedienanstalten
die DVB-H-Kapazitäten nicht ohne Wenn und Aber an die
Telekom-Tochter vergeben. Statt dessen wird
ähnlich wie beim gescheiterten Mobile 3.0 eine zugangsoffene Plattform angestrebt.
"Da wir es hier mit Rundfunkkapazitäten zu tun
haben, lautet die erste Anforderung wie gehabt, dass Vielfalt und
Zugangsoffenheit sichergestellt sein müssen", sagte
Thomas Langheinrich, Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht
(ZAK), in einem
Interview mit dem Branchendienst
Digitalmagazin.
Handy-TV-Angebote, insbesondere solche, die speziell auf diese Nutzungsform zugeschnitten
sind, bräuchten zudem eine solide wirtschaftliche Basis. "Daher werden wir
auch darauf zu achten haben, dass ein valides Geschäftsmodell und
verlässliche Partner vorhanden sind. Dabei muss der Hinweis erlaubt
sein, dass zumindest zu Beginn DVB-H kein Selbstläufer sein wird. Das
Angebot muss sich in einem hart umkämpften Markt behaupten", so Langheinrich weiter.
Sollte ein Sendestart wiederum ausbleiben, würden die Medienanstalten die Rundfunkfrequenzen irgendwann für andere Dienste freigeben. "Es macht wenig Sinn, über eine alternative Nutzung nachzudenken, so lange offensichtlich immer noch Bewegung bei den Marktteilnehmern ist." Dennoch würden die Landesmedienanstalten die Frequenzen aber nicht "bis zum Sankt Nimmerleinstag für Handy-TV vorbehalten", so Langheinrich. T-Mobile hat derzeit die Gespräche mit Marktakteuren wieder aufgenommen, die das DVB-H-Projekt damals vorantreiben wollten. Dazu zählt insbesondere der Technik-Dienstleister Media Broadcast, der bereits für das gescheiterte DVB-H-Konsortium Mobile 3.0 das Sendernetz betreiben sollte. Hintergrund des Vorstoßes sei, dass das auf klassischer UMTS-Mobilfunktechnologie basierende T-Mobile-Netz dem Ansturm auf das neue Fußball-Bundesliga-Angebot "LIGA total!" via Handy-TV nicht gewachsen war und somit doch ein Point-to-Multicast-Broadcasting nötig sei, um alle Kunden zufrieden zustellen. Anzeige:
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