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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Die Strahlungswerte von Apple iPhone bis Nokia 166106.04.2010
11:49 Die Ausgangsleistung im Alltag wäre wichtiger als SAR-Angaben
Ob die Auswirkungen von Handystrahlung schädlich sind, können selbst Experten nicht eindeutig sagen. Die Sendemasten der Netzbetreiber werden dennoch häufig in der Öffentlichkeit diskutiert. Die Strahlungsabgabe der Handys selbst ist dagegen nur selten ein Kaufkriterium, obwohl sich die Mobiltelefone viel näher am Nutzer befinden. Elektromagnetische Strahlung nimmt mit zunehmender Entfernung von ihrem Ausgangspunkt stark ab. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass sich in der Nähe des Körpers erzeugte Strahlung umso stärker auf den Nutzer auswirkt. Handys ohne Headset befinden sich während eines Telefonats nah am Kopf, der währenddessen von der Strahlung des Mobiltelefons aus kurzer Distanz getroffen wird.
Der SAR-Wert ist die Richtlinie...
...verschweigt aber die dynamische Anpassung der SendeleistungDie Handys in den Vergleichstabellen stellen nur eine Auswahl dar und stehen nicht für die gesamte Produktpalette eines Herstellers. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass alle aktuellen Handys unter dem maximal zulässigen Wert von zwei Watt pro Kilogramm bleiben. Die Werte in den Tabellen müssen wegen der unterschiedlichen Frequenzen und Techniken nicht zwangsläufig für die D- und E-Netze oder GSM und UMTS gleichzeitig gelten. Außerdem messen die Hersteller nicht alle an der gleichen Körperstelle. Apple listet in seinen Datenblättern die Werte für Körper und Ohren auf beiden GSM- und UMTS-Frequenzen, andere Hersteller liefern nur einen Wert. Der SAR-Wert verschweigt ebenfalls, dass durchdacht konstruierte Handys ihre Sendeleistung bei gutem Empfang stärker zurückfahren können als schlecht entworfene Geräte. Viele Zeitschriften setzen daher auf ein eigenes Messverfahren, welches diesen Umstand berücksichtigt.
Nicht-thermische Auswirkungen bleiben unberücksichtigtEs wird vermutet, dass der menschliche Körper neben der Wärmeentwicklung auch noch in anderer Form auf Handystrahlung reagiert. Die nicht-thermischen Auswirkungen sind allerdings viel schlechter beweisbar und finden sich nicht im rein wärmebezogenen SAR-Wert wieder. Die Werte für das maximale Strahlungspotential aktueller Handys bieten dennoch einen gewissen Anhaltspunkt, da auch nicht-thermische Auswirkungen mit stärkerer Strahlung zunehmen dürften. Mögliche Auswirkungen und ausführliche Tipps zur Verringerung der Handystrahlung finden Sie auf unserer Infoseite zu diesem Thema.
Mobilfunkmasten werden inzwischen getarntMobilfunkmasten sind im Gegensatz zu Handys häufig ein Diskussionsthema der Öffentlichkeit. Immer wieder kommt es zu mehr oder weniger erfolgreichen Klagen der Anwohner, wenn eine neue Sendeanlage aufgestellt werden soll. Inzwischen haben die Hersteller der Masten getarnte Versionen ihrer Mobilfunkantennen im Angebot, um den Netzbetreibern Beschwerden aus der Bevölkerung zu ersparen. Gerade im städtischen Umfeld ist die Dichte der Sendemasten allerdings so hoch und deren Sendeleistung so gering, dass Handys direkt am Kopf weitaus größeren Einfluss auf den Nutzer haben dürften. Der SAR-Wert ist zwar der einzige offizielle Anhaltspunkt für das Strahlungspotential. Als Indiz für die maximale Ausgangsleistung bei schlechtesten Empfangsbedingungen sagt er aber nicht zwingend etwas über die Strahlungseinwirkung im Alltag aus. Anzeige:
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