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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Überblick: Kostenlose Navigation fürs Handy11.02.2010
00:00 Lediglich Nokia bietet eine Onboard-LösungInhaltsverzeichnis:1. Navigation mit dem Handy - darauf ist zu achten2. Die kostenlosen Navi-Programme im Überblick
Mit der am 21. Januar verkündeten
Entscheidung, ihre Ovi Maps ab sofort
für zehn Smartphone-Modelle
kostenlos zur Verfügung zu stellen, hat
Nokia für Furore auf dem Navigationsmarkt gesorgt. Nicht nur, dass es
zum ersten Mal eine kostenlose Onboard-Navigation mit Lifetime
Map-Updates gab oder die Aktie des europäischen
PND-Platzhirsches
TomTom an diesem Tag binnen weniger Minuten mehr als zehn Prozent
ihres Wertes verloren hat, nein, auch im Bereich der Offboard-Navigation
hatte diese Entscheidung weitreichende Folgen.
nächste Seite: Die kostenlosen Navi-Programme im Überblick
Mit Nav4all stellte keine zwei Wochen später ein äußerst beliebter Anbieter von kostenloser Navigationssoftware seinen Dienst quasi über Nacht ein. Die Dominanz der Finnen und vor allem das dahinterstehende Kapital ließen wohl keine andere Lösung zu. Ursprünglich wollte Nav4all seinen Dienst temporär kostenlos zur Verfügung stellen und dann zukünftig über kostenpflichtige Lizenzen Gewinn erwirtschaften. Das Modell ist definitiv gescheitert. Onboard und Offboard-Navi: Der Unterschied
Viele Discounter-Karten bieten heute günstige Online-Tarife an, die sich für sporadische Navigationsanfragen eignen. Wer häufiger mit dem Handy navigiert, sollte jedoch über einen Datentarif mit Inklusivvolumen oder gar eine Flatrate nachdenken. Gleichzeitig gilt aber: Nur für die Navigation wird sich ein solcher Datentarif nicht nutzen, entstehen doch binnen eines Jahres bei 10 Euro monatlichen Kosten schon Gesamtkosten von 120 Euro. Für diesen Preis gibt es schon Einsteiger-PNDs. Entscheidend ist auch, um welche Art Offboard-Navigation es sich handelt. Werden nur Anweisungen wie Pfeile auf dem Bildschirm dargestellt, so braucht der Nutzer relativ wenig Traffic. Werden aber wie bei einem Handy-Navi Karten auf dem Display dargestellt, so fällt viel Datentraffic an. Onboard-Systeme hingegen haben das Kartenmaterial im Handy meist auf einer MicroSD-Karte hinterlegt. Online-Verbindungen sind nur nötig, um Zusatzdienste - dann wird von einer Hybrid-Navigation gesprochen - wie beispielsweise Verkehrs- oder Wettermeldungen aufs Mobiltelefon zu übertragen und in die Routenberechnung mit einfließen zu lassen. Der Nachteil der Onboard-Lösung: Das Kartenmaterial ist bei den etablierten Herstellern (Route66, TomTom, Navigon) kostenpflichtig. Zwischen 70 und 120 Euro kostete eine Jahreslizenz, in der Regel sind die Navigationsprogramme danach aber weiter nutzbar - nur dass es keine Updates gibt. Kartenupdates schlagen meist mit demselben Betrag zubuche. Welche kostenlosen Programme es für die einzelnen Betriebssysteme gibt, lesen Sie auf der nächsten Seite.
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