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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Quadratisch, praktisch, ...: Das Motorola Flipout im Handy-Test18.08.2010
15:32 Das Android-Smartphone kommt in einem ungewöhnlichen DesignInhaltsverzeichnis:1. Nur noch Android, stets in einer neueren Version2. Display-Darstellung des Motorola Flipout mit Tücken
Der US-Traditionsmarke Motorola ist anzumerken, dass hinter dem
Comeback nach dem "Wir-setzten-nur-auf-RAZR-Modelle"-Desaster eine konsequente Strategie
steckt. Egal, ob Milestone,
Backflip oder Flipout,
sämtliche Smartphones sind optisch unverwechselbar und
vertrauen einzig allein der Software-Architektur
Android aus dem Hause
Google, wobei die beiden US-Unternehmen
offensichtlich eng zusammenarbeiten, denn es ist gewiss kein Zufall, dass Motorola-Modelle
stets unter einer aktuellen Version laufen - hier halten die Landsleute offensichtlich
zusammen. Wir haben das im quadratischen Design daherkommende Handy-Modell Motorola
Flipout im Test auf Herz und Nieren geprüft.
nächste Seite: Display-Darstellung des Motorola Flipout mit Tücken
Motorola Flipout passt in keine herkömmliche Handy-Tasche
Auch das TFT-Display ist ungewohnt, da es stets die Breite ausnutzt. Das ist grundsätzlich kein Problem, allerdings ist die Qualität verglichen mit aktuellen Referenzmodellen ziemlich dürftig. Trotz QVGA-Auflösung und 2,8 Zoll Bildschirmdiagonale wirkt die Darstellung pixelig und insbesondere Fotos sehen schwammig, zu düster und blass aus. Unter dem Strich keine zeitgemäße Vorstellung des Motorola Flipout. Zeitgemäß ist dafür die Verarbeitungsqualität. Der Drehmechanismus rastet sauber in die jeweiligen Endpositionen ein, sämtliche Bauteile fügen sich präzise zusammen und die zum größten Teil aus Metall bestehende Frontseite sorgt für Robustheit – und einem Gewicht von immerhin 124 Gramm. Abgerundet wird der quadratische Auftritt des Motorola Flipout durch insgesamt vier auswechselbare, bunte Akku-Deckel. Zeitgemäßes Ausstattungsprogramm mit Android OS 2.1
Die Betriebssystemsversion Android 2.1 (Eclair) ist die Basis für ein zeitgemäßes
Ausstattungsprogramm, zu dem neuerdings auch Sprachwahl und -steuerung gehört. Dank
HSPA mit bis zu 7,2 MBit/s im Download und
bis zu 2 MBit/s im Upload sowie WLAN b/g/n für den
Internetzugriff an Hotspots ist der Benutzer schnell unterwegs, was angesichts des
Schwerpunktes Soziale Netzwerke mit Uploads von Fotos oder
Videos nützlich ist. "Motoblur" nennt der Hersteller den Manager für
Facebook & Co.
Dieser wurde weiter entwickelt, da nun differenzierter festgelegt werden kann, welcher
Kontakt, bzw. welche Gruppe auf dem Startbildschirm stets aktualisiert wird. Um immer
den neuesten Status aufs Handy gepusht zu bekommen, ist allerdings eine ständige
Datenverbindung notwendig, was nicht nur zu Lasten der Akku-Leistung geht, sondern
auch einen geeigneten Datentarif
voraussetzt.
Der neue Daten-Manager ermöglicht stets die Übersicht, wie hoch das Volumen der gesendeten und empfangen Daten ist. Im Zweifelsfall sollten die Status-Updates, außerhalb eines WLAN-Netzes dennoch deaktiviert werden. Insgesamt funktioniert Motoblur aber einwandfrei, so dass es umso verwunderlicher ist, dass der Konzern vor kurzem bekannt gab, man ziehe eine Weiterentwicklung nicht mehr in Betracht. Möglicher Grund: Durch die Einführung von Android 3.0 zum Ende dieses Jahres soll es nicht mehr möglich sein, das Betriebssystem mit einer herstellereigenen Nutzeroberfläche zu kombinieren – schade. Spartanische Multimedia-Ausstattung des Motorola Flipout
![]() Motorola Flipout Auch ein GPS-Empfänger ist eingebaut, wobei allerdings nur eine Testversion der Navigations-Software Telmap Navigator auf dem Handy installiert ist. Es handelt sich dabei zwar um eine Offline-Variante, wobei aber dennoch Ladezeiten und damit verbundene Kosten verbunden sind. Auf längere Sicht muss der Nutzer also für eine aktive Routenführung zahlen, weswegen sich beispielsweise das kostenlose Google Maps Navigation als Alternative förmlich aufdrängt. Diese App findet der Suchende ebenso im Android Market, wie mittlerweile rund 100 000 andere Anwendungen. Die Entwicklung des App-Stores für Android-Programme ist derzeit äußerst dynamisch, so dass für jeden Geschmack das eine oder andere nützliche Software-Pflaster dabei sein sollte. Abgerundet wird der Komfort durch eine beigelegte 2 GB große wechselbare microSD-Speicherkarte, einen Push-E-Mail-Dienst sowie einen flexibel ausbaubaren Organizer-Bereich. Auf der zweiten Seite unseres Testberichts erfahren Sie mehr über Display- und Sprechqualität des Motorola Flipout.
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