Gerettet

Handy-Ortung rettet 575 potenzielle Selbstmörder

LKA Niedersachsen fordert gleichzeitig Ausweitung der Telefonüberwachung
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Durch Handy-Ortung hat die Polizei bislang 575 potenzielle Selbstmörder in Niedersachsen retten können. Das sagte der Direktor des Landeskriminalamtes, Uwe Kolmey, in der heutigen Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ).

Seit 2003 darf die Polizei diese Form der Telefonüberwachung nutzen. Auch bei der Suche nach vermissten Jugendlichen, die von zu Hause ausgerissen sind, hat sich die Handy-Ortung aus Sicht der Polizei bewährt. Das LKA dringt seit längerem darauf, dass die Befugnisse zur Überwachung von Telefonaten noch weiter ausgeweitet werden. Es sei unbefriedigend, dass die Polizei erst dann abhören dürfe, wenn eine Straftat begangen wurde, hieß es vom LKA.

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